Wiener Lehrervertreter: Wie sollen wir mit dem Islam umgehen?

„Seit Jahren versuchen Lehrer auf den wachsenden Einfluss des Islam im Klassenzimmer aufmerksam zu machen. Bei den Verantwortlichen stoßen sie auf taube Ohren. Das zeigt die Anfrage einer Wiener Lehrervertretung an den Stadtschulrat, die Addendum vorliegt. “ (hier)

23 comments

  1. Wernervt

    Da alle halbwegs brauchbaren Antworten politisch unkorrekt sind wird es keine geben!

  2. sokrates9

    Wann gibt es einmal einen der die Frage stellt ob wir zurück in das Mittelalter wollen und wie weit wir mit so einer Kompromisslinie den internationalen Anschluss an den Fortschritt verpassen! Wenn man deswegen ain NAzi ist sollte man das akzeptieren!

  3. Christian Peter

    Ganz einfach : Religion hat in Schulen nichts verloren, solange man Islamunterricht in Schulen auf Kosten der Steuerzahler zulässt, wird sich nicht viel ändern. Österreichs Verfassung ist nach Jahrzehnten Misswirtschaft durch ÖVP und SPÖ völlig veraltet und obsolet, daran wird sich aber angesichts der politischen Zustände auch in den kommenden Jahren (vermutlich Jahrzehnten) nichts ändern. Würde man eine strikte Trennung von Staat und Kirche vollziehen, gäbe es derartige Probleme nicht.

  4. sokrates9

    Christian Peter@ Einspruch: Religion per se ist nur ein Teil des Problems! Wenn Kinder fürchten wenn sie Sexualunterricht haben, Schwimmunterricht verweigern, biologische Erkenntnisse, Darwin, Vererbungstheorie usw nicht anerkennen greift ein Religionsverbot alleine zu kurz!

  5. Christian Peter

    @sokrates9

    Kein Religionsverbot, sondern Trennung von Staat und Religion. Dann gäbe es weder Islamunterricht noch Kopftücher oder sonstigen Schnickschnack in den Schulen, wie z.B. jahrzehntelang in der Türkei.

  6. Thomas Holzer

    @CP
    Dann gäbe es die CP-Ideologie, auch noch flächendeckend, auch nicht gerade verlockend 😉

  7. Christian Peter

    @sokrates9

    Man kann nicht Islamunterricht in Schulen auf Kosten der Steuerzahler zulassen und sich gleichzeitig über den wachsenden Einfluss der Religion in Schulen beschweren.

  8. Christian Peter

    @TH

    Keine Ideologie, sondern vernünftige Politik. Man sollte es machen wie in den USA, dort ist alles erlaubt, aber Kirchen genießen keinerlei Privilegien und bekommen kein Geld aus öffentlichen Mitteln, kein Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, etc. etc. Das System, was wir in Österreich in Sachen Verhältnis des Staates gegenüber Kirchen haben, ist völlig obsolet.

  9. perry

    in einigen jahren wird die frage wohl lauten: wie geht der islam wohl mit uns um?

  10. Astuga

    @Christian Peter – es ist ein gefährlicher irrtum davon auszugehen, dass es in den USA keine gleichartigen probleme mit dem islam in schule und gesellschaft geben würde (eher im ggt.). Wie die schulen damit umgehen ist ohnehin fast völlig egal, da sehr viele kinder nebenher private quranschulen besuchen. Die franzosen schützt ihr offizieller republikanischer laizismus übrigens auch nicht.

  11. Astuga

    @G – harter aber letztlich einzig funktionierender ansatz. Mit Totalitarismus kann man nicht vernünftig umgehen. Man kann ihn bloß verbieten und ahnden. Ohne einbürgerungs-, asyl-, familiennachzugs- und generellem zuwanderungsstopp von muslimen ist aber jeder derartige schritt ebenfalls sinnlos und läuft ins leere. Weil deren wachsender bevölkerungsanteil bereits fakten schafft, ob es uns passt oder nicht.

  12. sokrates9

    Astuga@ Man muss nicht Braunauer sein! Ungar, Tscheche, Pole Slowake reicht!

  13. Astuga

    @sokrates9 – Richtig, oder so mit der islam- und migrationsproblematik umgehen wie in diesen ländern… Aber G und mir ging ja es darum diesen neuen totalitarismus der importierten muslime so behandelt zu wissen wie den europäischen des „braunauers“. Wozu die heutigen angeblichen antifaschisten und angeblichen vorzeige-europäer aber offenbar nicht fähig und willens sind.

  14. Christian Peter

    @astuga

    In den USA gibt es sehr viel seltener islamistisch motivierte Anschläge als in Europa. Aber das ist nicht das Hauptthema, es geht vor allem um das Prinzip der strikten Trennung von Staat und Kirche, welches jede moderne Verfassung vorsieht und alle Glaubensgemeinschaften nach Möglichkeit gleich zu behandeln. So wie in Österreich – mit den großen Kirchen Staatskirchenverträge abzuschließen und zu privilegieren und die kleinen Kirchen mitunter schwer zu diskriminieren – sollte man es auf keinen Fall machen.

    Österreich wurde aus diesem Grund schon häufig von EGMR wegen Missachtung von Menschenrechten verurteilt (z.B. mussten sich die Zeugen Jehovas die Anerkennung in Österreich vor dem EGMR erkämpfen) und vom US – Außenministerium wegen schwerer Diskriminierung von kleinen Kirchen abgemahnt.

  15. sokrates9

    CP@ ..In den USA gibt es sehr viel seltener islamistisch motivierte Anschläge…..9 /11 kein islamistisch motivierter Anschlag??

  16. Christian Peter

    @sokrates9

    9/11 war ein großer Anschlag. Seitdem gab es aber kaum islamistisch motivierte Anschläge in den USA, in Europa mittlerweile Dutzende jedes Jahr. Das dürfte aber hauptsächlich an der fehlgeleiteten Einwanderungspolitik in Europa liegen, in den USA gibt es nicht sehr viele Muslime (0,9 % der Bevölkerung).

  17. Astuga

    @CP – Nur weil sie die nahrichten nicht verfolgen bedeutet das nicht, es gäbe keine anschläge und anschlagsversuche in den USA. Mitunter sind sie wirklich etwas mühsam…

  18. Christian Peter

    @Astuga

    Schauen Sie sich die Statistiken an, in den USA gibt es äußerst selten islamistisch motivierte Anschläge, in Europa gehören diese mittlerweile zur Tagesordnung.

  19. Astuga

    Seltsam, dass jemand wie sie plötzlich offiziellen statistiken vertraut. Im übrigen reden sie an meinen argumenten vorbei. Aber kann mir ja egal sein…

  20. Christian Peter

    @Astuga

    Versuchen Sie doch einmal, ihre Rechtschreibung auf ein annehmbares Niveau zu bringen, damit man sich mit Ihnen unterhalten kann.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>