Wie der ORF Moslem-Antisemitismus zum Verschwinden bringt

„…Man kann es fast nicht glauben: Es war ein und dieselbe Studie, über die da sowohl in den Nachrichten von Servus-TV wie auch des ORF berichtet worden ist. Denn die Meldungen der beiden Sender über eine große Umfrage unter den in Österreich lebende Moslems unterschieden sich total. Der Salzburger Privatsender berichtete Schockierendes: Jeder zweite Befragte ist dagegen, dass ein Mann einer Frau die Hand gibt; 25 Prozent sind für das islamische Recht, die Scharia; ein Drittel steht feindlich zu Israel.

Der ORF hingegen berichtet in seinen Kanälen völlig ablenkend und beschönigend. Von all den schockierenden Dingen, die man in Servus-TV (aus einer zugegeben sehr unübersichtlich gestalteten Studie) erfahren hat, ist beim Gebührensender nichts zu hören. Statt dessen stellt der ORF den Randaspekt ins Zentrum, dass es „große Unterschiede“ unter den Herkunftsnationen der hierzulande lebenden Muslime gibt. Noch blöder ablenkend die Überschrift in orf.at: „Muslime: Herkunft spielt Rolle bei Religiosität“. (weiterlesen hier)

20 comments

  1. Fragolin

    Schon bei der US-Präsidentenwahl konnte beim ORF eindeutig festgestellt werden, dass die strahlende Hillary Clinton fulminant den zweiten Platz erreichen konnte, während es beim fiesen Donald Trump nur zum beschämenden Vorletzten reichte.

  2. Thomas Holzer

    Nur wenn man den sozialen, ideologischen, religiösen und kulturellen Hintergrund derer, welche in Bälde „Neubürger“ in diesem Land sein werden, ausblendet, kann man die Aussagen vieler der Befragten als schockierend bezeichnen.
    Sie spiegeln schlicht und einfach eben diesen Hintergrund wider.
    Nur unverbesserliche Gesellschaftsklempner (ergo Sozialisten) sind wider jegliche Vernunft und Empirie überzeugt, diese Menschen würden sich wie eine Masse Plastelin binnen weniger Wochen so umformen lassen, wie von eben diesen Klempnern erwünscht.

  3. Selbstdenker

    Aus dem verlinkten Artikel:

    „Sie wird auch nicht zu einer weiteren, Stunden vorher bekannt gewordenen Katastrophe im Gesundheitswesen gefragt, dass nämlich kein junger Mediziner mehr Hausarzt werden will. Über die diesbezügliche Mediziner-Umfrage gibt es zwar einen Bericht. Aber dieser wird sofort mit der frechen unwahren Behauptung aus der staatlichen Sozialversicherung entschärft, dass die Ärzte schuld seien, weil sie ja leider alle angestellt werden wollen. Dabei steuern die Mediziner in Massen den Weg des selbstständigen Wahlarztes an. Sie wollen eben besser verdienen als die von den Kassen mit einem Schandgeld abgespeisten Hausärzte.“

    Treffend beschrieben, Herr Unterberger.

    Siehe hier:
    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/910053_Der-Hausarzt-stirbt-aus.html

    Entwicklung der Allgemeinmediziner von 2000 bis 2016:
    GKK Vertragsärzte: von 3961 auf 3743: – 6%
    Ärzte mit Ordination ohne Kassen: von 1403 auf 2704: + 93%
    Wahlärzte (nur kleine Kassen): von 345 auf 230: – 33%

    Es sticht ins Auge, wie die Politik und die GKK über den ORF den Beleg für ihre suboptimale Gesundheitspolitik so umdeuten, dass die Versorgung auf dem Land mit Wahlärzten deshalb wegbrechen würde, weil die Ärzte lieber angestellt wären.

    Die Ärze haben nicht ein Problem mit der Selbständigkeit, sondern die GKK hat offenbar ein Problem damit, dass ihnen die Vertragsärzte davonlaufen.

    Aus dem Artikel der Wiener Zeitung:
    „Für den Hausärzteberuf spreche die persönliche und langjährige Arzt-Patienten-Beziehung, die Bandbreite der Behandlung ‚banaler‘ gesundheitlicher Probleme wie auch das Eingreifen bei Notfällen. Auch die berufliche Selbständigkeit sieht die überwiegende Mehrheit als Vorteil an.“

    „Das Berufsleben als Kassenarzt hat laut der Befragung aber auch Nachteile: die Jungmediziner erwarten sich zu einem hohen Prozentsatz zu wenig Zeit für die Patienten, zu viele Vorgaben durch die Krankenkassen. Das Einkommen des Hausarztes im Vergleich zu Fachärzten wird als zu gering eingeschätzt.“

  4. Peter Malek

    Diese Studie ist auch ein Offenbarungseid für Sebastian Kurz. Seit 2011 für Integration zuständig-erst als Staatssekretär, dann als Minister-hat er auf dem Gebiet der Integration versagt. Es ist ihm auch nicht gelungen, Rückführungsabkommen in erforderlichem Ausmaß abzuschließen.

  5. Falke

    @Fragolin
    Ich kann mich erinnern, dass der berüchtigte Armin Wolf kurz vor Ende der US-Wahlen aus Washington mit der freudigen Jubelmeldung auf dem Bildschirm erschienen ist, wonach die Sache für Hillary Clinton bereits gelaufen sei, sie hätte schon die Mehrheit der Wahlmänner sicher. An sein blödes Gesicht nachdem das Ergebnis endgültig feststand kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern; vielleicht habe ich es mir auch erspart.

  6. mariuslupus

    Frage, warum werden Studien gemacht ,deren Kernaussage dann negiert wird. Zahlen hin oder her, rauf oder runter, eindeutig ist dass die Mehrheit der hier anwesenden Moslems nicht bereit ist, sich zu integrieren. Die politische Realität in Österreich hat sie davon überzeugt, dass sie nur abzuwarten haben bis sich die hier ansässige Bevölkerung der Scharia unterordnet, das Studium des Korans andere Fächer in den Schulen ersetzt, die Frauen verschleiert drei schritte hinter ihre Männern werden gehen dürfen.
    Der ORF kann die zuhörenden Zuschauer nur deswegen anlügen, weil es noch Leute gibt die tatsächlich den ORF einschalten und dafür zahlen, dass sie angelogen werden. Aber der Konsument des ORF will angelogen werden.
    PS Noch eine Bemerkung zu Methodik der „Studie“. Es ist bewiesen, dass Befragte sozial erwünschte Antworten, auch bei anonymen Umfragen, geben. Bedeutet, dass alle Aussagen um 20 bis 30% höher sind als, dass die Autoren der Studie verkünden.

  7. Mona Rieboldt

    Peter Malek
    Nach Ihrer Meinung sollte Sebastian Kurz das schaffen (Rückführung etc., Abkommen mit anderen Ländern), was erstens lange Zeit nicht gewollt war wie unter Faymann, und zweitens das viel größere Deutschland nicht mal schafft.

    Sebastian Kurz ist nicht der liebe Gott und braucht daher auch Mehrheiten, um etwas durchzusetzen. Sie sollten nicht Unmögliches von einem einzigen Politiker verlangen. Es sei denn, Sie wollen Herrn Kurz nur herab setzen wie von CP üblich.
    Im übrigen spricht Herr Kurz Dinge aus wie z. B. Australien-Modell, das zu einem Aufschrei bei anderen österr. Politikern führt. Kein deutscher Politiker im gesamten Parlament hat den Mut, Dinge auszusprechen, wie Sebastian Kurz das macht.

  8. dna1

    @Mona Rieboldt
    So ist es.

    Die Leute verkennen ohnehin die Lage Österreichs, da leben gerade einmal 8 Million Menschen, und manche tun so, als wären sie der Nabel der Welt und könnten das Weltgeschehen bestimmen.
    Österreich sollte auf sich schauen, die anderen tun es nämlich nicht. Man bräuchte z.B. nur die Sozialleistungen für angebliche Flüchtlinge auf Null schrauben, und schon wäre keiner mehr hier. Das kann Österreich ganz alleine machen, ohne EU oder irgendwen, man müsste es nur in der Mehrheit wollen.

  9. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    „Frage, warum werden Studien gemacht ,deren Kernaussage dann negiert wird.“

    Aus dem selben Grund warum von Politikern „Studien“ in Auftrag gegeben werden bei denen „empirische Beweise“ für politisch vorgegebene Ziele gesucht werden. Was

    Was nicht passt, wird halt „passend“ gemacht.

  10. Mona Rieboldt

    dna1
    Auch die reichlichen Wohltaten für Asylanten in D locken viele an. Die bleiben nicht in Rumänien, Bulgarien. Estland hatte knapp 60 Asylanten aufgenommen, die alle! bei Nacht und Nebel verschwunden und nach Deutschland gegangen sind. Und jeder abgelehnte Asylantrag kann eingeklagt werden, die Verfassungsgerichte sind heillos überlastet.

    Das Problem Sozialleistungen auf Null zu setzen, es sind schon zu viele da. Man kann sie nicht verhungern lassen, aber der Sozialbeitrag könnte auf das Niveau, was Rumänien zahlt, herab gesetzt werden. Auch das ist nicht durchsetzbar, weil zu viele gut verdienen in der Asylindustrie. Diakonie, Caritas, viele Anwälte, jeder, der eine abgetakelte Immobilie hat, die er vermietet. Und alles wird vom Staat bezahlt. Dazu käme noch der Aufschrei von Grünen und Linken, würde den Asylanten Geld gekürzt.
    Wie lange noch genug Geld da ist, bis der Sozialstaat explodiert, weiß ich nicht.

  11. Gerald Steinbach

    Mona Rieboldt

    Caritas Deutschland hat mittlerweile mit seinen Unterorganisationen 500.000 Mitarbeiter in Deutschland und Volkswagen International in etwa die gleiche Anzahl MA
    Das Problem dabei ist, die Caritas wird weiterzulegen an MA und VW wird eher welche verlieren
    Ob das lange gutgehen kann bezweifle ich

  12. mariuslupus

    @Selbstdenker
    Das ist eine „Studie“ die bereits im Ansatz falsch ist. Dem Leser wird unterjubelt, dass es um die Integration von Flüchtlingen geht. Nur handelt es sich nicht um Flüchtlinge, sondern um „Flüchtlinge“. Illegale ,die Wohltaten der Fürsorge in Anspruch nehmen wollen und in Anspruch nehmen. Etikettenschwindel. Flüchtlinge sind nicht zu integrieren, sondern nach einer vorübergehenden Aufnahme, haben sie zurück zu kehren, von wo sie gekommen sind. Verlorener Pass, irrelevant. Ausserdem warum aus „Flüchtlingen“, Flüchtlinge machen, wen sie gesamt, bis auf 0,5%, die Kriterien für ein Asyl nicht erfüllen ? Aber, so ist der Wille der Eurokraten.

  13. Mona Rieboldt

    Gerald Steinbach
    500.000 Mitarbeiter, da ist die Caritas ein Großunternehmen. Sie produzieren im Gegensatz zu VW nichts, leben von Steuergeldern. Der Sozialstaat hält das nicht lange aus.

  14. mariuslupus

    @Gerald Steinbach
    Link, Ärzte ohne Grenzen: Auch zwischendurch positive Nachrichten, machen nicht aus einer Krähe einen Sommer.

  15. aneagle

    Ärzte ohne Grenzen (an)erkennen auch keine souveränen Staaten. Ihr rechtlicher Gestaltungswillen ist eben ohne Grenzen- sie sagen es ja selbst. Träumer und Idealisten leben auf gefährlich dünnem Eis. Ist ihr gutes Recht. Inakzeptabel inhuman ist lediglich, dass sie alle anderen zwingen mit ihnen das Eis zu teilen. Sogar Normopathen wie den MSF gehört beigebracht, dass der Planet nicht ihr Eigentum ist. Italienische Gefängnisse sind blendende Pädagogen.

  16. Johannes

    Der ORF macht das was er immer gemacht hat, bis jetzt hat es mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung durch die Regierung Schüssel auch immer geklappt. Wenn sie Kern durchgepeitscht haben ist die Clique wieder für fünf satte Jahre fest im Sattel. Wenn sie es nicht schaffen wird es womöglich nicht mehr so opportun sein links-linkes Gedankengut zu verbreiten und das fürchten sie, so glaube ich, wie der oft zitierte Teufel das Weihwasser.

  17. Gerald Steinbach

    mariuslupus
    Aber vielleicht ein Stein der zum Rollen beginnt, Ärzte ohne Grenzen waren im Schlepperwesen doch sehr führend

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