Das Problem sind die Regierungen

Die meisten afrikanischen Staaten haben es versäumt, gute Bedingungen für private Investoren zu schaffen. Die Entwicklungspolitik muss daraus lernen….. weiter hier.

7 comments

  1. Gerald Steinbach

    Das Problem sind die Menschen in Africa die halt in gewissen Bereichen nicht Schritt halten können/wollen im Vergleich zu Asiaten , Europäer …
    Die Regierungen sind nur ein repräsentatives Muster für die hiesige Bevölkerung

  2. Fragolin

    @Gerald Steinbach
    Das gilt in Österreich und Deutschland ebenso. Die hier Schritt halten sind eine verschwindende (im wahrsten Sinne des Wortes) Minderheit. Und die uns regierenden Unappetitlichkeiten ein Querschnitt des Restes.

  3. mariuslupus

    Interessant auch das Interview des Genossen Möchtegernentwickler. Motto, nur weiter so, die Reichen, also, wir, sind an allen Schuld, deswegen soll der Steuerzahler des Nordens weiter Geld in afrikanische Löcher schaufeln. Wieso ist es verboten darüber nachzudenken, dass die ganze Entwicklungshilfe paternalistisch ist und verhindert wirkliche Entwicklung zu Selbständigkeit und Selbstverantwortung.
    Ein Jugendlicher, der ein Moped nach dem anderen zu Schrott fährt und immer wieder, von den Eltern ein neues geschenkt bekommt, nie arbeiten, nie sparen, nie reparieren musste, wird nie selbständig.
    Aber, jetzt kommt noch ein „Marshallplan für Afrika“. Wie dick muss das Brett vor dem Hirn des Politikers der sich so etwas einfallen lässt ?
    Wozu eigentlich Entwicklungshilfe. Korea, Vietnam, Thailand, Indonesien, Malaysia, haben keine, oder nur ein Bruchteil der Entwicklungshilfe bekommen wie die Länder in Afrika. Vergleich, Thailand vor 40 Jahren und ein afrikanischer Staat.
    Im Gegenteil in Afrika wird aktiv gegen den Anschluss an technologische Standards gearbeitet. Beispiel Süd-Afrika mit Jacob Zuma. Ein prosperierender Staat, mit allen Ressourcen wird wie Mugabes Zimbabwe enden.

  4. Falke

    Die meisten Regierungen (Schwarz-)Afrikas sind völlig korrupte Familienclans, die alles Geld, dessen sie nur irgendwie habhaft werden können (vor allem die Milliarden „Entwicklungshilfe“ aus Europa und den USA) in die eigenen Taschen und in jene der sie unterstützenden Günstlinge stecken. Das Geld wird dann auch noch üblicherweise auf Konten europäischer Banken gebunkert. Solange dieser Zustand vorherrscht (und das tut er bereits ab den Zeitpunkt der Unabhängigkeit von den europäischen Kolonialmächten) wird sich nichts ändern, und die verarmte und perspektivlose Bevölkerung wird weiterhin mit aller Macht nach Europa streben.

  5. Mona Rieboldt

    Falke
    Das sehe ich wie Sie. Entscheidend ist aber die Überbevölkerung in Afrika und arabischen Ländern. Da ist zum einen kein Land mehr für die 2., 3. Söhne , kein Land kann so viele Arbeitsplätze schaffen bei einer sich stetig größer werdenden Bevölkerung. Dann kommen die Kämpfe um die Ressourcen wie z.B. damals in Ruanda.

  6. namor

    Korrupte Regierungen sind das eine Problem. Dazu kommen jede Menge weitere.

    Es gibt eine Zeit- und Kausalkomponente, sowas wie Gratifikationsaufschub, ist in Afrika (ja sehr stereotyp bei 1.000.000.000 Menschen) kaum vorhanden.

    Ein westlicher Charakterzug wird die Selbstkritik sein, wirkt effizienzsteigernd (Asiaten können auch ohne erfolgreich sein).

    Sind fast alle Staaten Afrikas keine Nationalstaaten sondern zersplittern sich in unüberschaubare Gruppen (Familien, Clans, Staääme, Völker, Sprachgruppen, Religionen, ..). Solidarität oder alleine Geburtenkontrolle als wichtigstes Problem sind reine Utopie und werden es bleiben.

    Sollte ein Staat hier Fortschritte in Richtung Wohlstand trotz massiven Bevölkerungswachstums erreichen, drängen die Nachbarn herein und verschärfen den Wettbewerb Richtung Überleben.

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