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Frankreich schob zwanzig Extremisten mit Aufenthaltsrecht ab

Frankreich hat im vergangenen Jahr 20 ausländische Extremisten abgeschoben, obwohl sie über ein Aufenthaltsrecht verfügten. Eine so hohe Zahl derartiger Abschiebungen sei „noch nie erreicht worden“, sagte Innenminister Gerard Collomb der Zeitung „Ouest-France“ vom Samstag. Er reagierte damit auf die Forderungen der rechten Opposition, nach den neuerlichen jihadistischen Anschlägen noch mehr Extremisten abzuschieben. „Das ist bereits der Fall“, erwiderte der Innenminister. – hier

Untergetaucht statt abgeschoben

„Vor den Abschiebungsflügen nach Afghanistan taucht die Mehrheit der Abzuschiebenden kurz vorher unter. Vielfach könnten die meisten schon Tage zuvor nicht aufgegriffen werden, so das bayerische Innenministerium. Man wisse dann nicht, ob sie sich illegal weiter in Deutschland aufhalten oder ins Ausland gegangen sind.“ (weiter hier)

Abgeschobener Häftling war nach 14 Tagen wieder da

„Den Steuerzahler hat sie viel gekostet, die Abschiebung eines 25-jährigen Nigerianers, der im steirischen Anhaltezentrum Vordernberg randaliert und Polizeibeamte verletzt hatte. Genutzt hat sie nichts, denn am 6. September war er schon wieder da und wurde in Linz aufgegriffen. Er kam nach Wien und wird jetzt (erneut) abgeschoben…“ (hier)