Schlagworte: Europa

„Wir bekennen uns zu gar nichts mehr…“

„Nur ein militärischer Sieg kann dem IS die Quellen austrocknen. Den bedingungslosen Pazifismus, der sich jetzt wieder hören lässt, halte ich für fatal. Als ich jung war, war wenigstens jeder bereit, sich für irgendeine Ideologie zu schlagen. Man konnte die Menschen schon an ihren Abzeichen erkennen. Es gab Trotzkisten, Katholiken, Sozialisten, Nazis, Zionisten. Heute sehe ich nur noch Fußballfans, es gibt kein Bekenntnis mehr für irgendwas, schon gar nicht für unsere westliche Freiheit.“

Europas Angst vor den arabischen Männern

„Erst wenn in der arabischen Welt die Frau zur Mittelpunktsfigur einer freien Gesellschaft mit graziösen, charmanten Umgangsformen geworden ist, wird jene omnipräsente Maskulinität verschwinden, in der sich die zivilisatorische Besonderheit der islamischen Welt heute vor allem zeigt. Eine Maskulinität, die von den europäischen Gesellschaften mit Angst und auch mit Abscheu wahrgenommen wird.“ (Welt)

Verliert Europa die Kontrolle über sein Schicksal?

„Der Kontinent erlebt eine Massenbewegung von Menschen, wie es sie seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat. Doch anders als bei Kriegsende besteht keine der Menschenmassen, die derzeit auf Wanderung sind, aus Europäern. … Die Kontrolle über die eigenen Landesgrenzen ist eines der wichtigsten Kennzeichen – und Verantwortlichkeiten – eines modernen Staates. Länder, die die Kontrolle darüber verlieren, wer einreist, verlieren die Kontrolle über ihr Schicksal und hören womöglich sogar auf zu bestehen“, schreibt Arthur Chrenkoff im New York Observer.“ (hier)

Nein, Frau Merkel verhält sich nicht solidarisch

(GEORG VETTER) „Versteht Europa, das in Zwist befangene, durch hundertfache niedere Eifersucht zerteilte, noch immer nicht die Gefahr für die Kultur des Abendlandes?“ fragt Stefan Zweig in seiner Erzählung von der Eroberung von Byzanz am 29. Mai 1453. „Immer wiederholen sich in der Geschichte diese tragischen Augenblicke, dass, wo höchste Zusammenfassung aller geeinten Kräfte zum Schutze der europäischen Kultur notwendig wäre, auch nicht für eine Spanne die Fürsten und Staaten ihre kleinen Rivalitäten niederzuhalten vermögen.“ setzt Zweig mit Hinweis auf den Konflikt Weiterlesen

Europa wird afrikanischer werden

„…Die einen werden Migranten gezielt hereinlassen, ansonsten aber ihre Grenzen sichern, um minimale Sozial- und Zivilstandards halten zu können. Japan, Singapur, Kanada und Australien liefern die Vorbilder. Skandinavien mit einer neuen Kalmarer Union könnte zuerst folgen. Andere Staaten werden weitermachen wie bisher. Aber sie werden damit riskieren, dass sich die sozialen, religiösen und ethnischen Konflikte zuspitzen und ihre Leistungsträger in die stabileren Staaten fliehen. Anschauungsmaterial dafür liefern nicht nur Detroit oder Marseille, sondern hierzulande auch Berlin oder Bremen….“ („Cicero“, sehr lesenswert)

Brauchen Europäer Asyl in Europa?

(C.O.) Wenn es um Asylwerber geht, haben derzeit die meisten Menschen in Europa zwei Bilder vor Augen: Das eine zeigt ein mit Menschen schwarzer Hautfarbe überlastetes Boot, das irgendwo im Mittelmeer treibt, das andere ein junges, dunkeläugiges Mädchen aus Syrien oder dem Irak. So illustrieren die meisten Medien ja auch ihre Berichte zur Migrationsflut, die über Europa Weiterlesen

Warum Europa Grenzen braucht

„…Today, Europe faces three converging crises that are ultimately about national borders, what they mean and who controls them. These crises appear distinct: Immigration from the Islamic world, the Greek economic predicament, and the conflict in Ukraine would seem to have little to do with each other. But in fact they all derive, in different ways, from the question of what borders mean…..“ (Analyse, hier)

Europas Kernkompetenz: Anmaßung

„….Andere hochmütig zu belehren, über sie besserwisserisch zu urteilen und zu meinen, man habe die Moral dieser Welt gepachtet, darin waren die Europäer schon immer Weltmeister – angefangen von den Stammtischen über die meisten Journalisten und Intellektuellen bis hin zu den nationalen und europäischen Politikern…“ (hier)

Was schert es Afrika, wenn Afrikaner im Meer absaufen….

(C.O.) Gute Politik erkennt man nicht an ihren Absichten, sondern an ihren Ergebnissen. Deshalb ist jene meinungsindustrielle Massenproduktion an Betroffenheit, die Europas politische und mediale Eliten angesichts der hunderten jüngst im Mittelmeer ertrunkenen Boatpeople angeworfen hat, zwar angenehm für das seelische Gleichgewicht der sich öffentlich betroffen Gebenden, hilft nur leider vorerst niemandem von denen, die Hilfe brauchen. Hilfreich wäre hingegen, einmal ein paar wenig populäre Fakten Weiterlesen