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Ökonom Sedlacek : “Schulden bringen Sie um!”

“…….Schulden haben Europa beinahe zerstört. Manche Leute sagen, das schwache Wachstum ist schuld. Aber das stimmt doch nicht. Schwaches Wachstum bringt sie nicht um. Wenn Ihr Einkommen nächstes Jahr nur um 0,5 Prozent steigt, bringt Sie das nicht um. Schulden bringen Sie um. Die jetzige Krise entfaltete sich ja nicht so sehr wegen schwachen Wachstum, sondern weil man in einer Phase ordentlichen Wachstums an die Schuldenmauer gerast ist – mit voller Geschwindigkeit. Das Problem unserer Ökonomie ist nicht so sehr Depression, sondern dass sie manisch-depressiv ist. Die Manias sind viel gefährlicher als die Depressionen….” (Der tschechische Starökonom Thomas Sedlacek im “Falter”)

Österreicher vertrauen dem Euro nicht so recht

“….Vor vier Jahren vertrauten noch 70 Prozent der Österreicher dem Euro. Doch 2011 und 2012 – auf dem Höhepunkt der Eurokrise – brachen die Werte massiv ein. Im vergangenen Jahr hat sich das Vertrauen stabilisiert – allerdings auf niedrigem Niveau: 49 Prozent der 598 Befragten sagten, dass sie der Gemeinschaftswährung vertrauen….” (hier)

Frau Merkels französisches Dilemma

“Die deutsche Bundesregierung steckt in einem Dilemma: Gibt sie Präsident Hollande finanziellen Spielraum für Steuersenkungen, ruft das andere Länder auf den Plan. Hilft sie Frankreich nicht, könnte die Euro-Krise mit größerer Wucht als je zuvor zurückkehren….” (hier)

Warum Regierungen Inflation nicht schlimm finden

“…..With taxes, everyone knows that the government’s the culprit because people can see that it’s a government agency that is collecting the taxes. With inflation, government can blame what is happening on the private sector, where prices are rising in response to the government’s continued debasement of the currency…..” (hier)

Das Zentralkomitee der EU gibt bekannt

Der derzeitige,  relativ hohe Wechselkurs des Euro schadet nach der Meinung von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy den Exportunternehmen in der Eurozone. Der Euro sei “zu stark” meint Van Rompuy. Erst vergangene Woche hatte der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault den Euro  als „etwas überbewertet“ bezeichnet. – Na klar, Bürokraten haben schon immer besser als Märkte Preise festlegen können.

Deflationsangst ist der Rinderwahnsinn der Ökonomen

“Erst war es ein Lieblingsthema linker Propagandisten, denen der Staat nie genug Geld ausgeben und die Notenbanken nie genug drucken können. Dann entdeckten die Börsen die Chance, mit dem Deflationsgespenst die Gelddruckmaschinen noch heftiger rattern zu lassen. Und nun erreicht die “Sorge vor Deflation” die Wirtschaftsforscher vom DIW bis zum IWF als dankbares Profilierungsobjekt. Es wird nicht mehr lange dauern, dann hat auch die Politik ein neues Rettungsspielzeug. ” (hier)

Wie die Staatschuldenkrise dem Staat noch mehr Macht verschafft

“……Im Verlaufe der europäischen Schuldenkrise haben manche Beobachter das Ende des Euro prophezeit. Inzwischen ist jedoch ziemlich klar, dass das Gegenteil eingetreten ist. Der Euro ist gefestigter als zuvor. Griechenland ist nicht aus der Zone ausgetreten, es ist nicht zu einer umfassenden Ansteckung gekommen. Es ist vielmehr zu dem gekommen, was zu erwarten war. Die staatlichen Instanzen haben sich die Chancen einer Krise, die eigene Macht zu erhöhen, nicht entgehen lassen. So wie seit jeher sind Krisen und Katastrophen ein gefundenes Fressen der Politiker, ihre Macht zu stärken. Die europäische Schuldenkrise Weiterlesen