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Das Versagen der Staatssender

(WERNR REICHEL) Neben Netflix, Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube wirken ORF, ARD oder ZDF wie Mediendinosaurier. Sie passen nicht mehr in die moderne digitale Medienwelt. Sie sind zu groß, zu plump, zu gefräßig. Sie sind aus der Zeit gefallen. Lindenstraße vs. Game of Thrones. Was seinerzeit für die Installierung Weiterlesen

Alternative Lebensweisen in Nordkorea, Indonesien und Saudi-Arabien

(Henryk M. Broder)  ARD und ZDF tun ihr Bestes, uns auf die Zukunft vorzubereiten. Unter anderem mit Berichten aus Nordkorea, Indonesien und Saudi-Arabien, wo Kinder wohl behütet aufwachsen und Erwachsene ein selbstbestimmtes Leben führen. Uns bleibt ob so viel Fürsorge der Atem weg, aber wir freuen uns schon auf die nächsten Berichte über das gute Leben in Ländern, die bis jetzt von Feminismus und Gender-Studies verschont worden sind./ mehr

Ein interessanter Prozess…

„Am Montag wird vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt die mündliche Verhandlung des Streitverfahrens zwischen dem Journalisten Norbert Häring und dem Hessischen Rundfunk verhandelt. … Im Verfahren geht es um die Frage, ob der Hessische Rundfunk in seiner Satzung die Barzahlung des Rundfunkbeitrages ausschließen darf. Diese Frage ist aus unterschiedlichen Blickwinkeln von Bedeutung. Immerhin haben die Sendeanstalten von ARD und ZDF einen öffentlich-rechtlichen Status, Weiterlesen

Zwangsgebühren-finanziertes Israel-Bashing

„Die Tagesschau und die Tagesthemen senden einen Beitrag über den Wassermangel in der Westbank, in dem Israel an den Pranger gestellt wird und elementare journalistische Grundsätze vernachlässigt werden. Der offenkundige Unwille zur Recherche und die einseitige Auswahl der Gesprächspartner seitens des Filmautors sind dabei jedoch nicht bloß Schlamperei, sondern haben andere Ursachen. Zur Geschichte eines öffentlich-rechtlichen Skandalstücks….“ (weiter hier)

Die Mitschuld der Medien am Welcome-Karneval

(CHRISTIAN ORTNER) Wer regelmäßig die Hervorbringungen deutscher Medien konsumiert, der kann seit Kurzem einen erstaunlichen Klimawandel feststellen. Wo bisher nur traurige Kinderaugen Berichte über Migranten illustrierten, Kriminalität unter „Schutzsuchenden“ nonchalant ignoriert wurde, afghanische Analphabeten als Lösung des demografischen Problems dargestellt und ganz allgemein die jetzige Völkerwanderung als das Beste dargestellt wurde, was Deutschland seit dem Ableben Adolf Hitlers zugestoßen ist, zieht langsam wieder Weiterlesen

Asylkrise und Medienversagen

(C.O.) Ein Journalist „darf sich nicht gemein machen. Auch nicht mit etwas Gutem“, formulierte einst Hans-Joachim Friedrichs, eine Ikone des deutschen Journalismus, punktgenau eines der ganz zentralen Dogmen dieses Berufsstandes.Nimmt man dieses Dogma so ernst, wie man es ernst nehmen sollte, dann haben ziemlich viele Medien des deutschen Sprachraumes in den vergangenen Monaten einen ziemlich schlechten Job gemacht. Denn „gemein gemacht“ mit jener Sache, die sie je nach persönlichem Gusto im Migrationsdrama der vergangenen Wochen für die gute hielten, Weiterlesen

So lügt Fernsehen

„Die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“ zeige nicht immer ein richtiges Bild der nach Deutschland drängenden Flüchtlingen. Das hat „ARD aktuell“-Chefredakteur Kai Gniffke jetzt eingeräumt.
Vor Branchenexperten in Hamburg sagte Gniffke: „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ Tatsache sei aber, dass „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“.(hier)