Schlagworte: Demokratie

Das Wort zum Wochenstart

Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn,
Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen.
Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
Um Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. (Friedrich Schiller)

Zitat zum Tag

Was viele Leute heute für ein Übel halten ist nicht die Bürokratie als solche, sondern die Ausweitung des Bereiches, in dem bürokratisch gewirtschaftet wird. Diese Ausweitung ist eine unvermeidbare Konsequenz der fortschreitenden Freiheitsbeschränkung des einzelnen Bürgers, des anhaltenden Trends heutiger Wirtschafts- und Sozialpolitik hin zum Austausch der Eigeninitiative gegen staatliche Kontrolle. Die Menschen machen die Demokratie verantwortlich, aber was sie wirklich meinen, sind die Bemühungen, den Staat sozialistisch und totalitär zu machen. (Ludwig von Mises)

Staatskünstler Menasse: „FPÖ zerstört die Demokratie“

„….Sie können auch in Deutschland jede Wahl aufheben mit der Begründung, mit der in Österreich die Wahl aufgehoben wurde, und das ist unerträglich. Wir müssen endlich einmal begreifen, dass wir in Österreich eine Partei haben wie die freiheitliche Partei, wie sie jetzt auch in Deutschland aufkommt mit der AfD, die nichts anderes tut, als dieses System zu zerstören. Sie zerstören eine Republik, sie zerstören demokratische Strukturen im Namen der Demokratie. Und jetzt frage ich Sie: Erinnert Sie das an etwas?…“ (hier)

Ein feiner Unterschied

Der Liberalismus … sieht die Hauptaufgabe in der Beschränkung der Zwangsgewalt jeder Regierung, sei sie demokratisch oder nicht; der dogmatische Demokrat dagegen kennt nur eine Beschränkung der Staatsgewalt und das ist die Meinung der jeweiligen Majorität. (Friedrich August von Hayek)

„Verpiss Dich, Du Ungläubiger“

(C.O.) Für seine mittels Twitter an Bundeskanzler Kern gerichtete volkstümliche Aufforderung „Verpiss Dich, Du Ungläubiger“ sind wir dem Erdogan-Berater Burhan Kuzu zu einigem Dank verpflichtet. Indem er nicht nur herzhaft formuliert, sondern auch eine religiöse Dimension in den Konflikt zwischen Ankara und Wien einführt, weist er uns auf einen bisher eher unterschätzten Aspekt des derzeitigen „Putsches von oben nach dem Putsch“ hin. Denn in der Türkei wird nicht nur die Demokratie Weiterlesen

Sind Islam und Demokratie vereinbar?

(Ingrid Carlqvist/Gatestone Institut) Bei Schwedens letzter Volkszählung, in der die Bürger nach ihren religiösen Überzeugungen gefragt wurden – 1930 – sagten 15 Personen, sie seien Muslime. Seit 1975, als Schweden seine Verwandlung aus einem homogenen, schwedischen Land in ein multikulturelles und multireligiöses begann, ist die Zahl der Muslime explodiert. Heute lebt hier etwa eine Million – Sunniten, Schiiten und Ahmadiyyas aus aller Welt – und überall im Land werden Moscheen Weiterlesen

„Unfähige durch Unsägliche zu ersetzen, bringt nichts“

„…..Viele der rein repräsentativen Demokratien Europas stecken in einer Systemkrise. Die Berufspolitiker sind ausserstande, ihre überzogenen Wahlversprechen einzulösen; die Basis erkennt frustriert, dass die Schecks ungedeckt sind und wendet sich prompt an Kurpfuscher – Farage, Grillo, Iglesias, Le Pen, Petry, Strache, Tsipras, in den USA an Trump. Unfähige durch Unsägliche zu ersetzen, bringt aber nichts – was es braucht, ist mehr direkte Demokratie und Dezentralisierung. Und das ist keine schweizerische Besserwisserei….“ (hier)

Die kapriziöse Hure

(C.O.) Die Demokratie hat bekanntlich auch schon bessere Zeiten gesehen. Die politische Linke wirft ihr vor, immer käuflicher zu werden und nur noch Agentin des Klasseninteresses der Milliardäre zu sein. Die politische Rechte denunziert sie als schlapp und entscheidungsunfähig. Autoritäre Führer wie Putin oder Erdogan fordern sie mehr oder weniger unverblümt heraus. Und da, wo früher die politische Mitte war, unterminieren Wutbürger und Politikverdrossene Weiterlesen

Britische Umfrage zeigt breites Misstrauen gegenüber Islam

„…Eine Mehrheit der Briten hält den Islam laut einer Umfrage für nicht vereinbar mit den freiheitlichen Werten ihres Landes. Das berichtet der Sender BBC (Montag) unter Verweis auf eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts ComRes im Auftrag der Ahmadiyya Muslim-Jugendvereinigung. Demnach stimmten nur 28 Prozent der Teilnehmer der Aussage zu, der Islam passe zu den britischen Werten.43 Prozent unterstützten die Meinung, der Islam sei eine negative Kraft in Großbritannien; 28 Prozent hielten ihn für eine gewalttätige Religion und 72 Prozent waren der Auffassung, die meisten Briten hätten eine negative Sicht auf den Islam. Die Meinungsforscher befragten dem Bericht zufolge insgesamt rund 2.000 Briten im Alter ab 18 Jahren.“ (kath.net)