Irans langer Arm reicht bis in die ARD

„Als die iranische Regierung vor zwei Jahren eine Ausstellung mit Cartoons über den Holocaust abhielt, kam ARD-Korrespondent Reinhard Baumgarten ins Schwärmen, angesichts der „Pluralität“, die es im Iran gebe: Dort finde man noch Leute, die sich die „künstlerische Freiheit“ herausnähmen, an „Tabu- und an Reizthemen“ zu „kratzen“, „die im Westen so nicht akzeptiert“ würden, u.a. eben „das Thema Holocaust von einer anderen Seite zu beleuchten“. weiter hier

5 comments

  1. Lisa

    Ach, es ist ein „Reizthema“, über andere zu lästern?!? Das soll mutig sein – dass ich nicht lache! Mutig wäre, die eigenen Schwächen und Fehler zu karikieren – aber dazu fehlt ihnen eben der Mut. Nicht auszuschliessen, dass die iranische Regierung und das ihr gefügig gemachte Volk auch einem Kreig nicht abgeniegt sind, um ihre Minderwertigkeitsgefühle gegenüber dem „Westen“ zu kompensieren. Und die sture Staatsreligion mit ihren rigiden Vertretern tut noch das Ihrige dazu, die Menschen unterwürfig und ängstlich zu halten. Wenn das mal nicht explodiert…

  2. Astuga

    Nich nur die ARD, auch die NPD und einschlägig bekannte holocaustleugner waren damals von der ausstellung im iran begeistert.

  3. Thomas F.

    Vielleicht sollte Hr. Baumgarten der iranischen Regierung vorschlagen als nächstes Cartoons über Mohammed auszustellen, im Sinne der „Pluralität“, die es im Iran gibt: Dort finde man schließlich noch Leute, die sich die „künstlerische Freiheit“ herausnehmen, an „Tabu- und an Reizthemen“ zu „kratzen“, „die im Westen so nicht akzeptiert“ werden, u.a. eben „das Thema Religion von einer anderen Seite zu beleuchten“.

  4. Falke

    „Es heißt, sich in dieser Frage Peking und Moskau als Verbündete zu wählen …“ Ja natürlich, Sanktionen gegen Russland wegen Krim und der Ukraine, weiters russische Diplomaten ausweisen wegen des angeblichen Giftattentats, und dann Russland als Verbündeten gewinnen (pardon, „wählen“) – na, dann viel Glück!

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