Schlagworte: Eurokrise

Wir Griechen

“…..Die Eurozone kann ein Wiederaufflammen der Hellaskrise ungefähr so gut gebrauchen wie Zahnweh. Doch gerade solche Schmerzen zeigen an, wo der Krankheitsherd liegt: im mangelnden Willen der Regierungen, die Zeit zu nutzen, die ihnen die entgegenkommende Geldpolitik der Europäischen Zentralbank verschafft. Das trifft auch und besonders auf grosse Staaten zu, die nicht dermassen mit schwachen Institutionen geschlagen sind wie Griechenland….” (hier)

Die Rückkehr der Euro-Krise

“…..In Griechenland gibt es vorgezogene Neuwahlen – die linksradikale Syriza hat gute Chancen auf einen Sieg. Parteichef Tsipras will das deutsche Spardiktat in der Eurozone beenden und einen Schuldenschnitt erreichen….” (hier)

Hilfe, wir haben noch immer zu wenig Schulden!

(C.O.) Eigentlich hatten wir ökonomischen Laien ja bisher gedacht, an der nicht enden wollenden Wirtschaftskrise in Europa seien die betrügerische Krida der Griechen, die unmäßige private Verschuldung der Spanier, die völlige Reformunfähigkeit der Franzosen und schließlich die riesigen Schuldengebirge schuld, die in der Eurozone aufgetürmt worden sind.Mit einer viel originelleren Theorie jedoch hat uns diese Woche der „Profil“-Kolumnist Peter Michael Lingens Weiterlesen

Wie die EZB die Euro-Krise verschärft

“…..Eine schwache Konjunktur gepaart mit einem abwertenden Euro leiten die nächste heiße Phase in der Eurokrise ein. Die Politik der Europäischen Zentralbank hat die fundamentalen Probleme in der Währungsunion nicht gelöst, sondern nur weiter konzentriert und vergrößert….” (hier)

“Die Euro-Krankheit bricht um so heftiger wieder aus”

“…..Die EZB betreibt Staatsfinanzierung durch die Hintertür und erlaubt dadurch den Regierungen in Südeuropa, weiter ihre unseriöse Finanzpolitik zu betreiben. Die betäubte Krankheit bricht später umso heftiger wieder aus…..” (Walter Krämer ist Professor für Statistik an der TU Dortmund. Er hat 2012 den “Ökonomenaufruf” angeregt und ist Autor von “Kalte Enteignung. Wie die Euro-Rettung uns um Wohlstand und Renten bringt”.)

Warum uns die Euro-Krise noch lange erhalten bleiben wird

“……Die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Euro-Krise sind eine Illusion. Wird die bisher praktizierte Rettungspolitik fortgeführt, ist es wahrscheinlich, dass die Krise noch Jahre währt. Zudem ist ein glimpflicher Ausgang nicht in Sicht. Die Große Depression in Amerika dauerte von 1929 bis 1945. Die Stagnation Japans währt seit 1990. Alle drei Krisen verbindet eine verfehlte Geld- und Rettungspolitik. Aus Furcht vor der erforderlichen scharfen Bereinigungskrise wird diese verschleppt und endemisch…” (hier)

Die Geschichte wiederholt sich (nicht)

“Frieden und Wohlstand: Vor 100 Jahren erschien Europa als Insel der Stabilität. Wenige Monate später begann der Erste Weltkrieg. Geschichte wiederholt sich nicht. Aber ein paar Parallelen sollten uns in der Euro-Krise schon zu denken geben…..” (hier)

Vergeudet die Republik jetzt 5 Milliarden Euro?

(KLAUS KASTNER) Im Dezember 2009 kaufte die Republik Österreich der BayernLB die Hypo Alpe Adria (HAA)  für angeblich 1 Euro ab. Heute steht die Republik laut Medienberichten vor der Wahl, bis zu 12 Mrd.EUR für die Sanierung der HAA auszugeben oder rund 5 Mrd.EUR weniger, indem sie eine geordnete Insolvenz herbeiführt. Was sich zwischen der Übernahme und bis zur heurigen Wahl abspielte, war nicht nur eine Posse, sondern deren mehrere. Zum Zeitpunkt Weiterlesen