Schlagworte: Eurokrise

Wie die EZB die Euro-Krise verschärft

“…..Eine schwache Konjunktur gepaart mit einem abwertenden Euro leiten die nächste heiße Phase in der Eurokrise ein. Die Politik der Europäischen Zentralbank hat die fundamentalen Probleme in der Währungsunion nicht gelöst, sondern nur weiter konzentriert und vergrößert….” (hier)

“Die Euro-Krankheit bricht um so heftiger wieder aus”

“…..Die EZB betreibt Staatsfinanzierung durch die Hintertür und erlaubt dadurch den Regierungen in Südeuropa, weiter ihre unseriöse Finanzpolitik zu betreiben. Die betäubte Krankheit bricht später umso heftiger wieder aus…..” (Walter Krämer ist Professor für Statistik an der TU Dortmund. Er hat 2012 den “Ökonomenaufruf” angeregt und ist Autor von “Kalte Enteignung. Wie die Euro-Rettung uns um Wohlstand und Renten bringt”.)

Warum uns die Euro-Krise noch lange erhalten bleiben wird

“……Die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Euro-Krise sind eine Illusion. Wird die bisher praktizierte Rettungspolitik fortgeführt, ist es wahrscheinlich, dass die Krise noch Jahre währt. Zudem ist ein glimpflicher Ausgang nicht in Sicht. Die Große Depression in Amerika dauerte von 1929 bis 1945. Die Stagnation Japans währt seit 1990. Alle drei Krisen verbindet eine verfehlte Geld- und Rettungspolitik. Aus Furcht vor der erforderlichen scharfen Bereinigungskrise wird diese verschleppt und endemisch…” (hier)

Die Geschichte wiederholt sich (nicht)

“Frieden und Wohlstand: Vor 100 Jahren erschien Europa als Insel der Stabilität. Wenige Monate später begann der Erste Weltkrieg. Geschichte wiederholt sich nicht. Aber ein paar Parallelen sollten uns in der Euro-Krise schon zu denken geben…..” (hier)

Vergeudet die Republik jetzt 5 Milliarden Euro?

(KLAUS KASTNER) Im Dezember 2009 kaufte die Republik Österreich der BayernLB die Hypo Alpe Adria (HAA)  für angeblich 1 Euro ab. Heute steht die Republik laut Medienberichten vor der Wahl, bis zu 12 Mrd.EUR für die Sanierung der HAA auszugeben oder rund 5 Mrd.EUR weniger, indem sie eine geordnete Insolvenz herbeiführt. Was sich zwischen der Übernahme und bis zur heurigen Wahl abspielte, war nicht nur eine Posse, sondern deren mehrere. Zum Zeitpunkt Weiterlesen

Die Saat für eine neue Euro-Krise

“Mit Minizinsen versucht die Europäische Zentralbank, eine Deflation abzuwenden und die Krisenländer zu stabilisieren. Damit gefährdet sie den nötigen Schuldenabbau und pumpt neue Spekulationsblasen auf. Doch die Bereinigungskrise wird kommen. Je länger die Notenbank sie aufschiebt, desto heftiger wird sie.” (hier)

Alles wird (leider nicht) gut

“…. Die Abhängigkeit der Banken der Südländer vom Geldtropf der Europäischen Zentralbank ist nach wie vor besorgniserregend groß. Der Anteil der faulen Kredite in Spanien steigt weiter an. Die non performing loans sind das eigentliche Problem in allen Krisenstaaten. Europäische Banken haben 1.000 Milliarden faule Kredite in ihren Büchern, italienische allein mehr als 250. Sie bedrohen die Schuldenstände und Defizite der Staaten zusätzlich…..” (ef)

Und wieder neue Haftungen für den Club Med

“…..Die EZB schlägt Alarm. Sie tut dass nicht laut, weil die Bombe, die sie eben entdeckt hat, enorme Sprengkraft hat. Es geht um 145 Milliarden Euro, die die Banken südeuropäischen Unternehmen gewährt haben. Die Kredite sind hoch riskant, weil die Unternehmen mit der Rezession zu kämpfen haben.Die Banken wollen das Risiko auf die EZB abwälzen. Damit drohen dem europäischen Steuerzahler neue Haftungen, an die bisher noch keiner gedacht hat.” (DWN)

Lesetip: “Die Billionen-Schulden-Bombe”

Die Krise der Eurozone, behauptete jüngst der französische Staatspräsident François Hollande, sei bereits “vorbei”. Zu befürchten ist, dass dieser Satz eines Tages in die Geschichtsbücher ungefähr ebenso als monumentaler historischer Irrtum eingehen wird wie jener des britischen Premierministers Neville Chamberlain im September 1938, wonach “Frieden für unsere Zeit” bevorstehe. Warum die Weltwirtschaftskrise Weiterlesen

Eurokrise, noch lange nicht vorbei….

“….Der irische Ökonom Kevin O’Rourke …hat zusammen mit Alan Taylor von der University of California (Davis) im aktuellen Journal of Economic Perspectives einen brillanten Aufsatz zu den grundlegenden, nach wie vor ungelösten Problemen der Eurozone geschrieben. Wer ihn liest, muss zum Schluss kommen, dass wohl erst das Ende des Anfangs der Krise hinter uns liegt…” (Leseempfehlung, hier)