Schlagworte: Banken

Das Ende der Geld-Planwirtschaft

“…….Nach dem Untergang des Sowjetimperiums schienen die Tage der Planwirtschaft vorbei zu sein. Doch im wohl wichtigsten Bereich hat die Planung überlebt und gewinnt noch an Bedeutung: bei der Steuerung von Zinsen, Geldmengen und Preisen durch die Zentralbanken…..” (lesenswert, hier)

Bank of England: “Geld aus dem Nichts”

“……Die Bank of England (BoE) erklärt in erstaunlich deutlichen Worten, dass die grundlegenden Annahmen der meisten Menschen über das Geldsystem völlig falsch sind. Geld sei nichts weiter als ein spezieller Schuldschein ist. Geschäftsbanken erschaffen dieses Geld praktisch aus dem Nichts. Gedeckt sei dieses Geld nur durch das Vertrauen der Bürger, so die Zentralbank…..” (hier)

Würden Sie der EU Ihr Erspartes anvertrauen?

“…..Wegen der Niedrigzinsen ist Sparen derzeit wenig attraktiv und folglich bei vielen Menschen auch nicht angesagt. Die EU-Kommission will jetzt allerdings Anreize zum Sparen bieten – und zieht sich mit ihren Plänen prompt den Zorn deutscher Banken und Sparkassen zu. Die Pläne der Kommission sehen nämlich vor, ein europäisches Sparbuch einzuführen, das steuerlich begünstigt sein soll und eventuell auch eine staatlich garantierte Rendite hätte…..” (hier)

Ein Zombie namens Hypo

Wie ist es überhaupt möglich, dass über 60 Prozent der Kredite einer Bank faul sind? trend erklärt die Mischung aus Verbrechen, Dreistigkeit, Faulheit, Größenwahn – und ein klein wenig Pech. Im vertraulichen Gespräch findet mancher heutige Hypo-Manager drastische Worte zur Beschreibung der Katastrophe: “Wir sind in einem Auto ohne Bremsen, ohne Licht und ohne Führerschein auf einer Straße mit tiefen Schlaglöchern mit 180 Sachen betrunken schnurstracks an die Wand gefahren.” (hier)

Paradox: Raiffeisen profitiert von Russland-Krise

Die Moskauer Tochter der Raiffeisen Bank International (RBI) profitiert offensichtlich von der Krim-Krise. Wegen der drohenden Verschärfung von Sanktionen gegen Russland ziehen russische Firmenkunden ihr Geld aus dem Ausland ab. Die RBI verzeichnet in dem Bereich in Russland derzeit “starke Zuflüsse”, erklärte eine Sprecherin am Mittwoch. Die russischen Unternehmen würden ihre zuvor anderswo geparkten Gelder nun bei der Bank anlegen, so die Sprecherin laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Ein Grüner gegen noch mehr Bankensteuern

“……Zum einem ist es schwer zu erklären, warum ich als völlig unbeteiligte Bank wie zB die Erste dafür gerade stehen soll, dass eine andere Bank durch weitgehend kriminelle Machenschaften in den Abgrund gewirtschaftet wurde. Wenn eine Strassenbaufirma in den Konkurs schlittert, muss auch auch nicht der Haselsteiner zahlen….” (Der Grüne Alexander Vanderbellen, hier)

Danke, Herr Gouverneur Nowotny, verarschen können wir uns selber!

(C.O.) Dass er über ein feines Gespür für subtile Ironie verfügt, bewies OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny jüngst in der “Pressestunde” des ORF. Mit ernster Mine sprach er da vom “extrem problematischen Einfluß der Politik auf die Banken in Österreich“. Nowotny weiß, wovon er spricht: bekanntlich hat er seine Karriere als Banker bei staatlichen (OeNB, EZB) oder parteinahen (BAWAG bis 2007) Banken ja ohne irgendeinen Einfluß der Politik Weiterlesen