Katholiken für muslimischen Feiertag in Deutschland

„Braucht Deutschland einen muslimischen Feiertag? Eine gute Idee, findet Innenminister de Maizière. Er bekommt dafür Unterstützung. Doch in der Bevölkerung – und in Teilen der Union – erntet er damit keine Begeisterung.“ (hier)

26 comments

  1. Thomas Holzer

    Daß das ZdK eine mehr als nur linkslinke Institution ist, sollte sich schon herumgesprochen haben; und repräsentativ ist es schon gar nicht.
    Insofern ist die Überschrift ein bisserl irreführend

  2. Rado

    Der Katholischen Kirche sollten endlich Steuern auferlegt werden, wie dem Rest der Bevölkerung Das könnte Dimensionen zurechtrücken.

  3. gscheithaufen

    ZdK hat für mich eine andere Konnotation, in welcher jede Religionsausübung zumindest behindert wird, solange sie sich nicht auf das Anbeten von Systemverbrechern beschränkt. Insofern ist das Eintreten für muslimische Feiertage ein Widerspruch in der Dialektik – denn da müssten alle Feiertage, die keine Anbetungstage der Systemverbrecher sind, abgeschafft werden. So hingegen ist das Ganze – abgesehen von oder eigentlich dank der oben zitierten linkslinken Institution – eine intellektuell-emotionale Farce, die an die Tempeldiskussionen vor 2000 Jahren erinnert……

  4. Rado

    Die katholische Kirche hat es bis heute nicht geschafft, die Unterschiede zum Islam, einschließlich der Roten Linien (die ja hoffentlich bestehen) klar und wahrnehmbar auszusprechen.
    Vielleicht sollten wir über die Abschaffung der katholischen Feiertage diskutieren?

  5. "

    7,8% sind dafür. Entspricht ungefähr der Population, die Probleme mit der Wahrnehmung der Realität hat.

  6. Der Realist

    Auch hierzulande profiliert sich ein hoher „Würdenträger“ der Katholiken als Brückenbauer zum Islam. Dass der Stephansdom hauptsächlich Touristenmagnet ist und kaum von Gläubigen zum Besuch der heiligen Messe besucht wird, stört ihn wenig,, Hauptsache es kommt von links keine Kritik.

  7. de Voltaire

    „Innenminister Thomas de Maizière hat die Einführung eines muslimischen Feiertages vorgeschlagen. Aber es gibt bereits einen. Am 25. Dezember feiern wir die Geburt des zweitwichtigsten islamischen Propheten. Ich meine, das sollte genügen.“
    (Michael Klonovsky – Acta diurna)

  8. aneagle

    Ähnlich Frau Glawischnig in Ö hat De Maiziere hat als deutscher Bundesminister die Entwicklung von unnötig zu überflüssig längst gemeistert.Bevor er die nächste Hürde zu schädlich erklimmt, ist es Zeit für die Rente. Zwar unverdient, jedoch zum Wohle des Landes.

  9. Falke

    “ … einen ganzen Tag Gottesdiensten … zu widmen“. Offenbar meint der Herr de Maizière, dass die 5 täglichen Bücklinge und der ganze Monat Ramadan zur Anbetung Allahs nicht ausreichen.

  10. Rado

    Wie mich diese Bigoterie krank macht!
    Fairer Kompromiss: ALLE Feiertage mit religiösem Bezug abschaffen.
    Ein paar säkulare Ersatzanlässe finden sich schon zum Feiern, die dann für alle gleich sind.

  11. Reini

    Der Islam sollte die Feiertage den Katholischen anpassen,… ach ja, der Islam will sich doch nicht der Europäischen Kultur anpassen,…
    Wird in Zukunft das komplette Glaubensprogramm vom Islam übernommen?
    Da Moslems zu den katholischen Feiertagen frei bekommen, sollten die Katholiken bei den Islamischen frei bekommen.
    https://www.feiertagskalender.ch/islamic.php?geo=0&jahr=2018
    der 1.Mai überschneidet sich,…

  12. Christian Peter

    @Rado

    Sowieso. Gleichzeitig die Trennung von Staat und Religion vollziehen, das ohnehin längst obsolete Grundrecht auf Religionsfreiheit und Religionsunterricht an Schulen abschaffen. Selbst in islamischen Ländern wie der Türkei gab in Sachen Trennung von Staat und Kirche jahrzehntelang eine modernere Verfassung als in Österreich.

  13. Tom Jericho

    Es gibt ja eh schon einen entsprechenden Feiertag: Er feiert den zweithöchsten Propheten der Mohammendaner, jedes Jahr am 24. Dezember. Sollte eigentlich reichen…

  14. Rennziege

    18. Oktober 2017 – 14:43 — Christian Peter
    Nun, da Ihr 800mal gleichlautend verteufelter Gottseibeiuns Sebastian Kurz als Kanzler wohl nicht einmal mehr von Ihro Gnaden zu verhindern ist, verbeißen Sie sich vollends ins Absurde.
    Nur eine Frage der Zeit, bis Sie die Schleifung des Stephansdoms und aller historischen Kathedralen des Christentums in Europa fordern werden, um dort Moscheen und Minarette zu errichten. Nun, da Sie von der Löwelstraße nicht mehr alimentiert werden — denn auch Ihre Wahlwerbung war bedauernswert ärmlich —, haben Sie offenbar die Moslembruderschaft als Klienten geködert. O.K., deren Kriegskasse ist besser bestückt als die der SPÖ.
    Ich wünsche Ihnen eine weiterhin florierende Karriere als Drehorgelmann.

  15. Christian Peter

    @Rennziege

    Sie haben doch keine Ahnung, die strikte Trennung von Staat und Kirche ist längst überfällig. Wir brauchen bloß das System der USA übernehmen – dort spielt Religion eine weit größere Rolle als in Europa, dennoch gibt es keine Privilegien und Subventionen für Kirchen und keinen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen.

  16. raindancer

    Wenn Muslime Urlaub an ihren Feiertagen haben wollen, sollten sie wieder dahin gehen wo diese das sind.
    Und es ist nicht verwunderlich, dass sich eine Sekte solidarisch mit der anderen erklärt, das wird auch bei anderen Themen so sein, die weit gefährlicher sind.

  17. Hausfrau

    Das ist eine der typischen Wortspenden eines Politikers, welcher als bald Abgewählter nicht in Vergessenheit geraten möchte. Natürlich werden ÖGB uns AK sofort dafür sein.
    Es erinnert mich an einen jungen Mann, welcher am Beginn seiner Berufslaufbahn sagte:
    „Ich bin evangelisch und arbeite in einem katholischen Land bei einem jüdischen Chef, da habe ich dann alle Feiertage der drei Glaubensbekenntnisse“.

  18. Rado

    @Rennziege
    Wenn jemand in Österreich Moscheen bauen und islamische Feiertage einführen will, dann ist es als allererste stets die Katholische Kirche (neben der IKG übrigens)! Schon vergessen? Die waren übrigens auch bei den vordersten Verteidigern des König Abdullah Zentrums. Wegen dem Dialog und so.
    Vor die Frage gestellt, beides oder keiner von beiden, sage ich Keiner!

  19. Rennziege

    18. Oktober 2017 – 20:00 — Rado
    Vergessen Sie’s einfach! Ich bin vehement dafür, alte Kulturdenkmäler zu erhalten, ebenso den christlichen Glauben, der die Basis europäischer Kultur ist. Dass die heutigen Kuttenbrunzer sich an den Islam anbiedern und vor lauter Speichelleckerei auf dem Weg zum Altar ausglitschen und die Bibel nicht mehr vom Koran unterscheiden können, ist mir klar.
    Weshalb ich auch aus der Katholischen Kirche, die meine Kinderjahre geformt hat, ausgetreten bin. Dennoch bleibe ich Christin — in der Gewissheit, dass die Antichristen beider Konfessionen ihre Kutten, Lügen und Schismen eines Tages ablegen werden müssen. Das Christentum hat viele Idioten und Häretiker überlebt; auch diese werden eine Episode bleiben.
    Die alten Kathedralen nicht. Die werden bleiben, da können Sie und ich uns noch so sehr … (etc.)

  20. Johannes

    So kann man auch von den echten Problemen ablenken.
    Näherliegender weil noch zahlreicher in der Bevölkerung wäre es agnostische Feiertage einzuführen;)
    Kasperltheater, die Muslime feiern ja eh ihre Feiertage, aber natürlich während des gesamten Ramadan wäre es aus Sicherheitsgründen vielleicht sogar ratsam die dehydrierten und unterzuckerten Leute lieber zu Hause zu lassen.

  21. Rado

    @Rennziege
    Nichts fur ungut. So wie Sie hab ich bis vor zwei Jahren auch gedacht. Das ist aber vorbei.

  22. MM

    Das ZdK ist im Prinzip ein Organ der Parteien, das auf undurchsichtige Art gewählt wird. Thomas Holzer hat ja schon das Wesentliche gesagt. Mit der katholischen Lehre sind die offiziellen Verlautbarungen des ZdK jedenfalls regelmäßig im Widerspruch. Allgemein kann man oft feststellen, dass die Islamandiener und Völkerwanderungsapologeten auch von den Dogmen der Kirche oder den überlieferten Gebeten nichts wissen wollen, wie etwa die Reaktion auf das Rosenkranzgebet hunderttausender Polen letzten Freitag am Fest Unserer Frau vom Rosenkranz (Jubiläum der Schlacht von Lepanto) wieder neu gezeigt hat.

    @Rado: „Die katholische Kirche hat es bis heute nicht geschafft, die Unterschiede zum Islam, einschließlich der Roten Linien (die ja hoffentlich bestehen) klar und wahrnehmbar auszusprechen.“

    Wenn man das „heute“ mal weiter interpretiert als heutige Generation (im Angesicht von 2000 Jahren Kirchengeschichte), dann gilt ja wohl eher, dass die Kirche außer heute stets klar gemacht hat, was der Unterschied zum Islam ist.
    Die Schlacht von Lepanto wurde schon angesprochen. Ebenfalls das Fest Unserer lieben Frau vom Siege (heute vom Rosenkranz). Hier noch zwei Zitate:

    Hl. Don Bosco (19. Jh.):
    „die Religion Mohammeds besteht aus einer brutalen Mischung aus Judentum, Heidentum und Christentum. Mohammed verbreitete seine Religion nicht mit Wundern oder der Überzeugungskraft des Wortes, sondern mit der Gewalt der Waffen. Eine Religion, die jede Art von Libertinage begünstigt und ihn in kurzer Zeit zum Haupt einer Bringantentruppe machte….“

    Hier ein Auszug aus der (auch insgesamt sehr lesenswerten) Regensburger Vorlesung Papst Benedikt XVI.:
    „In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (διάλεξις – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djihād, des heiligen Krieges zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist wohl eine der frühen Suren aus der Zeit, wie uns ein Teil der Kenner sagt, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer, für uns unannehmbar schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut”, sagt er, „und nicht vernunftgemäß, nicht „σὺν λόγω” zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann…““

  23. Rado

    @MM
    Glaube, das Bild mit Lepanto, Don Bosco usw. ist etwas idealisiert. Die historische Katholische Kirche hatte mit dem Islam immer recht wenig Probleme. jedenfalls viel weniger als mit den Konkurrenten der Griechisch Orthodoxen (nur so als Beispiel).
    Als der letzte Kaiser von Konstantinopel angesichts der bevorstehenden Belagerung vor durch die Osmanen in seiner Verzweiflung quer durch Europa reiste, um Unterstützung zu finden, setzte ihm die katholische Kirche ziemlich gnadenlos das Messer an und forderte als Preis die völlige Unterwerfung der Ostkirche. Dazu kam es nicht und Rom hatte kein echtes Problem mit der Eroberung von 1453. Auch war die historische katholische Kirche nie um einen Verrat an Mitchristen verlegen. Deutlich zeigt sich das an ihrem Umgang mit den Johanniter Rittern nach deren Abzug aus Rhodos 1523.

  24. Lisa

    @Rado: Differenzierungen mögen nicht alle… Letztlich geht es doch immer um Macht. Die insgeheime Sympathie für die Religion der „Ungläubigen“ (=Mohammedaner) hat mit der katholischen Misogynie und dem ausgeprägten Bedürfnis nach Hierarchie/Gehorsam zu tun. Wenn sich in den Kathedralen dereinst freitags Muslime zum Gebet treffen, ist ihnen das doch leiber als die leeren Kirchen mit den paar alten Weiblein am Sonntag. Fehlt noch, dass sie zum Islam konvertieren, damit Bewegungen, die Kirche und Staat radikal trennen wollen, das Argument genommen wird, die Kirche bestehe ohnehin nur noch aus Papierchristen und praktizierende Christen seien am Aussterben – also wozu der Aufwand an Steuergeldern?
    Taufe, Erstkommunion, Hochzeit und Beerdigung sind in erster Linie ein gesellschaftlich-familiäres Ereignis; die Kirche darf dazu allenfalls den hübschen Rahmen abgeben…

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