Wie man ein israelischer Spion wird

„Weil sie sich bei einem Familienurlaub in Israel mit israelischen Politikern, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, getroffen und ein Lazarett besucht hat, in dem syrische Kriegsflüchtlinge behandelt werden, musste Großbritanniens Ministerin für internationale Entwicklung, Priti Patel, am 8. November von ihrem Amt zurücktreten – die Anklagen gegen sie reichen von „Bruch des Protokolls“ bis hin zum Vorwurf, eine israelische „Spionin“ zu sein.“ (hier)

6 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „Bloß nicht als Freund Israels erscheinen“

    Genau, nur darum geht es.
    In diesem von dekadenten und ahnungslosen Politikern regierten Europa darf man keinesfalls als Freund Israels erscheinen, geschweige denn ein sich offen Bekennender sein.
    Denen sind freundschaftliche Beziehungen zu Vertretern der Hamas, PLO, des Iran etc. viel wichtiger als zu Vertretern des einzigen offenen, liberalen Staates in dieser Region.

    Nur noch erbärmlich

  2. astuga

    @Thomas Holzer
    Richtig!

    Ich frage mich, ob es diese Schritte auch gegeben hätte wenn sie auf vergleichbare Weise Pakistan, Indien (beide Kaschmir-Konflikt), Indonesien (ua. Westpapua) oder die Türkei (Zypernkonflikt, Kurden, IS) besucht hätte.
    In Großbritannien schielen Labour wie Torys halt auf ihre muslimischen Wähler.
    Und das britische Wahlrecht (Mehrheitswahlrecht im Unterhaus) verstärkt diese Entwicklung auch noch bis hin zu den einzelnen Abgeordneten.

  3. aneagle

    Wie beruhigend, trotz Brexit möchte England in puncto Antisemitismus, pardon, Antizionismus, nicht hinter dem migrationstechnisch rasch aufrüstendem Deutschland zurückstehen. Dass man die Bewältigung dieser Krankheit getrost der arabischen Welt überlassen darf, sowie, als Engländer stolz auf die Balfour- Declaration sein kann, da sei die gemeinsame europäische Unkultur davor. Auch hier kann sich die, diesmal englische, Linke stolz einen weit überproportionalen Anteil zurechnen, aber die Torys holen, dank Th. May, auf. Ein Land, das Frau May als Premierministerin hat, braucht keine Spione mehr. Rückgrat, Anstand, Courage, abendländische Werte, wehrhafte Demokratie- Fremdworte in moderner Europäischer Politik.

  4. Rado

    Bei der europäischen Linken darf man nur die toten Juden mögen, nicht die Lebendigen. (frei nach H.Broder)

  5. Mona Rieboldt

    In England sind ganze Regionen in moslemischer Hand, nicht umsonst ist der Bürgermeister von London ein Moslem. Und die Verantwortlichen getrauen sich ja nicht mal, etwas gegen Kriminalität von Moslems zu sagen, um ja nicht als islamfeindlich zu gelten, siehe Rotherham.

    In allen Ländern, in denen es viele Moslems gibt, wird es mehr und mehr judenfeindlich, u.a. Boykott-Aufrufe gegen israelische Waren, sogar gegen Wissenschaftler. Man will es sich auch nicht mit islamischen Ländern wie Iran verderben, auch nicht die guten Geschäftsbeziehungen. Es gibt weltweit ca. 18 Millionen Juden, von denen etwa zwei Drittel in Israel und USA leben, die anderen verteilen sich auf verschiedene Länder, in D leben ca. 500.000. Dagegen stehen mindestens eine Milliarde Moslems.

  6. Falke

    Eigentlich müsste die britische Regierung, und noch mehr die Labour-Opposition, auch Trump deswegen angreifen – der ist ja bekanntlich, im Gegensatz zu Obama, auch ein ausgewiesener Freund Israels. Aber das ist den Briten wohl eine Stufe zu hoch, da halten sie sich lieber zurück; nach der EU auch noch die USA zu vergraulen – das ist ihnen doch etwas zu riskant.

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