Schlagworte: Banken

Banken-Stresstest, die für den Papierkorb sind

(A. UNTERBERGER) Das, was da in den letzten Monaten an „Stresstests“ in der europäischen Bankenlandschaft abgelaufen ist, ist mehrfach dumm und trotz des vielen ringsum gestreuten Weihrauchs schädlich.
Erstens erwecken diese Tests den völlig falschen und vor allem gefährlichen Eindruck, dass man künftigen „Stress“, also Krisen durch den gleichzeitigen Ausfall vieler Bankschuldner irgendwie voraussagen könne. Das hat man in der Vergangenheit Weiterlesen

Die Illusion von der Sicherheit der Banken

….Der EZB-Stresstest hat wesentliche Risiken bei den Banken ausgeklammert: Staatsanleihen wurde ausgenommen, weil die EZB die Papiere für grundsätzlich risikofrei erklärt haben. Der gefährliche Derivate-Handel wurde vollständig ausgeblendet. Die EZB versucht, eine Illusion von der Sicherheit der europäischen Banken zu erzeugen. Es ist eine falsche Sicherheit….” (hier)

Der real existierende EZB-Sozialismus

“……Aber in der Praxis ist es so, dass die Banken völlig ausreichend Liquidität hätten, um neue Krediten zu vergeben. Dass das nicht passiert, liegt vorwiegend an zwei Gründen: erstens befinden sich die Ökonomien der Euro-Peripherie in einem Prozeß des “Deleveraging”, also des Schuldenabbaus. Wer Schulden abbauen muss, die er einst in sonnigen Zeiten im Übermaß angehäuft hatte, nimmt nun mal keine neuen Kredite auf. Der zweite Grund ist, dass die Banken die Risiken Weiterlesen

“Umverteilung zu den Armen ist ein Vorwand”

“….Heute beginnt das kundenfreie Unternehmen zu überwiegen: Nicht reale Wertschöpfung, sondern Zugang zu Krediten und durch Inflationierung aufgeblasenem »Venture Capital«, Fördertöpfen, Gesetzgebern und Behörden bestimmen über Gedeih und Verderb von Unternehmen. Das bedeutet eine massive Entmachtung des Konsumenten zugunsten von Bankiers, Politikern und Großkonzernen. Der Konsument wird immer mehr als dauerberieselter Systemtrottel gemolken, der Dienst am Kunden und damit die Orientierung am Mitmenschen, die echter Marktwirtschaft eigen ist, tritt in den Hintergrund…….” (lesenswert, hier)

Die Herrschaft der Notenbanken

(KLAUS KASTNER) Eine Notenbankbilanz sieht nicht anders aus als die Bilanz einer Geschäftsbank: sie hat Aktiva (Vermögenswerte) auf der linken Seite der Bilanz und auf der rechten Seite Passiva (Schulden) und Eigenkapital. Eine Notenbank (sei es die EZB, die Fed oder die Schweizer Nationalbank) funktioniert jedoch vollkommen anders als eine Geschäftsbank. Wenn eine Geschäftsbank Weiterlesen

Wie ihr Geld das Geld ihrer Bank wird

“…..wenn Sie Ihr Geld bei einer Bank anlegen, ist es nicht mehr Ihr Geld. Die Bank kann damit alles machen, was sie möchte. Sie kann damit ins Kasino gehen und Roulette spielen. Legal betrachtet ist es kein Betrug und die einzige Voraussetzung, ein Schneeballsystem zu starten, ist: falls Ihr Geld verloren gegangen ist und Sie es zufällig gerade jetzt zurück verlangen, gibt man Ihnen das Geld von einem anderen Kunden…..” (hier)

“An der Schuldenwirtschaft haben zu Viele ein Interesse”

“…….An der Schuldenwirtschaft haben zu viele ein Interesse. Die Banken, die Ihre Überschuldungssituation auf den Steuerzahler abladen wollen; die Exportindustrie, die von einem billigen Euro profitieren will; die Häuslebauer, die von niedrige Zinsen profitieren und so weiter und so fort. Sie alle haben einen starken Partner an ihrer Seite: Der Staat ist der größte Schuldner. Er kann alles versprechen und durch das Herunterprügeln der Zinsen durch die EZB auch alles finanzieren…..” (hier)

Lebensgefährliche Banken-Testamente

Die “Testamente” der globalen Großbanken sind allesamt “unrealistisch” und “inadäquat”. Sie erhalten nur noch bis Juli 2015 Zeiten, ihre Strukturen so zu verändern, dass im Konkursfall ihre Abwicklung ohne Staatshilfe und Finanzcrash möglich werde. (hier)

Banken: Zahlt am Ende doch wieder der Steuerzahler?

“….Der künstliche „Boom“, für den das ungedeckte Papiergeld sorgt, bleibt solange in Gang, wie die Kredit- und Geldmengen, bereitgestellt zu tiefen Zinsen, immer weiter anwachsen. Gerät der Zustrom des billigen Geldes jedoch ins Stocken, treten Probleme wie zum Beispiel Fehlinvestitionen zutage. Die Konjunktur beginnt zu straucheln und mit ihr der Bankenapparat. Genau diese Gefahr birgt die Bankenabwicklung, wie sie im Euroraum in Aussicht gestellt wird….”