Schlagworte: Euro

Werden wir alle Kriminelle?

“……Weltweit mehren sich die Stimmen, die uns vom Bargeld abringen wollen. So sei es doch viel effizienter und praktischer, nur noch elektronisch zu bezahlen. Nur Kriminelle und Steuersünder würden noch mit Bargeld bezahlen. Klartext: wer bar bezahlt, hat vermutlich Dreck am Stecken. Vorsicht!
Dabei spricht viel für Bargeld: Es erlaubt ein gewisses Maß an Privatheit, denn nicht alles, was ich tue, geht den Staat, die Banken und das Internet etwas an. Es ist eine Forderung gegen die Notenbank und damit von deutlich besserer Bonität als die Forderung gegen meine Bank….” (hier)

Machen Sie Schulden bis über beide Ohren!

“…Wer noch jung ist, sollte sich kräftig verschulden – machen Sie es wie der Staat! Zu niedrigen Konditionen Geld aufnehmen, sich sein eigenes Häuschen bauen oder in das eigene Unternehmen investieren und den Kredit später mit schlechterem Geld wieder zurückzahlen, so wie der Staat es machen wird. Wenn die Zinsen wieder anziehen, wird die Inflationsrate mit anziehen, sie müssen also weniger zurückzahlen….” (Der deutsche Ökonom Wolfgang Gerke, hier)

Solidarität meint das Geld der anderen Leute

“….die Nordländer und Südländer des Euro haben einfach zwei verschiedene Kulturen, die unvereinbar sind. Die Nordländer wollen Stabilität, die Südländer Solidarität. Und was bedeutet Solidarität? Es bedeutet das Geld anderer Leute. Der Norden will ökonomische Probleme ökonomisch lösen, der Süden dagegen politisch. Auch das zeigt, die Idee einer Währung für alle – was auch eine Währungspolitik für alle bedeutet – war von Anfang an falsch. Und deshalb wird es auch immer schlimmer werden, solange wir so weitermachen….” (Der ehemalige EU-Kommissar Frits Bolkestein, hier)

Es war einmal ein harter Euro….

(C.O.)   “Als die Schweizerische Nationalbank im Jänner den fixen Wechselkurs des Franken zum Euro aufhob und dieser in der Folge über Nacht um sagenhafte 20 Prozent nach oben schoss, prophezeiten zahllose Ökonomen der Schweiz ein Desaster. Die superharte Währung würde die traditionell wichtige Exportindustrie des Landes abwürgen, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig sei, Massenarbeitslosigkeit Weiterlesen

Der Euro-Fehler

“……..Die Konstruktion des Euros ermöglicht es, die Last eines Staatsdefizits teilweise auf Ausländer zu überwälzen. Wenn der griechische Politiker Defizite fährt, um seine Wahlversprechen einzulösen, so können die von ihm ausgegebenen Staatsanleihen vom Bankensystem erworben und beim Eurosystem als Sicherheit für frische Kredite hinterlegt werden. Als Folge des Defizits steigen so die Geldmenge und tendenziell die Preise – und zwar nicht nur in Griechenland, sondern auch im Rest der Eurozone. In anderen Worten können die Kosten der griechischen Staatsausgaben teilweise auf die Einwohner anderer Euroländer überwälzt werden in Form eines Kaufkraftverlusts des Euros…..” (hier)