Warum überhaupt einen Staat?

„……Nun zeichnen sich aber die zivilisierten, arbeitsteilig organisierten Volkswirtschaften heutzutage dadurch aus, dass sie alle einen Staat haben. Wie erklärt sich das? Aus der Logik des Handelns lässt sich einsehen, dass es für ein friedvolles und produktives Zusammenleben keines förmlichen Gesellschaftsvertrages bedarf, und damit auch keines Staates, der für seine Einhaltung sorgt. Wir haben daher zu fragen: Wie ist der Staat entstanden? Um die Antwort zu finden, müssen wir zunächst definieren, was unter dem Begriff Staat zu verstehen ist. Eine positive (also erklärende) Definition lautet wie folgt:….weiter hier

4 comments

  1. CE___

    Sehr interessanter Artikel mit guten Überlegungen vom Hrn. Polleit.

    Der Artikel führt auch wieder zur Frage warum staatlich, was auch privat organisiert werden kann, vor allem wenn staatliche Behörden die eigenen Leut‘ nur mehr auspressen und bei Fremden alle Milde der Welt walten lassen.

    Aber, man muss ja schon hier im Ortner-Forum vorsichtig sein solche subversiven Gedanken nur zu äussern ohne gleich von weiblichen Mitforisten für solche Ideen mit verbalen Leckerlis wie „Sickergrube der politischen und charakterlichen Dekadenz“ beworfen zu werden und sich als „links“ bezeichnen lassen zu müssen….

  2. Fragolin

    „Der Staat“ ist eine territorial begrenzte Verwaltungseinheit mit der Aufgabe, den Freien Menschen im Inneren und gegen Feinde von Außen zu schüzen.
    Der ganze Rest ist Amtsanmaßung, Machtmissbrauch, Unterdrückung und Diebstahl, also kurz gesagt: kriminell.

    Heute im Standard-Forum wieder putzig die Studiengebühren-Debatte, mit dem Tenor der begeisterten Untertanen: „Kostenlose Bildung ist Staatsaufgabe!“. Man hat sich brave Schäfchen gezüchtet.

  3. Falke

    @Fragolin
    Man wäre ja schon froh, wenn der Staat seine grundlegende Aufgabe wahrnehmen würde, nämlich den freien Menschen gegen Feinde von außen zu schützen; nicht einmal dazu ist er fähig und willig.

  4. Thomas Holzer

    @Fragolin 13:53h
    Es kommen auch wieder aus allen Löchern jene gekrochen, welche Loblieder auf Zwangsvereine (wieder) anstimmen, leider nicht nur die üblichen Verdächtigen.

    Mehr als 40 Jahre sozialistische Indoktrinierung lassen sich leider nicht inner 24 Stunden beiseite schieben. Der Ruf nach dem Staat, der alles regeln soll, ertönt leider nur allzu oft.
    „Gutes“ Beispiel: In Umfragen sprechen sich regelmäßig über 70% für ein Verbot von Plastiksackerln aus; würde diese „über 70%“ einfach keine Plastiksackerln mehr in Anspruch nehmen, würde sich ein Verbot erübrigen. Aber nein, Eigeninitiative ist böse, daher muß es der Staat regeln

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