Schlagwörter: Banken

So (un)sicher sind Bankeinlagen wirklich

„Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein.“ Spätestens seit dieser bemerkenswerten öffentlichen Erklärung vom 05.10.2008, zu der sich Kanzlerin Angela Merkel und ihr damaliger Finanzminister in der Hochzeit der Finanzkrise genötigt sahen, ist das Thema Einlagensicherung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Das zitierte Versprechen ließe sich nach heutigen Maßstäben ohne weiteres als riesiger Bluff Weiterlesen

Achtung, EDIS!

„Das Geld der deutschen Steuerzahler reicht der EU-Kommission schon lange nicht mehr. Sie haben es jetzt auch auf die Spareinlagen der Deutschen abgesehen. Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit plant die EU-Kommission mit der Europäischen Einlagensicherung „European Deposit Insurance Scheme“, kurz EDIS, einen Angriff auf alle nationalen Einlagensicherungssysteme. EDIS soll laut EU-Kommission Weiterlesen

Auch unter 100.000.-: EU überlegt Einfrieren von Bankkonten

„European Union states are considering measures which would allow them to temporarily stop people withdrawing money from their accounts to prevent bank runs, an EU document reviewed by Reuters revealed. The move is aimed at helping rescue lenders that are deemed failing or likely to fail, but critics say it could hit confidence and might even hasten withdrawals at the first rumors of a bank being in trouble…..“ (hier)

Pleitebanken: Die Glaubwürdigkeit der EU tendiert gegen Null

(ANDREAS DOLEZAL) Der ältesten Bank der Welt und drittgrößten Bank Italiens droht der Bankrott. „Bank since 1472“ steht stolz im Logo der Monte dei Paschi di Siena, die dringend fünf Milliarden Euro frisches Kapital benötigt. Je näher die drohende Pleite rückt, desto höher wird – Überraschung! – der Fehlbetrag. 8,8 Milliarden Euro sollen es schon sein. Ein paar Milliarden Euro mehr oder weniger – was macht das schon? Lässt die EU erstmals eine Bank sterben, wie es die EU-Bankenrichtlinie Weiterlesen

Spanien: Auf die Bankenrettung folgt die Autobahnrettung

Die Steuerzahler soll nach der Regierung der Vorgang keine fünf Milliarden Euro kosten, es sei zu spät für eine Einigung mit den Gläubigern Für große Baufirmen ist die staatliche Rettung privater Autobahnen in Spanien ein schönes Weihnachtsgeschenk. Denn die haben Autobahnen nicht nur gebaut, sondern über Tochterfirmen auch versucht, sie rentabel zu betreiben. Doch damit sind sie vor allem im Fall der „radiales“ im Großraum Madrid vor die Wand gefahren, da diese Mautstrecken kaum genutzt werden. Profitieren werden aber auch einige Betreiber am Mittelmeer in Andalusien. Und natürlich gehören Banken zu den Nutznießern, die als Finanziers hinter den unnötigen Projekten stehen…“ (hier)