Ein Sittenbild

„Ein herrenloser Rucksack sorgt in der Slowakei für Aufsehen: Mit Bargeld in der Höhe von 300.000 Euro befüllt, wurde er von einem Mitarbeiter einer Tankstelle in der Nordslowakei entdeckt. Nun wurde ein pikantes Detail zu dem Fund bekannt: Der Besitzer des Rucksacks soll ein bekannter staatlicher Manager sein, wie die slowakische Tageszeitung Pravda heute berichtete….“ (hier)

10 comments

  1. Rado

    Sittenbilder dieser Art gibt es hier auch zur Genüge! „Ich hol mir was mir zusteht“ dachte sich vermutlich auch der Salzburger Bürgermeister Schaden, als er dem Steuerzahler seine persönlichen Anwaltskosten umgehängt hat. Kolportiert wird eine sechsstellige Summe.
    Dies dürfte auch seinen nur widerwillig und sehr zögerlich eingeschlagenen Rücktritt erklären.
    Auf diese Weise kann er dem Steuerzahler noch die Kosten des Berufungsverfahrens aufhalsen!
    http://derstandard.at/2000062429518/Wieder-Ermittlungen-gegen-Salzburger-Buergermeister-Heinz-Schaden

  2. stiller Mitleser

    @ die Sitten in den postkommunistischen Ländern sind tatsächlich rauer, allein die Modi der Eigentumsübertragung nach der Implosion, die schmäleren juristischen Möglichkeiten zur Rechtsdurchsetzung für Einzelne, Mafiosi-Clans beschäftigen Medien, Polizei und Gerichte noch immer, – ein traditionell anderes Rechtsverständnis und andere Usancen, historisch erklärbar, sollten beim Idealisieren dieser „gesunden“ Gesellschaften nicht übersehen werden

  3. Thomas Holzer

    Bei uns wird das „eleganter“ gelöst 😉

    off topic:
    Ja, der Tod dieses Rekruten ist tragisch, aber das, mit Verlaub Gesudere der Politiker ist einfach nur lächerlich.
    Diese Politiker werden in Bälde ein Gesetz erlassen, in welchem festgelegt wird, daß Märsche nur mehr bei Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad durchgeführt werden dürfen; alles andere ist ja Schinderei

  4. Fischer

    Paßt ja zu den nur bei Tag und , wie man hörte, milden Temperaturen zu benutzenden Eurofightern
    Bundesheer light eben. Und im Sinne der Gutmenschenphalanx sowieso höchstens als Gulyas-Köche und Putz- und Transportpersonal bei Migranteneinfall einzusetzen.

  5. Thomas Holzer

    @Fischer
    Die Frau Moser von den Grünen fordert soeben in einer Pressekonferenz, daß die „soziale Kompetenz“, das „gegenseitige Verständnis“ und die „Durchmischung“ gefördert werden soll, anstatt SoldatI*_nnen während eines heißen Tages durch die Gegend zu schleifen.

    Fehlt nur noch die Bildung eines basisdemokratischen Freundeskreises, anstatt des Bundesheeres
    Zitat Moser: „Wir befinden uns ja nicht im Krieg“
    Meine Antwort: „Dann wäre es eh schon viel zu spät“

    Einfach nur noch jämmerlich, nicht mal mehr tragisch

  6. mariuslupus

    „…..sorgt in der Slowakei für aufsehen „. Der Rucksack beunruhigt den ORF. Der TASR, die Slowakische Presseagentur, bringt diese „Nachricht“ nicht. Aber der ORF als Sittenwächter, kann nicht anders. Das moralische Imperativ. Oder ist es eine Ablenkung. Wer im Glashaus sitzt, ……….

  7. Falke

    @Thomas Holzer
    Das hat die Frau Moser von der hochkompetenten deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen abgekupfert.

  8. Fischer

    Zu „Grünen“ und deren indiskutablen bis unerträglichen Äußerungen fällt mir nur noch Satire ein, die ich wieder gelöscht habe, um nicht mißverstanden zu werden.

    basisdemokratischer Freundeskreis – den Jungen Pluskommunisten gefiele das, oder?

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