Schlagworte: Beamte

Warum sich Wiens Schulden verdreifacht haben

(A. UNTERBERGER) Das durchschnittliche Alter bei Pensionsbeginn von Bundesbediensteten ist in den letzten 20 Jahren um 4,3 Jahre angestiegen. Das klingt gut. Das ist vor allem deutlich besser als bei allen anderen Berufsgruppen, die sich meist deutlich früher pensionieren lassen. Die Begeisterung wird aber signifikant relativiert, wenn man den gleichzeitigen Anstieg der Lebenserwartung Weiterlesen

Was ist eine Stunde Ihres Lebens wert?

“Haben Sie sich schon einmal gefragt, was eine Stunde Ihres Lebens wert ist? Eine Stunde, die Sie nur ein einziges Mal erleben werden! Eine Stunde, die niemals wiederholt werden kann! Eine Stunde, die Ihr ganzes Leben verändern kann – ob nun in positiver oder in negativer Hinsicht. Egal, wie Sie diese Stunde verbringen – Sie werden diese sechzig Minuten selbst mit allem Geld dieser Welt nicht noch einmal leben können. Sie ist weg, verbraucht, unwiderruflich und bis in alle Ewigkeit. Sie sollten sich also gut überlegen, wie Sie diese sechzig Minuten nutzen von denen Sie nicht wissen, wie oft Sie diese in Ihrem Leben zur Verfügung haben……” (hier)

Ein Unternehmer sagt: “Ich bin dann mal weg”

“….Konsequenterweise tendieren große Teile der Unternehmer meiner Generation (Jahrgang 80 und jünger), sofern es ihr Produkt zu lässt, in Richtung Ausland – wie Spitzenarbeitskräfte generell, es lebe der Braindrain. Für Republik und Gesellschaft kommts dann doppelt schlimm – wenn der Karren endgültig an die Wand verwaltet/pensioniert/misswirtschaftet ist, werden Knowhow, Innovation, Risiko-, Leistungsbereitschaft und Kapital – die Pfeiler der Wirtschaft und damit des Wohlstandes fehlen….dann gibts ein großkoalitionäres Gerechtigkeitsparadies in Form eines Beamten-Bauern-Gewerkschafter-Pensionisten-Ständestaats….ich bin dann freilich weg, danke Europa, die Welt ist keine Bananen- oder Alpenrepublik und an den Faynachtsmann glaubt auch keiner mehr. Mit besten Grüßen, Michael Nehsl

Eine Leserin schreibt

“Die Staatsquote wird bei uns wohl so bald nicht herunter kommen, und daher wird auch kein wirklicher Spielraum für Reformen oder gar Entlastungen da sein. Zusehr ist der aufgeblähte Verwaltungsapparat durch den Proporz abgesichert.Zwei jüngere Beispiele direkt aus dem Leben gegriffen: Eine Bekannte von mir arbeitet in einem Amt in Wien, auf einem sehr gut bezahlten Posten. Sie sagt mir privat, sie kann ihre Arbeit in ca. 10% ihrer Arbeitszeit erledigen, die restlichen 90% der Zeit macht sie Weiterlesen