Schlagwörter: Armut

„Die Armutsindustrie“: Wie man Porsche-Fahrern zu Bettlern rechnet

(MICHAEL HÖRL) Mit trickreich konstruierten Armutszahlen gelingt es einem Netzwerk SPÖ-naher Organisationen, NGOs und Medien, „unser System“ als ungerecht zu desavouieren. Das eiskalte Ziel: Geld, Macht – und coole Jobs in NGOs. In Wahrheit hat die Armut einen fremden Pass. Und sie kommt exakt wegen, und nicht trotz des Systems. Ein Investment-Banker mit 10.000 Euro im Monats logiert im Innenstadt-Penthouse (bei 3.000 Euro Miete). Klingt nicht nach großem Elend? Für die Statistik Austria leidet er unter „unzumutbarem Wohnungsaufwand“, was seine soziale Eingliederung Weiterlesen

OXFAM und der Schmäh mit der Verteilung des Reichtums

(ANDREAS TÖGEL) Man kann die abgeschmackte Parole von der angeblich stetig wachsenden materiellen Ungleichheit in der Welt schon nicht mehr hören. Besonders dann nicht, wenn dem Lamento offenkundig falsche Daten zugrunde liegen. Vor exakt einem Jahr, rein zufällig ebenfalls punktgenau zur Eröffnung des Davoser Wirtschaftsforums, präsentiere die international bestens vernetzte Weiterlesen

Der alljährliche Oxfam-Schmäh

Pünktlich zu Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht Oxfam ihre Studie über Wohlstand und Armut in der Welt. Der Tenor ist stets derselbe: Die Ungleichheit steigt unaufhörlich, die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher. Dabei hat sich die Lage in diesem Jahr deutlich verbessert. Nicht mehr acht Superreiche besitzen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung zusammen, sondern „nur“ noch 42. weiter hier

Die Sache mit der Armut

„Die internationale Definition von Armut lautet, weniger als 1,90 USD pro Tag zur Verfügung zu haben. Das trifft auf niemanden in Hongkong zu, also gibt es dort auch keine Armut. Es gibt in Hongkong allerdings Menschen, die sehr viel weniger besitzen als andere. Und es ist vollkommen richtig, dass in Hongkong die Ungleichheit sehr viel größer ist als in den meisten Teilen der entwickelten Welt. Aber trotzdem sind relative Armut und Armut nicht dasselbe….“ (hier)

Ihr Kinderlein kommet – lieber nicht!

(C.O.) Zu den hohlsten, aber wohlfeilsten politischen Phrasen des diesbezüglich eh nicht gerade ärmlichen Jahres 2017 gehört in ganz Europa zweifellos jene, wonach in den Herkunftsländern, also vor allem in Afrika, der anhaltenden Völkerwanderung gen Europa „die Fluchtursachen an der Wurzel beseitigt“ werden müssen. Mal ist damit Weiterlesen

Die EU hält arme Länder arm

„….Dennoch verhindert die EU die Entwicklung ärmerer Gesellschaften in vielfältiger Weise, beispielsweise durch ihre Zollvorschriften, die höhere Zölle für weiterverarbeitete Produkte vorschreiben. Dies wird am Beispiel von Kaffeebohnen deutlich, die zollfrei in die EU exportiert werden können, wohingegen gerösteter Kaffee einem Zoll von 7,5 Prozent unterliegt. Ist der Kaffee dann noch entkoffeiniert, steigt der Zoll auf 9 Prozent. Dasselbe gilt für Schokolade: Kakaobohnen unterliegen keinem Zoll, bei Tafelschokolade liegt der Zoll bei 30 Prozent….“ (hier)