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Journalismus darf kein Umerziehungsprogramm sein

„…..Die 95 Prozent der amerikanischen Journalisten, die für Hillary und gegen Trump waren, wussten natürlich genau, was da draußen los ist, so wie es auch die 95 Prozent der österreichischen Journalisten wissen, die für Van der Bellen und gegen Hofer sind. Die These, die Medien hätten den Wahlausgang falsch eingeschätzt, weil sie den Kontakt zu den Menschen da draußen verloren hätten, ist einfach Quatsch. Natürlich wissen die, was da draußen los ist – selbst die am weitesten danebenliegenden Prognosen für die US-Wahl legten ja nahe, dass Trump fast so viele Stimmen kriegen würde wie Hillary –, sie dachten nur, dass ihr Umerziehungsprogramm, das sie „kritischen Journalismus“ nennen, greifen und der Vernunft doch noch zum Sieg verhelfen würde….“ (NZZ.at)

Nein, Frau allein ist kein Verdienst….

(CHRISTIAN ORTNER) Hat Hillary Rodham Clinton die US-Präsidentschaftswahl verloren, weil sie eine Frau ist? An den westlichen wie an den östlichen Gestaden des Atlantiks wird seit dem 9. November einigermaßen fleißig an dieser Erzählung gestrickt. „Sollte Hillary Clinton gegen den Sexisten Donald Trump verlieren, ist das der ultimative Beweis, wie frauenverachtend die US-Gesellschaft ist“, erläuterte die feministische US-Schriftstellerin Siri Hustved schon Wochen Weiterlesen

Thank You, Mr. President!

„……Die „Tyrannei der vorherrschenden Meinungen und Gefühle“ (John Stuart Mill) organisiert sich in homogenen Milieus selbsttätig. Wir treten nun in die letzte Phase eines solchen Kathederjournalismus ein, es wird zu finalen Überbietungswettbewerben und Ausgrenzungsstrategien kommen. Im Abgang will das deklassierte Feld die verlorene Macht herbeizwingen. So wird es seinen Untergang beschleunigen. Der „Verlust an Amtsmacht, Meinungsmacht, Glaubensmacht“, wie es der Soziologe und Schriftsteller Wolfgang Sofsky beschrieben hat, ist unumkehrbar. Er trifft die Deuter wie die Verwalter der Macht gleichermaßen…..“ (hier)

Ein demokratischer Befreiungsschlag

(JÜRGEN POCK) Es war ein Befreiungsschlag gegen die einfältige Belehrungspose, die monatelang von einem arroganten und zu einem großen Teil auch internationalen Gesinnungskartell, bestehend aus Intellektuellen, Medien, Parteietablierten und allerhand politischen Würdenträgern, über das US-Wahlvolk niederging. Die gute Nachricht ist, dass sich die Wähler trotz von oben verordneter Meinungseinfalt gegen ein politisch etabliertes Konzept gestellt und so den Weg frei gemacht Weiterlesen

US-Wahl: Be careful what you wish for. You just might get it.

(THOMAS EPPINGER) Schicksalswahl also. Wieder einmal. Wer in den letzten Wochen die deutschsprachige Berichterstattung zu den amerikanischen Präsidentschaftswahlen verfolgt hat, könnte meinen, Europas Schicksal hinge davon ab, wie der amerikanische Präsident über Frauen oder Mexikaner denkt.
Doch innenpolitische Themen wie die Besetzung des obersten Gerichtshofs, die Straflosigkeit von Abtreibungen, die Sicherung der mexikanischen Grenze, Waffengesetze oder gesetzliche Pflichtversicherung berühren Europa Weiterlesen

Obama, der große Bluff

(MARKUS M. GORITSCHNIG) President Obama gained the Nobel Price for peace from a naive nordic tribe basically just because of the color of his skin. The „regime change“ in Libya cost 40-50.000 lives – only after US and French (Sarkozy) led intervention. US involvement accompanied all the “Arabic Spring“ that turned out to be a violent fundamentalist movement. Then they turned to Syria, following the neo-cons doctrine of a „democratization“ of the Near East – as such one of the greatest war crimes Weiterlesen

Die Wahl zwischen „Horrorclown“ und Kriegstreiberin

(ANDREAS TÖGEL) Während der Präsidentschaftswahlkampf in Österreich lustlos vor sich hindümpelt, geht es in den USA täglich heißer her. Der bereits sicher geglaubte Sieg der Ex-außenministerin könnte im letzten Moment doch noch gefährdet sein. Natürlich geht es in den USA um etwas mehr als in der Alpenrepublik. Wird dort schließlich darüber entschieden, wer in den kommenden Jahren die einzige Weltmacht (Zbigniew Brzezinski) führen wird, während in der Alpenrepublik nur der (finanziell allerdings höher dotierte) Posten Weiterlesen

Die teuren Fehler der Politik

„……..Seit Monaten lese ich Artikel über die ökonomischen Ansichten der US-Präsidentschaftskandidaten, die deren völlige, ökonomische Inkompetenz widerspiegeln. Die Essenz ist, dass keiner der Kandidaten genug Wissen zum Bestehen einer Klausur im Fach „Volkswirtschaftslehre“ besitzt, geschweige denn Amerikas Wohlstand vermehren wird. Ich kann nicht Weiterlesen

Das Hillary-Risiko

(JÜRGEN POCK) Aller guten Dinge sind drei: Die mit Überreiztheit und einer Brise Zweckoptimismus erwartete dritte und letzte TV-Konfrontation zwischen den beiden US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton ist vor kurzem über die Bühne gegangen. Die kulturpessimistischen Abgesänge und stilkritischen Zwischenrufe haben nicht lange auf sich warten lassen. Die Mainstream-Kommentatoren steigern das herbeigeschriebene Katastrophenpotential Trumps ins Unermessliche, Weiterlesen

Warum Trump so viele Fans hat

(JÜRGEN POCK) Der politische Popanz hat einen Namen: Donald John Trump. Zumindest wenn es nach denen geht, die für die demokratische Kandidatin trommeln und den rüpelhaften Republikaner  als hysterischen Hetzer diskreditieren, der seinem ungezügelten Ego auf dem Weg durch das Minenfeld der politischen Korrektheit immer einen Schritt hinterherhinkt. Bereits vor dem Start der Vorwahlen wurde dem US-Unternehmer die Eignung für jegliche Polit-Ämter abgesprochen, sein Bestreben als Hirngespinst eines übermütigen Hanswurst Weiterlesen

Wenn Präsidenten Sex haben (oder hatten)

If Hillary Clinton wins the U.S. Presidential election, it would be the first time in history that two U.S. Presidents would have slept with each other. — If Donald Trump wins the U.S. Presidential Election, it will be the first time in history that a billionaire has moved into public housing vacated by a black family.“ (Quelle leider unbekannt)