Syrien – droht der Dritte Weltkrieg?

„Vielleicht kommen Trump und Putin, die sich in ihren Denkstrukturen so unähnlich nicht sind, nach Assad sogar zu einem modus vivendi der Gegenseitigkeit, der weit über Syrien hinausgeht“ (hier)

7 comments

  1. Thomas Holzer

    Der Autor dieser Zeilen scheint ja direkten Kontakt mit den Entscheidungsträgern in den USA zu haben 😉
    Umso verwunderlicher, daß er die zeitliche Abfolge der Trump’schen tweets und der Aussagen des russischen Botschafters im Libanon vertauschte.

    Daß -zumindest meiner bescheidenen Meinung nach- die USA, GB und F internationales Recht gebrochen haben, genauso wie die Türkei mit ihrem Einmarsch Afrin, sollte nicht unerwähnt bleiben.

  2. Thomas Holzer

    Und schon wieder hat ein US-Präsident die verhängnisvollen Worte „Mission accomplished“ verwendet. Sie scheinen anscheinend wirklich nichts dazulernen (zu wollen).
    Natürlich nicht nur die US-Präsidenten

  3. astuga

    Nun, das aktuelle Schlamassel in Syrien und anderswo in der Region kann man schwerlich Trump anlasten.
    Das ist ein Erbe von Obama und Clinton, das letztlich nur dazu geführt hat, dass der Iran seine Einflusssphäre festigen und ausbauen konnte.
    Das gilt übrigens auch im Irak, wo nach vielen Fehlern die Bush-Administration letztlich ein tragfähiges Gleichgewicht zwischen Sunniten und Shiiten herstellen konnte.
    Obamas Rückzug zerstörte das erreichte wieder, in Folge wandten sich die von der irak. Regierung entwaffneten sunnitischen Milizen dem IS und anderen Radikalen zu.
    Eine weitere Folge dieser Politik war das Erstarken des Iran, das auch den (medial vergessenen) Konflikt im Yemen angeheizt hat.

    Ich lasse jetzt bewusst mal andere Akteure außen vor, wie Russland, Türkei, Iran, Qatar, Saudis, den Assad-Clan, div. Islamisten-Gruppen auf beiden Seiten – die natürlich alle Mitschuld sind, aber es geht ja um die Rolle der USA.
    Als Folge von Obamas Politik der Schwäche und großmäuliger Ankündigungen haben wir heute vor Ort ein destabilisiertes Libyen, ein zerrissenes Syrien, einen destabilisierten Irak, Bürgerkrieg im Yemen, den Irren vom Bosporus, ein iranisches Regime und den Kalten Krieger in Moskau die Morgenluft wittern.
    Last but not least drei Länder die mittelfristig Atomwaffen möchten: Iran, Türkei und Saudi Arabien (Atomkraftwerke haben sie teils bereits oder diese sind in Planung).

    Da finde ich Trumps Politik der Stärke und klaren Ansagen ganz in Ordnung.

  4. sokrates9

    Mal angenommen dass Assad (der ja eigentlich keinen Grund hat)nicht GAS eingesetzt hat, sondern die IS – Rebellen, würde bedeuten dass sich die USA, NATO, EU, von einer Gangstergruppe die bedenkenlos die eigenen Kinder abschlachtet, instrumentalisieren lassen! Halte das für absolut bedenklich. Auch der Background des Nowitschokangriffs ist für mich nicht nachvollziehbar: Meines Wissens wirkt Nervengift innerhalb von Sekunden ( kopiert von diversen Muscheln, Krebsen und anderen Meerestieren die Fische blitzartig töten, da sie ihrer Beute nicht nachschwimmen können.(Inkubationszeit – Skripal 4 Stunden). Das Novitschok – Gift ist tödlich zersetzt Zellen und Nervenstränge, da gibt es keine Genesung!

  5. Mona Rieboldt

    sokrates9
    Dieser Mitentwickler des obigen Giftes, der schon sehr lange in den USA lebt, sagte, durch Nässe, es reichte schon Nebel, wäre das Gift nicht mehr so gefährlich.

    Nachdem sich die englische Regierung derart aufgeführt hat, Russland massiv beschuldigte, wundert es schon, dass die nach vier Wochen wieder so munter und gesund sind.
    Genutzt hat das vor allem dieser Mey, die vorher so in der Kritik stand.
    Das Gift wird heute auch die USA etc. haben. Beweise, dass Russland einen seit 15 Jahren verbrannten Doppelagenten töten wollte, gibt es nicht. Die Briten und andere Nato-Staaten hatten das Motto „Wir können dem Angeklagten nichts beweisen, aber wir trauen es ihm zu“.
    Und das Ganze passt zu einer seit vielen Monaten ständigen Kriegsrhetorik gegen Russland.

  6. Rennziege

    15. APRIL 2018 – 07:19 — dna1
    Das Schweizer Labor, darauf spezialisiert, hat die Provenienz des tödlichen Gifts zweifellos richtig diagnostiziert. Aber durch wen und wo es wie appliziert wurde, wird sich dadurch nicht klären lassen. Offenbar, gottlob, war die Dosis nicht tödlich genug. Welche politischen oder geheimdienstlichen Ziele dieser doppelte Mordanschlag anstrebte, werden wir ebenfalls nie erfahren.

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