Schlagworte: Banken

Brutaler Bankenrun in Bulgarien

“…..Run auf die bulgarische Fibank: Binnen Stunden haben Kunden mehr als 500 Millionen Euro abgezogen. Alles ganz weit weg? Nein: Das Institut hat in den vergangenen Monaten auch in Deutschland viele Sparer gewonnen….” (hier)

Warum nicht den Hemdenpreis amtlich verordnen?

(ANDREAS TÖGEL)  Unter dem Stichwort Zentralbank belehrt uns das Internetlexikon Wikipedia: In vielen Staaten wurden die Zentralbanken auf das Hauptziel festgelegt, die (…) Geldwertstabilität zu wahren.“ Der mit zwar unerschütterlichem, faktisch aber nicht zu rechtfertigendem Vertrauen in staatliche Institutionen geschlagene Otto Normalverbraucher glaubt daher, daß es tatsächlich das Bestreben Weiterlesen

Euro-Rettung. “Steuerzahler und Rentner zahlen die Zeche”

“…. Die EZB hat Angst vor den Auswirkungen der Deflation auf die Schuldner, die dann ihren Schuldendienst vielleicht nicht mehr leisten können. Seit Langem ist es ihre Politik, marode Banken und Staaten mit frischen Krediten aus der Druckerpresse am Leben zu erhalten. Das kann ein löbliches Ziel sein, ist aber nicht ihre Aufgabe. Die Angst vor einem Preisverfall wird von der EZB instrumentalisiert, Weiterlesen

Ländertollheiten, Bruder Banken-Leichtfuss und der nächste Skandal

“……Wir werden künftig Probleme à la Hypo nur verhindern können, wenn Risikokapitalinvestoren ihr Risiko auch schlucken müssen und wenn Länder absolut zu abgegebenen Garantien stehen. Sonst werden Ländertollheiten und Bruder Leichtfuß in den Banken bald für den nächsten Megaskandal sorgen, den dann wieder die Steuerzahler auszubaden haben. Die Regierung hätte jetzt die Chance, ein eindeutiges Signal zu setzen. Sie nutzt sie leider auch diesmal nicht….” (hier)

Schweiz: Niedrigstzinsen freuen die Banker

“…..Das viele Gratisgeld der europäischen und schweizerischen Notenbanken ist ein Megageschäft für die Geschäftsbanken. Statt die tieferen Zinsen den Hypothekar-Schuldnern weiterzugeben, streichen die privaten Geldhäuser die vom Staat geschenkte Zinsmarge für sich selbst ein. Das führt unter dem Strich zu privatisierten Gewinnen und sozialisierten Verlusten. Die Banker erhalten über den Umweg der staatlich garantierten Zinsgewinne mehr Boni für sich selbst…..” (hier)

EZB: Schulden, Schulden, noch mehr Schulden

“……Das Antwort der EZB auf die anhaltende Krise in der Euro-Zone sind 400 Milliarden Euro in Form von neuen Krediten – zusätzlich zu den niedrigen Zinsen. Außerdem können sich die Banken mehr Zeit mit der Rückzahlung alter Schulden lassen. Wie die überalterte Gesellschaft in Europa diese Summen zurückzahlen soll, weiß niemand….” (hier)

Die EZB geht mutig in die falsche Richtung

(C.O.) Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins wie erwartet auf ein Rekordtief gesenkt und erstmals einen negativen Einlagensatz für Banken beschlossen.  Das soll die Banken dazu drängen, mehr Kredite an Unternehmen auszugeben. Doch warum die deshalb plötzlich kreditfinanzierte Investitionen vornehmen sollen, die sie für nicht sinnvoll erachten, kann uns leider niemand erklären. Zu vermuten ist eher: die Banken werden diese Zinsen einfach als Kosten an ihre Kunden weiterreichen, was Kredite eher verteuern wird. Und der Konjunktur nicht helfen wird. Den sicheren Schaden hingegen haben die Sparer, deren Enteignung munter voranschreitet. Ein weiterer Erfolg des “Europäischen Friedensprojektes” halt.

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Sehr gehrter Herr Ortner, Da ich von einigen Ihrer Leser “aufgefordert” wurde, die Grundlage meiner Argumentation näher zu erläutern, möchte ich dies hiermit tun. Es bleibt natürlich Ihnen überlassen diesen Beitrag zu veröffentlichen. Mir ist es einerlei. Grundsätzlich: Die Art wie ich argumentiere geht auf Wolfgang Stützel und sein Buch “Volkswirtschaftliche Saldenmechanik. Ein Beitrag zur Geldtheorie” (1958) zurück. Diese Art von Denken hat in den letzten Jahren rapide Verbreitung Weiterlesen