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Buchempfehlung: „Geschosse wider den Einheitsbrei“

(ANDREAS TÖGEL) Der Untertitel verrät, worum es hier geht: Um „politisch unkorrekte Gedanken zur Hirnwäsche weiter Teile einer Nation“. Der als Lehrer und Lektor tätige Autor, nimmt keinerlei Rücksicht auf die Vorgaben der die Deutungshoheit in Deutschland beanspruchenden linken Dressurelite. Das muss er auch nicht, Weiterlesen

Buchtip: Richard Nixon, „Der gescheiterte Präsident“

„Der Republikaner Richard Nixon, der als 37. Präsident der USA (1969-74) die Weltpolitik entscheidend (mit)bestimmte, hatte ein ehrgeiziges Ziel. Er wollte als ganz großer Staatsmann gelten, sich mit goldenen Lettern in das Buch der Weltgeschichte einschreiben. Dieses Ziel hat er weitgehend verfehlt. Sein Name ist nach dem Watergate-Skandal, dem Einbruch in das Wahlkampfhauptquartier der Demokratischen Partei, zum Synonym für Bestechung, Korruption, Bespitzelung und Gesetzesbruch geworden. Watergate schlug hohe politische Wellen. Im Kongress, für den Nixon nur Verachtung übrig hatte, wurde gegen den Präsidenten Weiterlesen

Buchtip: „Hymne“

(ANDREAS TÖGEL)  Mit „Hymne“ liegt eines der frühen Werke der Begründerin der Denkschule des „philosophischen Objektivismus“, Ayn Rand, vor. Es handelt sich dabei um eine romantische Liebesgeschichte einerseits und um die Präsentation libertärer Grundprinzipien andererseits, die von der Autorin später in Büchern wie „Atlas Shrugged“, „The Fountainhead“ und „Die Tugend des Egoismus“, präzise und detailliert ausformuliert werden.

In „Hymne“ geht es um die Beschreibung einer totalitären, kollektivistischen Gesellschaft, in der jeder ausschließlich für das Gemeinwohl lebt. Jeglicher Individualismus ist verpönt. Jedermann dient nur und ausschließlich als Werkzeug der Gemeinschaft. Das „Wir“ bestimmt das Leben, ein „Ich“ gibt es nicht. Ein „Weisenrat“ regelt die Geschicke der nur in völliger Abhängigkeit voneinander funktionierenden Weiterlesen

Buchtip: Die Alpen-Philosophen

(ANDREAS TÖGEL)  Von Aristoteles über Schopenhauer, bis zu den rezenten Größen der Philosophie: Alle lebten und leben sie in der Stadt. Intellektuelle lieben die Stadtluft. Nach der Beschaulichkeit des Landlebens steht ihnen meist nicht der Sinn. Was also treibt die zwei brillanten Wiener (Quer-)Denker Rahim Taghizadegan und Eugen Maria Schulak in die Bergwelt? Romantische Vorstellungen von einem „gesunden Landleben“ und der naive Wunsch nach einem „Zurück zur Natur“ Weiterlesen

Buchtip: „Smalltalk“

(C.O.) Dass die ehrlich gemeinte Frage „Entschuldigung, hatten wir schon einmal Geschlechtsverkehr?“ sich nicht besonders gut zur Eröffnung eines Gespräches auf einer Cocktailparty eignet, erklärt Alexander (Graf von) Schönburg dem Leser gleich auf der ersten Seite seines neuesten Bestsellers „Smalltalk – Die Kunst des stilvollen Mitredens“. Und sogleich weiß man: Das wird vergnügliche Lektüre Weiterlesen

Buchtip: „Fotos machen Politik“

(ANDREAS TÖGEL)  Kurt Tucholskys Zitat “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, bildet den Ausgangspunkt dieser Dokumentation. Diese Feststellung trifft indes nicht nur dann zu, wenn das Bild korrekt in seinem Kontext eingebettet gesehen und interpretiert wird. Dass dem in vielen Fällen durchaus nicht so ist, Weiterlesen

Buchtip: Auch sichere Häfen sind nicht sicher

(ANDREAS TÖGEL) Der Sparer sieht sich dieser Tage in einem Dilemma: Einerseits wird er zum Opfer einer eigentumsfeindlichen Politik der „finanziellen Repression“, die nicht nur risikolose Zinserträge verunmöglicht, sondern sogar an die Substanz geht. Anderseits erhebt sich – angesichts weltweit zunehmender Unsicherheiten – die schwer zu beantwortende Frage nach sinnvollen Alternativen zu Sparbuch Weiterlesen

Buchtip: Nordkorea von innen

(C.O.) Es war 1991, ganz kurz nach dem Untergang des Kommunismus in Europa, als der gebürtige DDR-Bürger und Koreanologe Rüdiger Frank das erste Mal Nordkorea bereiste, „eine fremde, bizarre, unwirkliche und oft auch frustrierende Welt“, wie er damals notierte. Völlig überzeugt war Frank nach dieser Reise, dass das Ende Nordkoreas nur eine Frage von Monaten sei. Die Wirtschaft des Landes war völlig bankrott, die Repression erdrückend. Warum, so fragte sich der sozialismuserfahrene Frank, sollte die steinzeitkommunistische asiatische Diktatur Weiterlesen

Das Buch zum heutigen Tage

(A.TÖGEL) Am 28. 7. 2014., heute vor genau hundert Jahren,  begann mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien der dritte Balkankrieg, der sich bereits nach wenigen Tagen zu einem europäischen Flächenbrand ausweiten sollte. Ob Hundertjähriger oder Dreißigjähriger Krieg, ob amerikanischer Bürgerkrieg oder russisch-japanischer Krieg 1904/05 – die Frage nach einer Kriegsschuld wurde nie gestellt. Auch bei den sehr zahlreichen Nahostkriegen der zurückliegenden Jahrzehnte wird die Benennung eines Schuldigen stets vermieden. Der Erste Weltkrieg bildet in dieser Hinsicht eine bemerkenswerte Ausnahme: Insbesondere für Historiker deutscher Zunge Weiterlesen

Buchtip: „Ich war überall“

(C.O.) Tschetschenien, lange von einem der blutrünstigsten Bürgerkriege des 20. Jahrhunderts geschunden, gilt für die meisten Menschen auch heute nicht eben als besonders attraktive Urlaubsdestination. Kolja Spöri, im Hauptberuf erfolgreicher Unternehmer im Formel-1-Zirkus – und seiner eigenen Darstellung nach „reisesüchtig“ – sieht das freilich ganz anders.
„Es mag vielleicht absurd klingen, aber die positivste Überraschung auf all meinen Reisen war Tschetschenien….“, schreibt er in seinem jüngst erschienenen Weiterlesen

Buchtip: Österreichisch für Anleger

(ANDREAS TÖGEL) Die nicht enden wollende Schulden-, Währungs- und Finanzkrise und der vollständige Bankrott der Mainstreamökonomie, bereiten den Boden für eine Renaissance der „Österreichischen Schule der Volkswirtschaftslehre“. Von ihr wird von immer mehr Menschen erwartet, Erklärungen für die aktuellen Verwerfungen zu liefern und mögliche Auswege zu beschreiben. Fragen eines erfolgreichen Anlegerverhaltens Weiterlesen