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Afrika: Was nicht produziert wird, kann nicht gegessen werden

„…..Wir haben uns schon an die jährlichen dramatischen Appelle und Spendenaktionen zur Behebung akuter Ernährungskrisen in Afrika gewöhnt. Europäer, Amerikaner und Japaner spenden, um das hungrige Afrika zu versorgen. Ernährungssicherung hat in vielen afrikanischen Ländern nicht die höchste Priorität. Im Gegenteil, die ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung wird von den meisten Regierungen immer noch sträflich vernachlässigt. Bis heute sind nur wenige Fortschritte auf dem Kontinent erkennbar….“ (weiter hier)

Ihr Kinderlein kommet – lieber nicht!

(C.O.) Zu den hohlsten, aber wohlfeilsten politischen Phrasen des diesbezüglich eh nicht gerade ärmlichen Jahres 2017 gehört in ganz Europa zweifellos jene, wonach in den Herkunftsländern, also vor allem in Afrika, der anhaltenden Völkerwanderung gen Europa „die Fluchtursachen an der Wurzel beseitigt“ werden müssen. Mal ist damit Weiterlesen

Die EU hält arme Länder arm

„….Dennoch verhindert die EU die Entwicklung ärmerer Gesellschaften in vielfältiger Weise, beispielsweise durch ihre Zollvorschriften, die höhere Zölle für weiterverarbeitete Produkte vorschreiben. Dies wird am Beispiel von Kaffeebohnen deutlich, die zollfrei in die EU exportiert werden können, wohingegen gerösteter Kaffee einem Zoll von 7,5 Prozent unterliegt. Ist der Kaffee dann noch entkoffeiniert, steigt der Zoll auf 9 Prozent. Dasselbe gilt für Schokolade: Kakaobohnen unterliegen keinem Zoll, bei Tafelschokolade liegt der Zoll bei 30 Prozent….“ (hier)

Bitte keinen „Tag für Afrika“!

(Von Volker Seitz) Alle Afrikaner, die ich kenne, nervt es, wenn alle sie retten wollen. Ein Beispiel ist „Dein Tag für Afrika“ des Vereins „Aktion Tagwerk“. Im gesamten Bundesgebiet werden Schülerinnen und Schüler für „Afrika“ mobilisiert. Mit diesem „Tag für Afrika“ wird das Image Afrikas verfestigt, dass die Afrikaner unfähig seien, sich selbst zu helfen. Mit dieser Kampagne werden „Afrika und Hilfsbedürftigkeit“ ohne jede Differenzierung gleichgesetzt und kommuniziert (weiter hier)

Wie hindert man 100 Millionen Afrikaner, zu uns zu kommen?

(C.O.) „Wenig neue Freunde machte sich 2013 der prominente afrikanische Filmregisseur und Intellektuelle Jean-Pierre Bekolo, als er angesichts der tristen Zustände in seiner Heimat feststellte: „Seien wir ehrlich: Wir schaffen es nicht. Wir sind darauf angewiesen, dass die Weißen zurückkommen.“ Und: „Das koloniale Projekt war viel erfolgreicher, als seine Initiatoren es je vermutet hatten . . . Wenn es gelingen sollte, negative Erscheinungen . . . abzustellen, wird die Idee der Re-Kolonisierung bei den Afrikanern gut ankommen.“ Daraus wurde nichts. Mit seiner Diagnose vom weitestgehenden Versagen der schwarzen afrikanischen Eliten lag er trotzdem nicht daneben…..“ (hier)

G-20: Familien-Planung, das Afrika-Tabu

„….Während in anderen Weltregionen alle wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklungsländer ihre Massenarmut mit Kampagnen zur Verringerung der Kinderzahl beseitigt haben, wächst auf dem afrikanischen Kontinent alle zwei Wochen die Bevölkerung um etwa eine Million. Doch davon wird auf dem G20 Gipfel in Hamburg wenig die Rede sein. Es geht aber nicht um Neo-Kolonialismus, sondern um eine nüchterne Analyse der Fakten….“ (hier)