Happy Birthday, Onkel Dagobert!

„Dagobert Duck wird 70 Jahre alt. Oder 150. So genau weiß das keiner. Wie die Ente vom geizigen Reichen zum Sympathieträger wurde. Eine wirtschaftliche Hommage….“ (hier)

2 comments

  1. Rennziege

    Wir sollten dabei die geradezu begnadete Übersetzerin Dr, Erika Fuchs nicht vergessen, die vor einigen Jahren hochbetagt verstorben ist. Sie war darüber hinaus eine Wortschöpferin, die den Disney-Originalen in deutscher Sprache neue Dimensionen hinzufügte, nicht nur „Mampf“, „Heul“, „schäm“ und so weiter. Auch Geistesblitze wie „Fähnlein Fieselschweif“ für die Pfadfinder der Neffen Donalds (die im Original nur „Young Scouts“ heißen, aber sie interpretierte die Davy.-Crocket-Pelzmützen optisch) und hundert andere. Sie hat auch die deutschen „Asterix“-Bände unglaublich bereichert: mit einem Wortwitz, der im französischen Original nur schaumgebremst auftaucht.
    Als Studentin habe ich die schon damals alte, gütige und weise Dame ausgiebig kennengelernt und von ihr viel gelernt. Es geht halt nix über Sprachverliebtheit.

    Ceterum censeo: Carl Barks, der Erfinder nicht nur der Duck-Familie, vor einigen Jahren fast hundertjährig verstorben, arbeitete für Disney für kleines Geld, war’s aber zufrieden. Dennoch sollten die Jubiläumsschreiber ihn mit mehr als nur einem Nebensatz erwähnen. Allerdings war Barks der Zeitgeist völlig wurscht, was heutige Journalisten wenig goutieren.
    Was heute so als Disney-Comics daherkommt, ist schal, angepasst und langweilig. (Meine Teenies kriegen sie ab und zu im Supermarkt geschenkt.) Die Zeichner wissen die Originale wohl zu kopieren, die Stories sind platt und zum Einschlafen. Was auch für die bemühten Epigonen von Goscinny & Uderzo („Asterix“) gilt.

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