Jetzt sind sie halt da…

„Warum“, fragt Alexander Wendt auf seiner Facebook-Seite, „sagt kein Politiker oder Medienvertreter: ‚Die Dieselabgase sind nun mal, wie sie sind. Das hält unsere Gesellschaft aus‘?“
Und ein Kommentator ergänzt: „Jetzt sind sie halt da.“

10 comments

  1. aneagle

    es reicht schon, wenn der VW Chef beteuert: Wir schaffen das !

    Zuerst zieren sich die Supermanager*Innen eine Nachrüstung (Hard- und Software) zu machen, welche alle Euro 4 Diesel auf Euro 5 oder 6 gehoben hätte. Fazit wäre, eine sofortige Maßnahme zur Feinstaubverbesserung.(Immer vorausgesetzt, die derzeitige Diesel-Hysterie hat ein reales Substrat) Aber, von den klugen Damen und Herren abgelehnt – aus Kostengründen.

    Dann beschließen die selben klugen Damen und Herren ein Prämie für die alten Dieselfahrzeuge, wenn der Kunde ein neues Dieselfahrzeug erwirbt. Kostet ungleich mehr und bringt dem Kunden weniger. Schließlich wird er genötigt auf ein Neufahrzeug umzusteigen. Sehr vertrauensbildend, die klugen Damen und Herren verstehen was von Werbung, Promoting und Sales !

    Und zu schlechter Letzt wird mittels Hyperaktionismus rasch noch ein Sponsoring der Fußball EM für das Image der arg blamierten Damen und Herren geboren, also ein „freundliches Gesicht“ gezeigt. Sehr vertrauenserweckend, das kostet Unsummen, bringt nichts und ist unverhältnismäßig. Erinnert an die ständige Griechenlandrettung der EU. Das verstehe wer will. So irre war bisher nur die Politik, die ihre Rezepte nicht aus Gewinnen, sondern ausschließlich mit Steuergeldern finanzieren kann.

    Eventuell würde sich sogar bei den Supermanager*Innen selbst ein Soft und Hardware Update rentieren. Empfehlenswert, wegen der mentalen Unsauberkeit der aktuellen Methoden.

  2. aneagle

    Zur Frage von Herrn Wendt:
    Die Problemlösetechniken der Staatsratsvorsitzenden („jetzt sind sie halt da“ und „es ist mir egal, ob ich es ausgelöst habe“ ) sind urheberrechtlich geschützt. Um diese anwenden zu dürfen, bedarf es zumindest einer Sozialisierung in der DDR oder der putzigen Vision einer tagtäglichen „Neuaushandlung“ des Rechtsstaates, wie von Frau Özoguz vorgeschlagen. Darüber hinaus nützen sie, wie von Frau Merkel in jahrelanger Regierungsarbeit bewiesen, rein gar nichts. Die Idee, dass jemand der fähig ist, ohne Not ein derartiges Schlamassel anzurichten, auch die Fähigkeit besitzt dieses wieder zu lösen, ist bisher durch nichts belegt. Eher im Gegenteil, halten manche diese Vorstellung für durchgehend abwegig. 🙂

  3. CE___

    Seit diesem unsäglichen „Nun sind sie halt da“-Sager ist Merkel und die diesem …. die Stange haltende Entourage bei mir vollends unten durch.

    Was zeigt das für eine Einstellung und Geisteshaltung?

    Und es ist es überhaupt noch ein Skandal oder nicht schon eine deprimierende akute Gesellschaftskrise in Deutschland dass ein Bundeskanzler sowas absondern darf ohne zumindest medial dafür durch die Lande geprügelt und schlussendlich impeached zu werden?

    So eine Aussage lasse ich doch nicht einmal meinem Kind durchgehen wenn es Nachbar’s Fensterscheibe beim Kicken eingeschossen hat.

    Und bei einem Politiker ?

    Und ich würde gar nicht sowieso gewissenlose Politiker oder Medienheinis anführen:

    Was wäre das für ein – berechtigter – Skandal wenn sich der Geschäftsführer eines deutschen Autoherstellers hinstellen würde und sagt: Nun sind sie halt da, die falschen Daten aufgrund manipulierter Software.

    Oder der Chef eines Ölunternehmens: „Na, nun ist die Chemie halt drin im Fluss aufgrund eines Pipelineslecks“.

    Oder der Chef von Tepco: „Na, nun sind die Kernstäbe halt mal geschmolzen aufgrund des Tsunamis“.

  4. mariuslupus

    Der sogenannte Diesel-Skandal als willkommenes Ablenkungsmanöver vor den Wahlen. Klassenkämpferisch kann die Staatsratsvorsitzende mehrfach punkten. Dem Stimmvieh wird gezeigt, wie die Vorkämpferin für die Menschenrechte, die bösen Kapitalisten, die beschlossen haben die Menschheit zu vergiften, siegreich bekämpft. Nicht mehr erwähnt dass die Politiker es waren die beschlossen haben Diesel als Treibstoff zu unterstützen. Selbstverständlich wird verschwiegen dass die Zuständigen von diesen Problem schon lange gewusst haben. Aber, das timing ist wichtig.
    Weiter, die Förderung des nebulösen Projekts der solarangetriebenen E-Autos.
    Ablenkung auch von der alternativlosen Förderung der Invasion von Schwarzafrikanern über das Mittelmeer.
    Erinnert an die allgemeine mediale und gesellschaftliche Entrüstung, als Merkel nach einer herausragenden Inszenierung Guttenberg abgeschossen hat.
    Die Botschaft der regierenden Politiker an die Massen – „Empöret euch“. Wir, die Regierung, sind eigentlich die Opposition, nimmt euch was euch zusteht, und lasst uns weiter an der Macht sein. Was geht in diesen Köpfen der „Poltiker“ eigentlich vor. Eine Persönnlichkeitsspaltung. Wie geht das ? Längst, oder quer, oder sogar zeitlich gespalten ? Der obere Teil des Politikers regiert, der untere ist mit Bauchgefühl und Hormonen in der Opposition.
    Oder vielleicht im Regierungssessel regierend, in seinen vier Wänden sich durch Tatort bildend, in der Opposition.

  5. Karl Markt

    Ja, jedes Thema ist eigentlich nur Ablenkung von der durch Migration verursachten und verordneten Volkszersetzung die im Hintergrund von der Gutmenschenklasse schleichend vorangetrieben wird.
    Solange “Schwarzafrikaner“ ungestraft ihre Füße auf unseren Kontinent setzen dürfen, brauchen wir schon gar keine E-Autos.

    In den USA zum Beispiel hat die politisch unkorrekte Masse auch schon ihre analytischen Fähigkeiten bewiesen. Dort wurde die “eigentliche Kriegstreiberin“ Clinton gerade noch verhindert. Der meinungsfreie Benzinbruder hat dann umgehend Waffen für 110 Milliarden an Saudi-Arabien geliefert, neue Sanktionen gegen Russland verhängt und zettelt gerade einen Atomkrieg an.

    Wir sind das Volk, meinungsfrei und demokratisch! Wir erkennen die Zusammenhänge und schreiten mutig in die Zukunft!

  6. Reini

    Dieselskandal? … über die Schwerölbetriebenen Containerschiffe scheint sich keiner aufzuregen! … Hauptsache der australische Wein ist billig,… oder was kostet ein Liter Kerosin? … schnell mal mit dem Flieger nach Paris um einen Kaffee um 30Euro,…

  7. ethelred

    Trotzdem, die Idee alle Diesel-KFZ aus Europa nach Afrika und dann die Afrikaner aus Umweltschutzgründen nach Europa, hat was. Blöd nur, dass lediglich die wendigsten Teile der Bevölkerungen dieses geniale engineering verstehen wollen. 😉

  8. mariuslupus

    Die Gazetten überbieten sich in der Zahl der „Dieseltoten“. Meistens sind es fünf – bis sechsstellige Zahlen, ohne Angabe um welche Population es sich handel und in welchen Zeitraum die Todesfälle hätten geschehen sollen.
    Aber, es geht um zivilisierte Diesel, die in Europa verteufelt werden.
    Sollte die Zahl der Todesfälle stimmen müsste die halbe Bevölkerung von Bangkok oder Djakarta längst vergast sein.

  9. Fragolin

    Zwei von drei Autobahnspuren sind von einer endlosen Perlenkette dieselbetriebener LKW belegt, daneben zieht eine dieselelektrische Lok einen Regionalzug in den nächsten Dorfbahnhof, über dem ein anfliegender Touristenbomber gerade seine Kerosintanks entleert – und in diese traumhafte Idylle kommt dann so ein stinkender Diesel-6-Kleinwagen gebrummt und lässt reihenweise die armen Anrainer tot umfallen!
    Ich bin entsetzt!

  10. Rennziege

    11. August 2017 – 17:51 — Fragolin
    Entsetzt? (Aber ich versteh‘ den Schlenker natürlich.) Dass diese von internationaler Konkurrenz, EPA, EU, Grünroten und Medien konzertiert angezettelte Dreckskampagne gegen die deutsche Automobilindustrie beinhart durchgezogen wird, überrascht mich nicht. Aber dass europäische Politkasperln, um echte Wahlkampfthemen verlegen, sich nicht entblöden, in den üblen Chor der Würger einzustimmen!
    Man lernt halt immer dazu: beispielsweise, dass das Absägen eines Asts, auf dem große Teile ihrer Wähler sitzen, den Wunderwuzzis wurscht ist, weil sie dadurch öko-medial systematisch sedierte Stimmen zu ernten hoffen, zwecks Verbleiben am Trog der Borstentiere. Masochismus ist dagegen gar nixxx.
    Alle Hersteller haben geschummelt; war ja nur Notwehr wider die von technisch ahnungslosen Kommissaren ständig abgesenkten Schadstoffgrenzen — für deren Einhaltung die besten Ingenieure der Welt eines baldigen Tages sorgen werden. Aber dem absurden Zeitraffer der Öko-Fetischisten vermochte niemand zu folgen.

    Franzosen, Briten, Südkoreaner u.a. reiben sich die Hände, ebenso die Amis, die sich erst jetzt entspannen können, da Donald Trump die Environment Protection Agency vom hohen Ross geholt hat, von dem aus auch die US-Industrie stranguliert wurde.

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