China, nüchtern betrachtet

„Ich kenne jedenfalls eine Reihe österreichischer Unternehmen, bei denen man sagt: Nie wieder China. Zwar ist der Markt gewaltig, und die Löhne sind niedrig. Aber was hilft das, wenn der – zwangsweise an Bord zu nehmende – chinesische Partner das Knowhow und die Technologie der ausländischen Firma gezielt absaugt? Was hilft das, wenn es keine korrekten Gerichte gibt, vor denen auch ausländische Firmen eine wirklich faire Chance haben? Was hilft das, wenn man in China immer wieder in einer undurchschaubaren – und vermutlich eng mit Korruption verbundenen – Bürokratie steckenzubleiben droht?…..“ (hier)

3 comments

  1. Johannes

    China hat unglaubliche Gewinnspannen für westliche Konzerne ermöglicht. Niemand wäre freiwillig hingegangen wenn er nur Schaden erlitten hätte.
    Der Westen und sein enormes Konsumverhalten hat China auf die Beine geholfen, jetzt läuft der Riese ohne Hilfe auf eigenen Beinen und braucht den Westen nur noch bedingt.

  2. Christian Peter

    Dass unsere Einkommen zu 60 % mit dem Ausland erwirtschaftet werden, ist Nonsens, denn Österreich hat eine negative Handelsbilanz, die jedes Jahr größer wird (momentan knapp 5 Milliarden Euro). Gerade Länder wie Österreich verlieren durch geöffnete Märkte, da Österreich ein Land der kleinen und mittelständischen Unternehmen ist (99,9 der Unternehmen in Österreich haben weniger als 200 Mitarbeiter), die im ungeschützten Wettbewerb mit multinationalen Konzernen chancenlos sind.

  3. Christian Peter

    Man braucht sich nur das Wirtschaftswachstum Österreich vor Einführung des EU – Binnenmarktes anzusehen, das betrug damals etwa 4 % und war somit ungleich höher als heute.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>