„Im Wohlfahrtsstaat sind alle wie auf Droge“

„…..Weil die sozialdemokratische Allparteienkoalition dem Staat immer mehr Befugnisse verschafft, wäre eigentlich genug Platz für eine liberale Bürgerbewegung. Doch die Deutschen haben sich dem Komfort des Sozialsstaates hingegeben….“ (hier)

8 comments

  1. AD

    Aldous Huxley hat mit seinem utopischen Roman „Schöne neue Welt“, erschienen im Jahr 1932 erahnt was kommen könnte. Nur scheint es schneller zu kommen wie er es angenommen hat.

    aus dem „Vorwort des Autors“ von 1946
    – der wahrhaft effiziente totalitäre Staat wäre der, in dem eine allmächtige Exekutive von Politbossen und ihr Heer von Managern eine Bevölkerung aus Sklaven kontrolliert, die man zu nichts zwingen muss, weil sie ihr Sklavendasein liebt. Sie dazu zu bringen, es zu lieben, ist in den heutigen totalitären staaten die Aufgabe von Propagandaministerien, Zeitungsredakteuren und Lehrern.

    – die Wahrheit ist groß, noch größer ist in der Praxis das Verschweigen der Wahrheit

    – die Liebe zum Sklavendasein wird sich in den Köpfen und Körpern der Menschen nur im Zuge einer tiefgreifenden inneren Revolution verankern lassen. Zu ihrer Verwirklichung werden wir unter anderem folgende Erfindungen benötigen: deutlich verbesserte Suggestionstechniken – durch frühkindliche Konditionierung …

    Fischer Verlag ISBN978-3-596-90573-7

  2. KTMTreiber

    @AD

    Wie wahr. Aldous Huxley und auch George Orson Welles sahen die Entwicklung der Gesellschaft mit geradezu verstörenden, schon derzeitig eingetroffenen „Zuständen“ voraus. Ich persönlich denke, dass wir uns mit Riesenschritten dieser prophezeiten Zukunft nähern. Erhellend auch die Thesen eines Gustav Le Bon (insbesondere sein Werk, Psychologie der Massen, 1895).

  3. KTMTreiber

    @mariuslupus:

    Verzeihen Sie, da halte ich dagegen. Ich denke, dass nicht jeder Mensch käuflich ist. Gut ich bin ein furchtbarer Sturschädel, sehr, sehr, sehr „undiplomatisch“ (behauptet meine Gattin, – die muss es wissen) und „wischle mit Vorliebe auch heute noch gegen den Wind“ (das man dabei auch nass wird, ist mir bekannt und schon öfter passiert 😉 ) Dennoch werd ich nicht gscheiter. Ich hatte diese Diskussion schon ab und an mal im Freundes und Kollegen- Kreis (einhelliger Tenor: „Du bisch deppert !“) Ja, – bin ich und stolz darauf. 😉

  4. Historiker

    @mariuslupus
    NEIN, nicht jeder Mensch ist käuflich. Vielleicht erpressbar, weil er mit dem Tode bedroht ist, – aber ALLE KÄUFLICH ? Definitly NOT ! – Außerdem stelle ich fest, je älter ein seriöser Mensch wird, desto weniger korrupt wird. – Mit 30 hat man vielleicht noch eine Neigung zu „rentablen Geschäften“, auch wenn man innerlich diese eventuell für fragwürdig hält. Mit 60 sagt man : DAS soll ich machen ? Für ein paar €uronen ? Sorry, nicht mit mir, mein guter Schlaf ist mir heilig. – Irgenwann realisiert man auch, ich hab alles, es geht mir bestens, – WIESO soll ich mich verbiegen ? – In der Praxis : Versuchen Sie mal meinen 19 Jahre alten, ziemlich kranken Kater zu kaufen : 1 Milliarde € ? Lachhaft . . . NEVER !

  5. KTMTreiber

    @Historiker:
    Meine 17-jährige Katze, die täglich morgens ein „Brösel“ Blutdrucksenker ins Futter gemischt bekommt, bekommt auch keiner für eine Milliarde ! Der Großteil, oder die überwiegende Masse mag käuflich sein – auf dieselbe spucke ich.

  6. Christian Peter

    Die FDP im Zusammenhang mit einer liberalen Bewegung zu nennen ist aber sehr verwegen, die FDP ist keine liberale, sondern eine Klientelpartei, wie die Regierungsjahre 2009 – 2013 eindrucksvoll belegten.

  7. mariuslupus

    @Historiker
    Habe den Glauben an die Standhaftigkeit meiner Mitmenschen verloren. Ein Mensch wird bereits käuflich wenn er freiwillig auf sein Recht auf freie Meinungsäusserung aufgibt, wenn er sich einem Regime unterwirft, bzw. es unterstützt, wenn er zulässt Werte der Aufklärung von den Machthabern entsorgt werden, wenn er vergisst was Freiheit bedeutet.
    Es geht nicht immer nur ums Geld.

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