Schlagwörter: Abschiebung

Abgeschobener Häftling war nach 14 Tagen wieder da

„Den Steuerzahler hat sie viel gekostet, die Abschiebung eines 25-jährigen Nigerianers, der im steirischen Anhaltezentrum Vordernberg randaliert und Polizeibeamte verletzt hatte. Genutzt hat sie nichts, denn am 6. September war er schon wieder da und wurde in Linz aufgegriffen. Er kam nach Wien und wird jetzt (erneut) abgeschoben…“ (hier)

Schiebung statt Abschiebung

„….Das Herkunftsland, aus dem zurzeit die meisten Flüchtlinge nach Europa kommen, ist Nigeria. Die Menschen werden im Mittelmeer aufgegriffen und auf die kleine Insel Lampedusa gebracht oder an Italiens Küste. Als Flüchtlinge anerkannt wurden in Italien im vergangenen Jahr 521 Nigerianer. 4198 erhielten immerhin einen schwächeren temporären Schutzstatus. 13.823 Asylanträge von Nigerianern wurden abgelehnt. Abgeschoben wurden im gleichen Jahr aber lediglich 120 Nigerianer…“ (hier)

Die Abschiebungs-Illusion

„…Drei Tage nach dem Lastwagen-Anschlag dringt Schwedens sozialdemokratischer Ministerpräsident Löfven auf eine konsequentere Abschiebepraxis. Das Land müsse die Möglichkeiten verbessern, Rückschaffungen durchzusetzen, sagte er am Sonntag. Nach Angaben der schwedischen Grenzpolizei sind rund 12 000 Personen nach abgelehnten Anträgen in Schweden nicht auffindbar. Alleine im Jahr 2015 erfolgten nur zwölf Prozent der verfügten Ausschaffungen…..“ (hier)

Orban: Eine Million Migranten aus Europa abschieben!

„Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán plädiert dafür, mehr als eine Million Flüchtlinge aus Europa abzuschieben und sie in großen Flüchtlingslagern außerhalb der EU unterzubringen. „Alle, die illegal gekommen sind, sollte man einsammeln und wegbringen. Aber nicht in andere (EU-)Länder, sondern in Gebiete außerhalb der EU“, sagte der rechtskonservative Politiker dem ungarischen Nachrichtenportal Origo.Außerhalb der EU sollte man „von bewaffneten EU-Kräften gesicherte, mit EU-Geld finanzierte große Flüchtlingslager“ errichten, sagte Orbán. Die Betroffenen sollten dort Asylanträge stellen können und erst dann weitergelassen werden, wenn sie ein EU-Land aufnehme. „Bis dahin müssen sie sich aber in den großen, außerhalb der EU gelegenen Lagern aufhalten“, sagte Orbán. „Es kann eine Insel sein oder irgendein Abschnitt der nordafrikanischen Küste.“ (hier)