Reiche Menschen sind der sozialdemokratischen Seele verdächtig

Die Sozialdemokraten winden sich, denn die Partei kommt von dem Irrglauben nicht weg, dass Reichtum zu Armut führt und daher bekämpft werden muss. Dabei ist Ungleichheit das Salz jeder Gesellschaft.“ (weiter hier)

6 comments

  1. Falke

    „Sozialdemokratisch“ sollte eher durch „sozialistisch“ ersetzt werden, das trifft die Sache viel genauer. Und dann weiß man auch gleich, was deren Ziel ist: den „real existierenden Sozialismus“ konnte man ja über 40 Jahre lang in echt bei den kommunistischen Ländern Osteuropas (die sich ja „sozialistisch“ genannt haben) beobachten.

  2. Selbstdenker

    @Falke:
    Während sich der reale Sozialismus in ehen ehemaligen Ostblockstaaten (nicht nur, aber hauptsächlich) auf das Materielle bezog, haben die Neulinken unter den westlichen „Intellektuellen“ einen noch radikaleren Kurs eingeschlagen und die Gleichheit an sich zum höchsten Wert überhaupt erhoben.

    Mit dem Fall vom realen Sozialismus Ende der 1980iger / Anfang der 1990iger Jahre wurde ein Prozess beschleunigt, der seit mindestens der 1960iger Jahre stattfindet: die Abwendung vom realen Sozialismus in den Ostblockstaaten aufgrund realer Erfahrungen und die Hinwendung zur New Left in den westlichen Ländern aufgrund fehlender Erfahrungen.

    Dadurch, dass die Machtzentren der wirtschaftlich stärksten Länder im Westen im erheblichen Ausmaß von Neulinken unterwandert wurden, ist die paradoxe Situation entstanden, dass der Osten zunehmend zu einen Ort der Vernuft und der Westen zunehmend zu einen Ort des Wahnsinns wird.

  3. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Ich empfehle Ihnen das Buch „Equal is Unfair“ von Yaron Brook:
    https://www.amazon.co.uk/Equal-Unfair-Americas-Misguided-Inequality/dp/125008444X

    Es ist die beste und aktuellste Analyse zum Thema Ungleichheits-Alarmismus, die ich bis dato gelesen habe.

    Dieses Buch beschreibt nicht nur die Metastasen, sondern den Krebs an sich, wie dieser aufgebaut ist, wo er sich genau befindet und wie man ihn nachhaltig entfernen kann.

    Jener Narrativ, der von Gestalten wie Krugman, Stiglitz, Piketty & Co. gesponnen wurde, wird zerlegt und Punkt für Punkt widerlegt.

  4. Gerald Steinbach

    Nachtrag

    „Lustig“ auch die Aussage der FMA , wir hatten sie schon länger beobachtet

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