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„Heute haben italienische Geldpolitik für die ganze Eurozone“

„….Mehr Währungen bedeuten mehr Wahlmöglichkeiten. Die Bürger können sich dann für jene Währungen entscheiden, die ihren Wert behalten. Das bremst die Politiker, ihre Staaten immer noch höher zu verschulden. Sonst sind die Bürger schnell weg in einer anderen Währung. Das ist genau das Problem des Euro: Es gibt keinen institutionellen Wettbewerb der verschiedenen Nationalbanken. Früher haben die Leute die deutsche und die italienische Geldpolitik vergleichen und entscheiden können, welche Währung sie verwenden. Heute haben wir eine italienische Geldpolitik für die ganze Eurozone…..“ (weiter hier)

Die unlauteren Methoden der EZB

„Da jetzt im Euro-Raum exakt diese 2 Prozent erreicht sind und ein weiterer Anstieg erst recht zuviel ist, wäre darauf zu bestehen, dass die EZB ihre Politik der Überschwemmung mit Geld zurückfährt und beendet, also damit aufhört, von überschuldeten Staaten und Banken Anleihen zu kaufen, dadurch diese mit Geld zu versorgen und mit dieser Geldschöpfung die Geldmenge noch mehr auszuweiten. Aufhören allerdings will sie nicht, weder mit den Aufkäufen noch mit der Null- und Negativzinspolitik.“ (weiter hier)

Euro-System knirscht: Das Billionen-Risiko der Bundesbank

„Auf rund 800 Mrd. € sind die Forderungen der Deutschen Bundesbank im System der Zentralbanken des Euro-Raums (Euro-System) im Januar gestiegen. Das ist der höchste je erreichte Wert. Für die Ausstände garantieren letztlich die deutschen Bürgerinnen und Bürger. Die Bundesbank rechnet sogar damit, dass die Forderungen weiter steigen, wie Vorstand Carl-Ludwig Thiele jüngst in einem Beitrag für das «Handelsblatt» schrieb…..“ (weiter hier)

Griechischer Schein

(Christian Ortner) Erinnern Sie sich noch an die große Griechenland-Krise 2015, als in den Medien tagaus, tagein im permanenten Krisenmodus über die Defacto-Pleite der Hellenen berichtet wurde, Bilder von geschlossenen Banken und abgeschalteten Geldautomaten um die Welt gingen und Pessimisten das Ende der ganzen Eurozone Weiterlesen

Die Enteignung gewinnt an Tempo

„Wer nicht aufpasst, dessen Vermögen verringert sich in Österreich real um rund eineinhalb Prozent im Jahr. Und in Deutschland um zwei Prozent. Zwei Prozent Negativverzinsung bedeutet, dass aus einem Tausender innerhalb von fünf Jahren real 903 Euro und neunzig Cent werden. Ein doch recht herber Verlust. Der EZB sind die negativen Zinserträge der Sparer zwar definitiv egal, sie müsste wegen der dramatischen Inflationsentwicklung in wichtigen Mitgliedsländern jetzt aber trotzdem ihr (gerade erst bis Ende 2017 verlängertes) Anleihenkaufprogramm auslaufen lassen und die Zinswende einleiten. Das kann sie aber nicht: Ein rascher Anstieg der Leitzinsen hätte umgehend die Rückkehr der Eurokrise zur Folge….“ (Hier)