Karl Lagerfeld nennt Flüchtlinge «Feinde» der Juden

„Der deutsche Modedesigner Karl Lagerfeld sorgt mit einer harschen Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik für Aufsehen.“ (hier)

17 comments

  1. Rado

    Habe mich jetzt einmal etwas oberflächlich durch die jüdischen Publikationen in Österreich durchgezappt: https://www.ikg-wien.at/juedische-periodica/
    Am politischsten ist vermutlich NU, aber auch in allen anderen Zeitschriften findet man allgemeine politische Themen. Dort existiert dieses Problem ganz einfach nicht! Möglicherweise damit erklärbar, dass die österreichischen jüdischen Verbände traditionell zu linxgrün tendieren.

  2. aneagle

    100% Zustimmung, kein Zusatz nötig.
    Wie viele der Flüchtlinge, die, dank Merkel, in der Flüchtlingsunterkunft genau auf jene treffen, vor denen sie geflüchtet sind, würden wohl Lagerfelds Ansicht vollinhaltlich bestätigen? Eher wenige, obwohl sie die heutigen Opfer der Intoleranten und ihrer willigen Helfer sind. Denn:
    “ Ein paranoider Judenhass ist heute common sense in der islamo-arabischen Kultur“

    https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/der-jude-ist-schuld/story/18584741
    https://bazonline.ch/leben/gesellschaft/du-jude/story/17506633

    Bald auch, mittels Familiennachzug per EU- Gruppenantrag, (wieder) in Deutschland. Die Linke zeigt, wie es geht.
    Für die jahrelang linkszentrierte IKG-Wien gibt es Hoffnung: Die traditionelle Wahlkampfspende, diesmal erstmals bereits vom Sohn des ehemaligen Kultusgemeindepräsidenten, ging durchaus öffentlichkeitswirksam an S. Kurz. The Times, they are a-changing

  3. astuga

    Lagerfeld war schon immer ein zwar schillernder aber auch kluger Kopf.
    Auch wenn er trotz seiner Kritik offenbar grundsätzlich immer noch an Multikulti glaubt.

    Was mir aber zu denken gibt, scheinbar darf man sich gegen radikale Asylwerber nur aussprechen, wenn sie etwas gegen Juden haben.
    Dass sie auch uns nichtjüdische, nichtmuslimische Europäer verachten und hassen reicht wohl nicht.
    Das zeigt, wie verkorkst und absurd der ganze Diskurs ist.

  4. Rado

    @kannitverstaan
    Na wenn schon! Wenn es für die Betroffenen selbst kein Problem ist (und danach sieht es aus), warum soll es dann eines für Merkel sein, oder irgendjemand anderen?

  5. Hausfrau

    Angelika Merkel wackelt bei solchen Kommentaren nicht einmal mit den Ohren. Sie geht ihren Weg weiter ohne Rücksicht auf Verluste der Deutschen.
    Dies nenne ich: konsequent.

  6. aneagle

    @ astuga – 09:42
    scharf beobachtet, aber ganz so schlimm ist es (noch) nicht. Es muss nicht zwingend Judenhass sein.
    Ehrenmorde, Vergewaltigungen, flächendeckende Frauenunterdrückung, Tötung von Homosexuellen und muslimischen Konvertiten, leisten als Kulturbeitrag Adäquates. 😉

  7. sokrates9

    Die Russen haben den Extremisten keine Fluchtmöglichkeiten geboten und sie gnadenlos niedergebombt! Was machen die Verbündeten Amerikaner? Sie ermöglichen die Flucht nach Mitteleuropa! Merkel ist wahrscheinlich dankbar auf die neuen Kämpfer!!

  8. Rado

    @sokrates9
    Stimmt nicht ganz. In Aleppo gab es einen ähnlichen „Freien Abzug“. Das war allerdings kein IS, sondern das Konglomerat sogenannter „gemäßigter“ Islamisten wie Al Nusra. Es gab damals auch Gerüchte über eingeschlossene Angehörige von westlichen und türkischen Sondereinheiten, die den Islamisten als Verbindungsstab zur Hand gingen. Der syrische UN Botschafter erwähnte sowas (glaublich) einmal in der UN-Vollversammlung. Beweise oder Bilder habe ich aber nie gesehen.

  9. Falke

    „Die französische Rundfunkaufsicht prüft nun, ob sie eine Rüge gegen die Sendung von Moderator Thierry Ardisson ausspricht“ – für all jene, die glauben, dass es in Frankreich um die Rede- und Meinungsfreiheit besser bestellt ist als in Deutschland (falls es überhaupt solche gibt).

  10. Rado

    Vielleicht hören wir ja demnächst, dass in Deutschland ein Steuerstrafverfahren gegen Lagerfeld stattfindet und man ihm seine Kunstsammlung wegträgt!

  11. Thomas Holzer

    @Rado
    Durchaus möglich; der Herr Gurlitt hat sich zu gar nichts geäußert und wurde auch -mehr oder weniger elegant- enteignet

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