Gender Studies – Der Sargnagel des Feminismus

„Nicht eine Arbeit aus den Gender Studies hat eine gesellschaftspolitische Debatte geprägt oder zumindest vorangetrieben. Ein Umstand, der unzweifelhaft der Unverständlichkeit der verwendeten Begrifflichkeiten sowie dem „methodischen“ Vorgehen geschuldet ist und im merklichen Kontrast zu Arbeiten aus der Geschichtswissenschaft, der Soziologie oder der Politikwissenschaft steht. Nicht eine deutsche Professorin für Geschlechterforschung hat eine bahnbrechende These formuliert, die breite Anerkennung in der internationalen Wissenschaftslandschaft erfahren hätte. Es ist zudem keine Absolventin der jungen Disziplin bekannt geworden, die eine beachtliche Nachwuchskarriere hingelegt hätte…..“ (hier)

10 comments

  1. Herbert Manninger

    Zum Sargnagel gehören naturgemäß der Sarg und die Leiche, was dann wohl der Feminismus ist.
    Der hat ausgedient, riecht schon penetrant und es ist Zeit zur Beerdigung.

  2. Fragolin

    Der Schmäh, eine politisch gewollte AkademikerINNENquote zu garantieren, indem man eine Pseudowissenschaft häkelt, deren einziger Grund darin besteht, neben der Wohlversorgung der Akademikerinnen (was für Nachfrage bei ihren Orchideenstudien sorgt) auch noch die Propaganda zu erschaffen, die genau dieses Handeln als zwingend argumentiert, ist abgelutscht. Wenn sich jede Parole, die sich angeblich aus einer „Wissenschaft“ ergibt, die sich weder an die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens hält (weil das ja männlich und damit gaga ist), noch an die Logik (weil die ja männlich und damit gaga ist), geschweige denn den Anspruch auf Ergebnisse anerkennt (weil auch das männlich und damit gaga ist), mit vorliegenden Fakten widerlegen lässt und klar erkennbar als reine Kampfparole gegen die Familienstruktur und den Hausverstand logisch komplett nackt an der Wand steht, dann ist dieses ganze Geschwurbel einer kleinen Handvoll faktisch die Steuertöpfe plündernder Kampfemanzen und ihrer Mitläuferinnen auf ihrem Feldzug gegen die Männer als solche und alle Frauen, die es wagen, diesen zu gefallen, als inhaltsloses Gewäsch entlarvt. Mit der jede intelligente und starke Frau beleidigenden permanenten Opferrolle der schwachen gedemütigten und deshalb durch Diskriminierung anderer zu rettenden Weibchen, denen man eigene Prüfungen, eigene Studien, eigene Jobs stricken muss, damit sie überhaupt was werden können und denen man die Texte umschreiben muss, damit sie die verstehen und sich angesprochen fühlen können, ertrotzt sich in guter kommunistischer Manier eine „revolutionäre Elite“ wegen ihrem „Kampf für die Schwachen“ das selbstgefühlte Recht, sich auf wichtigtuerische Generalissima-Posten zu setzen und mit selbstgestricktem Lametta zu behängen und natürlich die Taschen vollzustopfen.

    Sollen sie sich ihr erigiertes Binnen-I wohinstecken und ein Sternchen draufkleben, darauf einmal vollkehlig die Töchtersöhne!

    Das Einzige, was die der Gesellschaft bisher gebracht haben, war neben Zwietracht, Neid und Gier eine Beschönigung der Arbeitslosenstatistik im Promillebereich unter Aufwendung gigantischer Steuergeldbeträge, die übrigens hauptsächlich von denen erbracht werden, die sie bekämpfen.
    Kann sein, dass sich unsere umbrechende Gesellschaft den Luxus, sich Zecken als Haustiere zu halten, nicht mehr wird leisten können. Aber vielleicht finden die Genderistinnen dann, wenn die Politik sie nicht mehr braucht und sich aus dem Pelz schüttelt, noch ein lebenslanges Wohlversorgt- und Beschütztsein unter einer Burka.

  3. Fragolin

    Übrigens ist es selbstbestimmtes Recht jeder Frau, Programmiererin, Raketentechnikerin oder Burkaträgerin zu werden. Nur bei einheimischer Hausfrau und Mutter hört sich der Spaß auf!

  4. Der Bockerer

    „Nicht eine Arbeit aus den Gender Studies hat eine gesellschaftspolitische Debatte geprägt“. Das stimmt nur zum Teil, nämlich in der Hinsicht, dass es keine Debatte gab. Dennoch hat der Gender-Unsinn einen enormen gesellschaftspolitischen Einfluss, indem er direkt auf die Politik wirkt. Sämtliche rot-grünen Parteien, aber auch die sogenannten konservativen Parteien wie CDU, ÖVP betreiben aktiv Gender-Mainstreaming über die Gesetzgebung und andere Kanäle. So wird dem überwiegend ahnungslosen Volk eine völlig verblödete Ideologie übergestülpt, die im Grunde genommen nur von ein paar hard core-Fanatikern verfochten wird.

  5. mariuslupus

    Frau Butler hat offensichtlich Kerns spin doctors inspiriert. „Kinder sollen das Gefühl haben, dass ihre Wünsche legitim sind“. Gestern, in „Die Presse“. Nimmt, was euch zusteht. Die Apotheose des Infantilismus. Man braucht sich nur wünschen und die Wünsche haben sich zu erfüllen. Für die Realisierung der Wünsche ist jemand anderer zuständig, der Staat, die Wohlfahrt, aber nie das Individuum selbst. Das gleiche, auch für das Geschlecht oder meine sexuellen Präferenzen. Bin ich mit einer Identität nicht zufrieden, hole ich mir eine andere. Keine Notwendigkeit sich mit der Realität auseinanderzusetzen.
    Aber diese Logik ist absolut inkonsequent. Einerseits ist das Geschlecht ein sozialer Konstrukt, andererseits wird behauptet, dass Homosexualität genetisch vorprogrammiert ist. Bedeutet, nicht notwendig, sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass Homosexualität Ablehnung der Fortpflanzung bedeutet. Die psychosoziale Entwicklung bleibt auf einer Vorstufe zu Reife fixiert.

  6. namor

    Warum kann eine Idee, die keine ausreichend wissenschaftliche Fundierung hat, die selbst im linken Standard auf zum Teil 95% Ablehnung kommt, diesen Siegeszug antreten? Warum lassen Universitäten die Ausbreitung einer Ideologie zu? Warum darf unverblümt gefordert werden, für jedes Studium sollen Lehrveranstaltungen dieses (Lehr-)Stuhls zu absolvieren sein?

    Entweder gewollt, z.B. Senkung der Geburtenrate durch Angriff auf die Mutterrolle oder permanentes Randthema in dessen Schatten wichtige Themen „vergessen“ werden.

    Oder linkes Paradigma: die/meine Gesellschaft ist unanständig und dumm, ich bin anders (bewiesen durch meine Gesellschaftskritik), nämlich klug und anständig (Selbstwert, Identität, Gruppenzugehörigkeit), mit mir wäre die Welt lebenswerter.

    Es ist keine Welt vorstellbar, in der das linke Paradigma nicht mehr gilt, die lebenswerte Welt muss Utopie bleiben. Die Gesellschaftskritik ist dem Paradigma inhärent. Es muss die Anderen in ausreichender Zahl geben, die zu Kritisierenden. Die Spaltung ist damit permanent. Die Prämissen sind beliebig, allein die Konklusio zählt. Frei nach dem Motto: „Wir brauchen eine Entscheidung, Argumente finden sich.“

  7. Falke

    Der Autor beweist, dass er selbst offenbar vom blödsinnigen Gendern infiziert ist, nämlich durch Verwendung des auch sprachlich völlig falschen Unwortes „Studierende“ statt „Studenten“.

  8. Humanist

    vom feinsten, werter Fragolin, vielen dank! ich kann jetzt mit meiner familie (4 ladies, allesamt nichtemanzen und meine wenigkeit) gemütlich in kroatien essen gehen und brauch nix mehr schreiben… dobar dan!

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>