„Hier wird das Geld der Steuerzahler mit dem Füllhorn ausgeschüttet“

„Hans-Werner Sinn: Die neue Koalition verwechselt Politik mit dem Schreiben eines Wunschzettels. Hier wird das Geld der Steuerzahler mit dem Füllhorn ausgeschüttet, und man glaubt, dadurch würde Wachstum entstehen. Das Gegenteil ist der Fall. Sorgen macht mir, dass man den europäischen Investitionsfonds ausweiten will, der ja ein gemeinschaftlich abgesicherter reiner Schattenhaushalt ausserhalb der Schuldenschranken ist. Auch finde ich es ­problematisch, dass man mit einer verschärften Entsenderichtlinie offen für Protektionismus am Arbeitsmarkt votiert hat und nun sogar europaweite Mindestlöhne will, um die nicht mehr wettbewerbsfähigen Arbeitnehmer in den mediterranen Ländern und in Frankreich zu schützen. Und dass Martin Schulz sogar geprahlt hat, die Zeit der Spardiktate sei vorbei, schlägt dem Fass den Boden aus.“ (hier)

3 comments

  1. Kluftinger

    Am Stammtisch würde man sagen, das sei „wirtschaftspolitischer Selbstmord mit Anlauf“? 🙁

  2. Lisa

    Minestlöhne sind schlicht Humbug. Sie dämpfen den Ehrgeiz, den Fleiss und die Verantwortungsbeteiligung am Betrieb. Ein guter Mitarbeiter wird auch gut bezahlt, ein fauelerm unmotiivierter, wenn nicht gleich gefeuert, bekommt „gerechereweise“ eben weniger. Letzteres an die Adresser derer, die immer von Gerechtigkeit schwafeln. Ein weiterer Anreiz wäre etwa die Abschaffung der Lohnsteuer… Dann hätte man Ende Monat mal das in der Tasche, wofür man sich angestrent hat…

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