Schlagworte: Euro

Bricht The Donald dem Euro das Genick?

„…….Trump hat die Nullzinspolitik (0,25% im Dollar) für staatlich gedrucktes Geld richtigerweise als Hauptursache der Finanzkrise identifiziert, den Vertrag mit Fed-Chefin Yellen wird er nicht verlängern. Schon 2017 könnten die US-Zinsen auf 1 bis 1,5% steigen, mittelfristig bis auf 2,5%. Das hätte ganz massive Konsequenzen: Erdrutschartig würden sich Tausende Milliarden Dollar Anlagekapital Weiterlesen

Italiens Euro-Austritt wird immer wahrscheinlicher

„…..Erstmals in der Historie halten internationale Geldmanager ein Ausscheiden des EG-Gründungsmitglieds aus der Gemeinschaft für wahrscheinlicher als den Grexit, den Austritt Griechenlands. Das Risiko eines Italexit, wie Investoren ein solches Ausscheren Italiens nennen, taxieren die Investoren nunmehr auf hohe 9,9 Prozent, während die Grexit-Gefahr nur noch bei 8,5 Prozent liegt….“ (hier)

Der Wähler will Rache

(CHRISTIAN ORTNER) Gefragt, warum die FPÖ für so viele Wähler so attraktiv sei, gab Bundeskanzler Christian Kern jüngst in einem Gespräch mit der deutschen „Zeit“ Interessantes zu Protokoll. „Die Wähler wollen das System und die Eliten auf den Knien sehen“, meinte er, „weil sie sich deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen fühlen.“ Daran ist richtig, dass es dieses Bedürfnis, nicht nur eine längst obsolet gewordene Regierung einfach gegen eine – hoffentlich – bessere auszutauschen, sondern „die Eliten auf den Knien sehen zu wollen“, wirklich Weiterlesen

Ciao Euro, Hello Lira!

(CHRISTIAN ORTNER) Werden wir in ein paar Jahren, wenn wir für ein Wochenende nach Venedig fahren, vorher Euros in „Neue Lire“ umtauschen müssen, um unseren ersten Stehkaffee bezahlen zu können? Eher ja, vermuten unisono der bekannte liberale deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn und sein eher links der Mitte verorteter amerikanischer Kollege Joseph E. Stiglitz. „Die Wahrscheinlichkeit, dass Italien dauerhaft Teil des Euro bleibt, fällt von Jahr zu Jahr“, sagt Sinn. „Den Italienern wird gerade klar, Weiterlesen

EU: Der Triumph der Etatisten

„…….Der anstehende Brexit bedeutet, dass Deutschland nun in der EU seinen wichtigsten Verbündeten für eine weltoffene und dem Freihandel verpflichtete EU-Politik verliert, ohne die die deutsche Exportwirtschaft nicht mehr funktionsfähig wäre. Ganz konkret nämlich verliert Deutschland zusammen mit anderen freihandelsorientierten Ländern die Sperrminorität bei Entscheidungen des EU-Ministerrates.
Im Verbund mit Großbritannien und den Ländern des ehemaligen sogenannten D-Mark-Blocks Niederlande, Osterreich und Finnland hatte Deutschland bislang sein Interesse an einer weltoffenen Handelspolitik in der EU verfolgen und auch durchsetzen können. Damit wird nun bald Schluss sein. Die mediterranen Länder, Weiterlesen

Rechtsstaat? Welcher Rechtsstaat?

(C.O.) Wer sich auf der Westautobahn mit Tempo 200 von einer Polizeistreife erwischen lässt, wird dafür eine Stange Geld blechen müssen. Ein Verweis darauf, dass diese Strafe das ohnehin schon desolate Haushaltsbudget des Schnellfahrers schmerzhaft belasten würde, wird die Damen und Herren Exekutivbeamten vermutlich eher wenig beeindrucken. Man nennt das auch Rechtsstaat. Kann für den Einzelnen unerquicklich sein, hat sich aber insgesamt Weiterlesen

„Warnsignale und Krisen ohne Ende“

„…..Nach wie vor wird auf globaler Ebene versucht, Schulden mit Schulden zu bezahlen, was weder nachhaltig ist, noch auf Dauer funktioniert. Verzweifelt bekämpfen die Notenbanken die Krise mit historisch niedrigen Zinsen – also mit einer Flut von billigem Geld. Mit dem Ziel, das Geldkarussell am Laufen zu halten, pumpen Staaten und Notenbanken weiterhin Hunderte von Milliarden in ein völlig marodes Finanzsystem. Die Notenbanken, die Brandstifter und Feuerwehr in einem sind, verkennen dabei, dass es gerade die niedrigen Zinsen gewesen sind, die die letzte Krise mit verursacht haben. Durch eine aus dem Ruder gelaufene irrsinnige Notenbankpolitik wurden die Aktienmärkte global enorm aufgebläht. Abermals entstehen durch das viele billige Geld Blasen an den Immobilien-, Aktien- und Anleihenmärkten. Inzwischen sind die Märkte dermaßen abhängig vom billigen Geld, dass sich niemand mehr traut, ihnen die Droge Geld zu entziehen….“ (hier)