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14 comments

  1. cmh

    Ich werde vom rechten Rand der Ortnerseite befragt, ob ich Snowden eher für einen Helden oder für einen Verräter halte.

    Die Frage ist unvollständig gestellt:

    Ich halte ihn für einen Trottel!

  2. Hildesvin

    Ich, als von blauem Blut, vor fünf Generationen Furchenadel, danach Arbeiteraristokratie, würde einen rustikalen Umgangston einem urbanen gegenüber bevorzugen.
    Nach Friedrich Engels stammt die Bourgeoisie ja von vor etwa siebenhundert Jahren ausgebüxten Leibeigenen ab – Stadtluft macht frei – da könnte etwas dran sein. Diese tief eingefressene Feigheit und Hörigkeit.

  3. PM

    Das “Duell” Spindelegger vs Faymann war eigentlich ein politischer Akt “soixante-neuf” vor Publikum!

  4. Mona Rieboldt

    Snowden ist ein verräterischer Trottel, der nun in Russland festsitzt und nur noch das sagen darf, was Putin ihm erlaubt.

  5. Milena Findeis

    “Freiheit nimmt man sich. Sie ist die Folge einer Entscheidung, nicht eines Gnadenaktes.” Zitiere Wolf Lotter aus “Zivilkapitalismus” Genau das hat Snowden meines Erachtens getan. Leben ist ein erkenntnisgewinnender Prozess.

  6. Nimbus59

    Die 9% angenommene Steigerung des Einkommens hat 2 Effekte:
    1. Die Dummen zahlen brav voraus, was sie nicht müssten,

    2. Die Intelligenteren halten unsere “Budgetlochbeamten” [(c) Rainer Nowak - Die Presse] mit Herabsetzungsanträgen auf Trab, was ja eine Arbeitsbeschaffung für unsere hoffnungslos überarbeiteten und unterbezahlten – oder ist es doch umgekehrt ?!? – Staatsdiener bedeutet.

  7. Astuga

    Europa 1914? Eher schon die Usa vor 1861, allerdings wird man in der postmodernen Eu wohl keinen buergerkrieg beginnen um unterschiedliche sozio-oekonomische strukturen gewaltsam anzugleichen. Wie zwischen den nord- und suedstaaten…

  8. Chris

    Snowden hat im Grunde nichts neues erzählt. Jeder hört jeden ab, und daran ändern auch die Schlagzeilen nichts. Die Reaktion der EU ist geheuchelt, die Praktiken der Geheimdienste sind bekannt, EU-Mitglieder mischen munter mit. Wer glaubt, dass China oder Russland nicht genau so agieren, ist naiv. Die öffentlich Diskussion darüber ist gut, aber führt zu wenig weit. Die Antwort auf die Kernfrage bleibt auch Snowden schuldig: Wie gehen unsere Gesellschaften mit der Terrorgefahr um? Sollen wir nichts tun? Welche Risken wollen wir in Kauf nehmen? Kann Industriespionage überhaupt verhindert werden?

  9. Michael

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1512503/Osterreichs-Selbststaendige-werden-zu-den-Deppen-der-Nation-gemacht

    Sehr geehrter Herr Ortner,

    ich wollte mich nur für den guten Zeitungsartikel “Österreichs Selbstständige werden zu den Deppen der Nation gemacht” bedanken. Die Selbständigen haben ja keine Gewerkschaft etc. Wirklich arg erwischt es die Dienstleister, welche ja gewöhnlich nicht viele Realgüter anzuschaffen haben.

    Wissen Sie, ich glaube es kommt noch dicker: Bis Ende 2015 droht eine Steuerreform, im Zuge derer das Einkommensteuergesetz neu kodifiziert werden soll. Das Gesetz soll “einfacher” gestaltet und Begünstigungen abgeschafft werden. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß im Zuge dieser “Vereinfachung” die Selbständigen nochmals zur Kasse gebeten werden.

    Parteipolitisch gesehen macht das auch viel Sinn. Das Gesetz wird “entrümpelt”, um in den folgenden 20 Jahren wieder Almosen in Form von Steuerbegünstigungen verteilen zu können, bis sich das Gesetz wieder so weit aufgebläht hat, daß sich eine weitere Politikergeneration wieder um das Entrümpeln kümmern kann. Auch die Beamten profitieren davon, weil die Vergabe der Almosen und das später einsetzende Entrümpeln des Gesetzes viel administrativen Aufwand erfordert.

    Ich habe nichts gegen das Entrümpeln, wenn gleichzeitig die Steuerquote/ Progression um 3-5 Prozentpunkte gesenkt würde, aber das wird wohl nicht der Fall sein.

  10. Markus

    Danke auch für Ihren Presseartikel über die “Neugestaltung” des Gewinnfreibetrages. Man muss sagen, dass Spindelegger mal wieder ein “Näschen” dafür gehabt hat, wie man (spätestens jetzt ehemaliges) ÖVP Klientel voll erwischen kann – das wäre ja so, als ob Faymann beim frühpensionierten ÖBBler reinfahren würde.
    Jetzt fehlen nur mehr Vermögens- und Erbschaftssteuern und die beiden können endlich zur Arbeiter-und-Bauern Parteie fusionieren.
    Eine Ergänzung noch zu unserer neuen MedUni Linz – besser lässt sich Österreich nicht erklären: zuerst zahle ich sowohl den angestellten Ärzten als auch den niedergelassenen Ärzten einen Dreck (sogar für österreichische Verhältnisse), dann wundere ich mich über den Ärztemangel in meinem Bundesland und anstatt die Leute einfach anständig zu bezahlen, lasse ich mir meine Ärzte (nun wissenschaftliches Personal) einfach vom Bund bezahlen – Danke für dieses Lehrstück der österreichischen Realverfassung, Hr. Pühringer!

  11. Mike

    Als “Depp” der Nation fühle auch ich mich als Freiberufler.Jetzt bestätigt auch Wirtschaftsminister Mitterlehner,dessen Anliegen es sein sollte,die Unternehmer zu vertreten,die Pläne des Finanzministers und befürwortet sie.Niemals sei daran gedacht gewesen,einer Bevölkerungsgruppe das steuerfreie Einkommen zu erhöhen,Realinvestitionen seien zu tätigen.
    Ich selbst habe den Investitionsfreibetrag zur Gänze für meine private Pensionsvorsorge verwendet.Ich glaube nämlich nicht ,daß unsere Pensionen in 15 Jahren noch für ein schönes Leben reichen werden,eher für ein erbärmliches. Da ich aber auf private Pensionsvorsorge nicht verzichten will,werde ich nun meine privaten Realinvestitionen wie z.B. Urlaube hintanhalten.Ich habe meinen Urlaub meistens in Österreich verbracht aber zu Hause ist es auch schön.
    Meine betrieblichen Investitionen kann ich nicht steigern,da ich Arzt bin und eine bereits voll funktionsfähige Ordination besitze. Ich glaube fest,daß es vielen anderen so geht wie mir und daß es weder für den österreichischen Staat (österr. Staatsanleihen als Investitionfreibetrag) noch für die österr. Wirtschaft (z.B. VOEST-Aleihen als Investitionsfreibetrag) einen Vorteil bringen wird,den Investitionsfreibetrag in Form von bestimmten Wertpapieren zu streichen. Und mir und meiner Familie wird es einen gravierenden Nachteil bringen. Nie wieder ÖVP!!!!

  12. Franz Schramböck

    Jetzt reicht´s uns Herr Finanzminister!
    Wie kommen wir braven österr. Steuerzahler dazu, ständig für die Gaunereien dieser Kärntner „Haider Schuldenbank“ aufkommen zu müssen? Da Ihnen die Banken keine Tilgung zusagten, versuchen Sie jetzt, ohne die betroffenen Steuerzahler zu informieren bzw. zu befragen, das „Problem“ heimlich still und leise, auf uns abzuwälzen. Dass Sie damit schlagartig den Schuldenstand der Republik um viele Milliarden Euro erhöhen, ist Ihnen anscheinend egal. Es gibt ja leider keine Ministerverantwortung und wenn das alles schlagend wird, waren Sie schon längst Finanzminister! Und feig sind Sie auch noch. Da schicken Sie zwei Damen ins Pressefoyer, die erstens gar nicht zuständig sind und zweitens gar nichts sagten. Seit Jahren wird von der Justiz dieser Hypo-Alpe-Adria Skandal verhandelt, einige der Schuldigen wurden auch schon marginal verurteilt. Aber niemand im Finanzministerium kommt auf die Idee, die handelnden Personen und Verursacher, mit ihrem gesamten Privatvermögen zur Kasse zu bitten. Zahlen lassen bis zum Sankt Nimmerleinstag. Wer hat das sanktioniert? Wer hat da unterschrieben? Meine Vermutung geht von Grasser über Dörflinger bis Haider. Da dieser verstorben ist, gibt es ja sicher auch einen nicht unbeträchtlichen Nachlass, das Bärental zum Beispiel. Also Herr Finanzminister, nützen Sie diese Möglichkeiten, aber voll aus. Bei uns Steuerzahlern sind Sie ja bekanntlich auch nicht zimperlich, wenn ein kleiner Steuerschuldner einen Rückstand hat! Für mich wäre das ein Thema für einen Volksentscheid, weil betroffen sind wir alle, ohne dass wir gefragt wurden! Und übrigens, die Firma LUTZ, die steuerschonend in Malta firmiert, wäre auch ein dringender Fall für Ihr Ministerium!
    F. Schramböck, Linz

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