Schlagworte: Eurozone

Europas Süden kommt nicht auf die Beine…

“…Nun macht sich Hoffnung breit, dass die (Eurozone)  mit der Wirtschaftserholung der Gefahrenzone entkommen wird. Dafür müsste die Erholung stark genug sein, um die Abwärtsspirale auf den Arbeitsmärkten zu brechen. Hier sind aber Zweifel angebracht….” (Sehr intelligente Analyse in der “FAZ“)

Der kollektive Rechtsbruch in der EU

“….Die Währungsunion brauchte keineswegs eine bessere politische Kontrolle von Defizit und Schuldenstand. Die Regeln des Maastricht- und des Stabilitäts- und Wachstumspakts waren völlig ausreichend. Die Nichtbeistandsklausel sollte dafür sorgen, dass jeder Staat für seine eigenen Schulden verantwortlich ist. Dies impliziert, dass jeder Staat der Eurozone bankrottfähig ist. Diese durch den Pakt rechtlich vorgesehene Bankrottfähigkeit wurde in einer Nacht- und Nebelaktion abgeschafft. Das ist der Grund, warum ich immer wieder vom kollektiven Rechtsbruch rede, Weiterlesen

Und das soll Erholung sein?

Ein Wirtschaftswachstum von mit dem freien Auge kaum noch sichtbaren 0.3% pro Jahr gilt in normalen Zeiten als außerordentlich bescheiden und deshalb höchst unbefriedigend. Schon allein deswegen, weil es üblicherweise mindestens 2% Wachstum braucht, um die Arbeitslosenrate nicht unziemlich Weiterlesen

Schulden, Schulden, Schulden

Im ersten Quartal 2013 beliefen sich die öffentlichen Schulden der Eurozone (gemessen am BIP) auf 92,2 Prozent, wie die neuesten Daten von Eurostat zeigen. Im Vorquartal waren es noch 90,6 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist sogar ein Anstieg um vier Prozent zu verzeichnen. – Irgendwie haben wir uns eine knallharte Sparpolitik irgendwie, ähem, anders vorgestellt.

Der Eurozone droht die Dauerkrise

“…Die EZB hält die Leitzinsen dauerhaft niedrig. Während die Südstaaten sich so mühsam erholen, leiden die Nordstaaten unter dem niedrigen Einheitszins und taumeln auf neue Blasen und Krisen zu. ….” (Gute Analyse der “WiWo“)

Die ideale Eurozone

“….Wie würde ein idealer gemeinsamer Währungsraum in Europa aussehen, könnte man aus allen Staaten wählen und strenge Parameter zur Zusammensetzung ansetzen?Überraschung: Die perfekte Eurozone hätte sogar 20 Mitglieder.” (Vergnügliches Gedankenspiel in “Format“)

Euro: Die japanische Gefahr

“Japans Käufe europäischer Anleihen trugen in der nahen Vergangenheit erheblich zur Senkung der Zinssätze bei. Dies half, die Gefahr weiterer Bailouts zumindest vorübergehend abzuschwächen. Nun drohen die Zuflüsse aus Japan zu sinken. Das könnte schnell zu einem massiven Anstieg der Anleihe-Zinsen führen und die Krise am Finanzmarkt schnell wieder beleben…” (DWN)