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Wieder einmal traf es unschuldige Menschen

„Es war mal wieder ein Einzeltäter, der in London zugeschlagen hat, ein Alien, wie es sich bald herausstellen wird. Er hat Schande und Unglück über uns gebracht, sagt Aiman Mazyek. Und mit dem Islam hat auch diese Tat nichts zu tun. Nicht die Bohne, nicht einmal eine Kichererbse…“ (Broder, weiter hier)

Deutschland vor dem Putsch

(Henryk M. Broder)  Es gibt einen einfachen Grund, warum sich immer mehr Politiker gegen Facebook und Fake News positionieren. So lange sich die User gegenseitig anpöbelten und mit Dreck bewarfen, konnten die Parteienvertreter entspannt daneben stehen und die Netzwerke für ihre eigene Imagepflege nutzen. Jetzt kriegen auch sie was ab, und finden das nicht komisch (weiter hier)

Werden die Bundestagswahlen abgesagt?

„…..Gestern wieder im heute-journal mit der einmaligen Marietta Slomka, die ihre Anmoderation mit Satz begonnen hat: „Man darf vermuten, dass die US-Nachrrichtenchefs bei ihrem Treffen mit Donald Trump doch einige eindrückliche Erkenntnisse vorlegten und vielleicht sonst noch so einiges aus ihrer Welt berichteten, was normal Sterbliche eher nicht zu hören bekommen.“ Klar kann man es vermuten. Man kann auch vermuten, dass Mariette Slomka ihre Moderationen nicht von einem Teleprompter abliest, sondern aus den Innereien eines toten Huhns, das man ihr schlachtfrisch auf den Tisch gelegt hat. Eine „Nachrichtensendung“ mit den Worten „Man darf vermuten…“ zu starten, ist jedenfalls eine Frivolität, die sich eine öffentlich-rechtliche Wahrsagerin verkneifen sollte….“ (Broder, hier)

»Soziales Aspirin für Gutmenschen«

„Doch was ist das eigentlich, Toleranz? Diese Tugend – so lernt es schon jedes Kind in der Schule – sei wichtig für das gesellschaftliche Miteinander. So ist Lessings Theaterstück Nathan der Weise mit seiner berühmten Ringparabel Pflichtlektüre in jedem Abitur-Kurs. Also alles in bester Ordnung, solange nur jeder maximal tolerant ist? Das sei nichts weiter als »eine trügerische Utopie«, meint der Publizist Henryk M. Broder. Das Gebot der Stunde heiße Intoleranz!…..“ (hier)

Hurra, die Wende ist da!

„Gestern noch hat sich die Bundesregierung über die Schließung der Balkan-Route empört, heute will sie selber die Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenzen verlängern, wenn es sein muss, auch gegen den Widerstand der EU-Kommission. Das nennt man nachhaltige und konsequente Politik unter dem Vorzeichen der Willkommenskultur…“ (Broder, hier)

Ein Höhenflug von Arroganz und Verachtung

„……Noch höher war die Leiter, die der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, erklimmen musste, um den Amis die Leviten zu lesen. Er habe den Eindruck, „dass Menschen, die sich so aufführen wie Donald Trump, Mehrheiten bekommen, weil es auch ein Kulturkampf ist, ein Kulturkampf des flachen Landes gegen die Städte“, sagte der Mann, der seine politische Karriere in Würselen bei Aachen begann.
Dieser Höhenflug der Arroganz und Verachtung des „flachen Landes“ wurde nur noch durch ein Statement des Präsidenten Weiterlesen

Nein, vor dem Gesetz sind nicht alle gleich

„…..Erinnern Sie sich noch? Das Bundesamt für Migration winkt Flüchtlinge trotz falscher Pässe durch, und das in mindestens 2273 Fällen. Wurde jemand dafür zur Verantwortung gezogen, gemaßregelt oder gefeuert? Nein, denn das Durchwinken gehört zur Willkommenskultur. Das dachte sich wohl auch ein Kolumbianer, der mit einem gefälschten Pass einreisen wollte und vergessen hatte, bei der Paßkontrolle „Asyl!“ zu rufen. Der wurde jetzt wegen Urkundenfälschung verurteilt. In Abwesenheit. Bei so was versteht die deutsche Justiz keinen Spaß…..“ (hier)

 

Von Auschwitz nach Alepo

„…….Für mich ist Aleppo schlimmer als Auschwitz. Auschwitz ist Geschichte, bis ins letzte Detail dokumentiert. Auschwitz kann und wird sich nicht wiederholen. Es wird der Sündenfall der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts bleiben. Aleppo aber ist Gegenwart. Das Morden und Sterben wird live übertragen. Keiner wird sagen können, das Schlachtfest habe unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden….“ (Broder, hier.)

„Taufe schützt vor Torheit nicht“

„…Papst Franziskus hat vor ein paar Tagen gesagt, er halte es für falsch, „den Islam mit Gewalt gleichzusetzen“. In fast jeder Religion gebe es „eine kleine Gruppe von Fundamentalisten“, auch bei den Christen. „Der eine tötet seine Freundin, der andere seine Schwiegermutter, und das sind alles getaufte Christen.“ Ja, so kann man es auch sehen.Das Argument des Papstes wäre allerdings etwas überzeugender ausgefallen, wenn er auch gesagt hätte, wann zuletzt eine Gruppe radikaler Christen eine Mädchenschule überfallen, ein Blutbad in einem Flughafen angerichtet oder eine Ehebrecherin gesteinigt hat. Taufe schützt vor Torheit nicht. Nicht einmal den Stellvertreter Gottes auf Erden….“ (Broder, hier)