Schlagworte: Deutschland

Müssen sich deutsche Unternehmen für ihre Erfolge schämen?

“…..Monat für Monat übertreffen die deutschen Exporte in zweistelliger Milliardenhöhe die Importe. Dies veranlasst das amerikanische Finanzministerium, die französische IWF-Präsidentin, diverse so genannte Chefökonomen und einige sonstige internationale Institutionen, Deutschland an den Pranger zu stellen und sogar mit Bestrafung in Form von Bußgeldern in Milliardenhöhe zu drohen. Was ist geschehen, warum stürzen die deutschen Exporte scheinbar den Rest der Welt in Armut, Deflation, Inflation und Arbeitslosigkeit? Müssen sich die deutschen Unternehmen also schämen, dass man in anderen Ländern deutsche Autos und Maschinen liebt? Sind Leistungsbilanzüberschüsse nicht das Ergebnis individueller freier Entscheidungen souveräner Marktteilnehmer?..”(hier)

Alle lieben Produkte “Made in Germany”

“Im Außenhandel könnte Deutschland dieses Jahr so hohe Überschüsse erzielen wie kein anderes Land. Nach Berechnungen des Ifo-Instituts muss China wohl mit Platz zwei vorlieb nehmen. Dahinter folgt ein Land, das einem vielleicht nicht als erstes einfällt.” (hier)

Exportieren statt lamentieren!

“……Die strukturschwachen Kernländer der Euro-Zone sollten am Montag eine wichtige Lektion gelernt haben: Es ist auch in konjunkturell unsicheren Zeiten möglich, viel zu exportieren. Der Euro-Partner Deutschland hat es vorgemacht, seine Exportbranche hat laut neusten statistischen Daten im Juli erstmals die Umsatzmarke von 100 Mrd. € in einem einzelnen Monat geknackt….” (NZZ)

Wer weniger Sozialstaat will, macht sich verdächtig

“…..Deutschland, dessen Wirtschaftswunder massgeblich auf der intellektuellen Vorarbeit der neoliberalen Freiburger Schule beruhte, kann heute mit dem Liberalismus nicht mehr viel anfangen. Es dominiert auch in den Unionsparteien ein fader, zu beinahe jeder Verrenkung bereiter Sozialdemokratismus. Wer noch Vertrauen in die Leistungskraft des Einzelnen hat, wer den wuchernden Steuerstaat und den fürsorglich bevormundenden Sozialstaat zurückgebunden sehen möchte, macht sich inzwischen verdächtig….” (NZZ)