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Mit „Veranstaltungen“ gegen Judenhass, das klappt gewiss!

(C.O.) Der Religionspädagoge Ednan Aslan hat im Auftrag der Stadt Graz eine Studie über muslimische Flüchtlinge in der steirischen Hauptstadt durchgeführt, berichtet ORF.at, das Ergebnis unter  anderem: „43,3 Prozent der Befragten gaben an, dass ihrer Ansicht nach Juden an ihrer Verfolgung selbst schuld seien und 44,2 Prozent empfinden die jüdische Religion als schädlich für die Welt. Mit Veranstaltungen und Maßnahmen wolle man gegen den Antisemitismus korrigieren, sagte der Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) bei dem Pressegespräch am Donnerstag in Graz.“ – „Veranstaltungen“ und „Maßnahmen“ – was auch immer das sein soll, werden ganz, ganz sicher dazu führen, daß Menschen, die von Kindheit an zu Antisemten erzogen worden sind, nun jählings zu Judenfreunden werden. Wie naiv darf man als Politiker eigentlich sein?

Kindergärten: Muslimische Väter drohen Pädagoginnen mit Mord

„Harte Fakten in der am Donnerstag offiziell präsentierten Kindergarten-Studie der Uni Wien und des Religionswissenschaftlers Ednan Aslan: So wird darin dokumentiert, wie muslimische Väter Pädagoginnen in Wiens Kindergärten einschüchtern und (islamischen) Religionsunterricht erzwingen wollen. Es kam auch zu Morddrohungen. Außerdem werden schwere Probleme der Kinder mit dem Erlernen von Deutsch bestätigt.“ (hier)

Euro Islam, aber wie?

(ANDREAS TÖGEL) Univ.-Prof. Dr. Ednan Aslan sprach im Club Unabhängiger Liberaler zum Thema Euroislam. Der türkischstämmige Theologe ist am Institut für Islamische Studien der Universität Wien für die Ausbildung muslimischer Religionspädagogen zuständig. Er sieht sich als Vorkämpfer eines aufgeklärten, demokratiekompatiblen „Euroislam“ und steht in vielen Fragen im Gegensatz zu den Positionen der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), der offiziellen Vertretung der Muslime im Lande. Aufgefallen ist er zuletzt durch seine im Auftrag von Integrationsminister Sebastian Kurz erstellte, kritische Untersuchung islamischer Kindergärten in Wien. Weiterlesen

„Alle in den Moscheen wollen einen islamischen Staat“

„…..Sie werden in Wien in keiner Moschee jemanden finden, der auf die Frage „Wollen Sie einen islamischen Staat?“ Nein sagt. Es werden alle Ja sagen, vielleicht ergänzen, das ist schwierig zu gründen, et cetera. Daher sage ich immer wieder: Wenn uns die Bilder des IS stören und schockieren, dann müssen wir uns auch damit auseinandersetzen, ob das nicht doch mit einer bestimmten Theologie zu tun hat. Ich gehe davon aus, dass die IS-Leute in der Vertretung der klassischen Lehre die besseren Theologen sind…“ (Ednan Aslan, 1959 in Bayburt (Türkei) geboren, studierte Pädagogik und Politikwissenschaft in Tübingen und Stuttgart, war u. a. Fachinspektor für Islamunterricht an Pflichtschulen in Wien und ist seit 2008 Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Wien, hier)