Hier irrt der EZB-Boss, und zwar ganz kräftig

„….Wegen der Geldpolitik der EZB müsse niemand Angst haben, behauptet EZB-Chef Draghi. Negative Effekte gebe es so gut wie keine. Was für ein Irrtum!“ (FAZ, hier)

14 comments

  1. Thomas Holzer

    „Negative Effekte gebe es so gut wie keine“

    Das nennt man mittlerweile landläufig „fake news“; in Deutschland -so ich mich recht entsinne- mittlerweile strafbar

  2. KTMTreiber

    Keine Sorge (Super)-Mario hat alles im Griff. Man sollte ja nicht vergessen, wo er gelernt hat.
    „Geld“ (und auch Derivate machen ja auch viel Spaß) ist genug vorhanden

    –> http://demonocracy.info/infographics/world/lqp/liquidity_pyramid.html

    … und wenn es mal weg ist, ist ja nicht weg, – es hat nur jemand anderer … 😉

    2 x 3 macht 4 – widdewiddewitt und 3 macht 9e ! Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …

  3. sokrates9

    Negative Effekte: Sparen lohnt sich nicht mehr! Unterschätzen sollte man gemäß Wirtschaftstheorie auch nicht den Effekt dass durch den schwindenden Wert des Geldes dies sich auch auf Investitionen auswirkt, da für jede Fehlinvestition genügend Geld vorhanden ist und man nicht so darauf achtet ob sich die Investition überhaupt rechnet!

  4. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Vor allem die Fehlinvestitionen, welche von den gewählten Politikern veranlasst wurden und werden; von der Energiewende über die Einwanderungspolitik bis zur E-Autowende

  5. CE___

    Let’s face it:

    Wenn die EZB den Leitzins anhebt und so ein Ansteigen des „allgemeinen“ Zinsniveaus herbeiführt, und sei es 1% oder nur 2%, ist die Eurozone pleite.

    Das wars, Tür zu, Licht bitte nicht vergessen abzudrehen.

    Das gleiche gilt für die FED, und in weiter Folge alle höchstverschuldeten Währungsräume die sich an die FED-Politik anhängen.

    Diese Eiertanz-Berichte der „Finanz“-Journaille sind ja wirklich schon lächerlich.

    Der einzige Ausweg ist eine massivste Preisinflation (Teuerung) in einer Höhe das es jedem die Sprache verschlägt, einfach um die absoluten Einkommen, Unternehmensgewinne, und daran abhängigen Steuereinnahmen wieder in eine halbwegs tragfähige Relation zu den absoluten Schuldenständen zu bekommen.

    Man muss nicht erwähnen was die für Finanzsparvermögen, vor allem der Deutschen, bedeutet: eine Atomisierung.

    Diese Preisinflation, zumindest in den enormen Ausmassen die nötigen wären, ist aber – zumindest derzeit – noch nicht ersichtlich; Produktivitätszuwächse durch Automatisierung, Roboterisierung, etc und Auslagerung in weitere Billiglohnländer halten hier weltweit noch den Deckel am Kochtopf.

    Und so geht der Eiertanz halt weiter.

  6. Christian Peter

    Allerdings macht die EZB bloß, was die Politik von ihr verlangt : Ohne die wahnwitzigen Interventionen der EZB würde es die Gemeinschaftswährung in Europa längst nicht mehr geben.

  7. sokrates9

    Christian Peter@ Wer ist die Politik die das verlangt? Natürlich die ClubMedLänder die sich hier zu Lasten der vertrottelten Deutschen und dem Wurmfortsatz Österreich entschulden!

  8. Thomas Holzer

    @CE___ 09:30h
    Deswegen hat ja soeben der Herr Juncker verlangt, daß alle! der Euro-Zone beitreten; lt. Verträgen müssen sie nämlich, wenn sie können.
    Sie, die Politiker, wissen alle, daß sie auf die Wand zufahren, aber anstatt abzubremsen, steigen sie auf’s Gas.

  9. dna1

    Keine negativen Effekte? Das kommt darauf an, aus welcher Sicht man die Dinge betrachtet.
    Ein Normalbürger bekommt von diesen vielen Milliarden so gut wie nichts, und die Leute, die das Geld bekommen, kaufen im Moment alles zusammen, was sie kriegen können, und wenn es ein KGV von 150 oder eine negative Rendite hat. Ist ja auch egal, wenn das Geld gratis ist und man es geschenkt bekommt, kann man ja kaufen, was man will, unabhängig davon, ob das einen vernünftigen Wert hat, oder nicht.
    Am Ende haben diese Strukturen das heute zwar teure Vermögen, aber das Geld ist überhaupt wertlos geworden und wird durch ein anderes ersetzt, und der Normalbürger,….. ja der, der zahlt sich mit Steuern und Abgaben deppert und schaut zu. So funktioniert die Welt, und so hat die Welt auch in der Vergangenheit immer funktioniert.

  10. CE___

    @ Thomas Holzer

    Ja, der Herr Juncker…

    Ein Beitritt von Polen, Tschechien, Ungarn und ein paar anderer wirtschaftlichen „Halbleichtgewichte“ (nichts fur ungut falls ein Bürger dieser Staaten hier mitliest und soll keine Herabwürdigung sein) kommt mir so vor wie zu glauben die untergehende Titanic mit ein paar Schwimmflügerln rechts und links angebracht vor dem Untergang retten zu können.

    Aber natürlich, bei der in Brüssel vorherrschenden kriminellen Energie juckt es einen Juncker sicher am allerwenigsten die Sparvermögen der Bevölkerungen oben genannter Staaten auch noch zu verheizen, Hauptsache das Werkl läuft dadurch ein paar Wochen oder Monate weiter und man kann für diesen Zeitraum noch entsprechende fette steuerfreie Gagen einsacken bevor man sich irgendwohin absetzt.

    Ich spar mir was ich über die Führer in Brüssel mir denke….wird höchstwahrscheinlich gelöscht.

  11. Hausfrau

    Liste der Totelgräber Europas: Juncker, Dragi, Merkel, Macron ………. bitte weitere Namen einsetzen.

  12. Fragolin

    „Negative Effekte gebe es so gut wie keine.“
    Das stimmt doch absolut! Ich sehe auch nirgends negative Effekte für Herrn Draghi.
    Und andere Leute interessieren den nicht.

  13. mariuslupus

    @Hausfrau
    Soll „Totelgräber“, Totengräber oder Trotelgräber heissen. Beides trifft zu.

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