„Sie säte Wind und erntet Sturm“

Eigentlich ist Angela Merkel abgewählt worden. Alle spüren das. Nur Angela Merkel nicht. (hier)

10 comments

  1. mariuslupus

    Gut gemeint, einige kluge Sätze, aber voll daneben. Merkel hat den Mitleid des Autors nicht verdient. Sie ist keine suchende, irrende, Fehler begehende, sonder eine kalte Machtstrategin. Strategin, trifft nicht ganz zu. Merkel hat bis jetzt, nicht veröffentlicht, was sie mit Deutschland vor hat. Mit einen, ehemals demokratischen Deutschland, dass sie nicht kennt, und die Grundprinzipien des ehemaligen Rechtstaates verachtet.
    Deutschland war, auch wenn jemand anderer Meinung sein sollte, ein Rechtstaat der sich mit den legalen Mitteln, verteidigen wusste. Merkel hat diesen Rechtstaat der Lächerlichkeit preisgegeben. Jeder der Merkel ihrer Meinung ist, kann sich alles erlauben, die Kritiker werden kaltgestellt.
    Von wo soll der Sturm kommen ? Die braven Bürger haben schon, gehorsam wie sie sind, Merkel wieder gewählt. Die machen keinen Sturm. In D heisst Sturm Federweisse. Dabei bleibt es.
    Eine Republik ohne Grenzen, ohne Kontrollen, wird niemand stürmen,. der Besatzer marschiert ein.
    Aber einen dummen Satz musste der Schreiber in Bezug auf die AfD los werden. Kein kommentar.

  2. Fragolin

    Es ist ganz einfach:
    Reichen die Prozente, geht sie nicht in Rente.
    „Abgewählt“ werden diese Gestalten erst, wenn ihnen die Machtbasis entzogen wird, und das funktioniert höchstens im einstelligen Ergebnisbereich. Solange die ihre Splittergruppen wieder zu einer Mehrheit zusammenpappen können (sie Sachsen-Anhalt) bleiben sie an der Macht.
    In Österreich läuft das genauso, nur ganz anders. 😉 Während in Deutschland die Person Merkel die Parteien instrumentalisiert, um an der Macht zu bleiben, instrumentalisieren in Österreich die Parteien ihre Parteichefs. Kern wie Kurz sind nur Hampelmänner der mächtigen Hintergrundoragnisationen, Gewerkschaften, Bünde und Kammern. Sie sollen ihren Zweck erfüllen (Kern hat versagt, Kurz tanzt geschickter auf dem politischen Parkett) und Prozente bringen zum Machterhalt; ist das geschafft sind sie austauschbar. Wie die Parteien, die Merkel für ihren Machterhalt missbraucht.
    Man merkt es und ist verstimmt: Würden Wahlen etwas ändern, hätte man sie schon verboten.
    So gibt sich die Politik damit zufrieden, allgemeine Unlust zu züchten; eine Wahl, zu der keiner mehr hingeht außer einer Handvoll fanatisierter Parteisoldaten muss man nicht mehr verbieten.

  3. AD

    und wer käme nach Angela Merkel??

    die Kauders, Röttgens, Altmaiers………..alle von denen Merkel glaubte dass sie ihr gefährlich werden könnten wurden aus ihren Positionen gedrängt

  4. TomM0880

    @AD
    Ich wette auf Karl-Theodor zu Guttenberg. Je öfters ein Polikter betont, dass er etwas nicht machen will, desto eher tritt es schlussendlich ein.

    Egal wer kommt, Hauptsache sie geht.

  5. mariuslupus

    @AD
    Kann es jemand noch schlechter machen als Merkel ? Mein Vorschlag – Alfons Huberbauer, z.Z. Bürgermeister von Hintertupfing.

  6. Johannes

    Es ist wirklich erstaunlich wie Merkel Alleingänge, en masse, produziert und zwar innerdeutsch genauso wie auf europäischer Ebene. Da ist keine Struktur zu erkennen, kein auch noch so kleiner Ansatz das ihre Entscheidungen mit irgendjemanden abgestimmt worden wären. Ihre Politik wird eins zu eins von der europäischen Kommission übernommen, wie anders war die ganze Zeit über die Politik der junkerschen Kommission in der Türkei – Frage, Erdogan konnte machen was er wollte die Kommission war zu einem Abbruch oder auch nur Aussetzen der Beitrittsgespräche niemals bereit.
    Dann kam Merkel sie wollte die Wahl gewinnen und mußte Stärke zeigen und siehe da plötzlich ist sogar die Zollunion gefährdet und die EU trägt es ohne Widerspruch mit.
    Ich halte es ja für gut in dieser speziellen Frage aber es zeigt Merkel ist die EU und Junker und die Kommissare nur Sprachrohre, nach meiner Meinung.
    Ihre drei Hauptsteckenpferde sind das Aus für AKWs, das Aus für Verbrennungsmotoren und das Aus(wechseln) der deutschen Bevölkerung, nach meiner Meinung.
    Ich weiß schon jetzt mit absoluter Sicherheit das diese drei großen politischen Fehler Deutschland noch große Probleme bereiten werden, lange nach Merkel.
    Die ersten zwei Punkte sind diskussionswürdig aber doch in einem ganz anderem Zeitrahmen, der Dritte absolut indiskutabel und ein gutes Beispiel deutsch-demokratischer Denkweise der alten Schule.
    Ein Honecker hätte es nicht besser machen können die Völker gegeneinander auszuspielen und das alles um des Weltfriedens willen für den man vorgeblich in der DDR alles getan hat..
    Es ist, nach meinem Empfinden, ein Verbrechen was dem deutschen Volk angetan wird und wie mit den Nachbarn im Osten umgesprungen wird, da zeigt sich die vollkommene Unfähigkeit zur politischen Größe.

  7. aneagle

    Deutschland wird Merkel aussitzen. Das erreichbare biologische Alter reicht gottlob nicht aus, um Soros oder Merkel ihren Erfolg erleben zu lassen. Dass Merkel in den Ruhestand verschwindet, ist allerdings zu wenig. Es wäre der AFD zu wünschen, dass ihre Leitfiguren sich weniger mit dem Jagen beschäftigen, als mit ähnlich Gesinnten, die dann ehemalige Kanzlerin, namens Deutschlands zur Rechenschaft zu ziehen. Dazu sind sie als MdB verpflichtet. Eben Recht, nicht Rache.

  8. mariuslupus

    @aneagle
    Die MdBs wären auch jetzt legal in der Lage Merkel vor einen Untersuchungsauschuss zu zitieren. Nur die Feigheit und Opportunismus hindert sie daran.

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