“Und lassen sie es mich ganz klar sagen: Wir sind weit entfernt von jeder Art des Ausstiegs (aus der Politik des Gelddruckens und der Niedrigstzinsen, Anm.) “, sagte EZB-Boß Mario Draghi am Dienstag auf einer Veranstaltung der israelischen Notenbank in Jerusalem. Man darf das getrost als gefährliche Drohung verstehen.
“….Gelddrucken kann die ökonomische und politische Realität auf Dauer nicht außer Kraft setzen. In Italien und Griechenland drohen bereits wieder Regierungskrisen und in Frankreich läuft ein linker Scharfmacher verbal Amok…” (“WiWo“)
“….Der Streit der Troika über den weiteren Verlauf des Bailouts in Griechenland legt nahe, dass das Trio aus EZB, EU und IWF bald am Ende der gemeinsamen Weges durch die Schuldenkrise angelangt ist. Wie ein Insider Lesen Sie hier weiter…
“…Das (deutsche) Bundesverfassungsgericht muss sich mit dem Krisenhilfen der EZB beschäftigten. Egal wie die Karlsruher Richter entscheiden – die Euro-Rettung wird kein gutes Ende nehmen…” (Der deutsche Ökonom Gerald Mann in “Focus“, lesenswert!)
8. Juni 2013 | Autor: Gast
(ANDREAS TÖGEL) Das in Zürich ansässige Europäische Wirtschaftsforschungsinstitut (EUWIFO), veröffentlicht unter dem Titel „Unternehmer Monitor“ in regelmäßigen Abständen Einschätzungen d Lesen Sie hier weiter…
“..Tagesgeld, Girokonten, Ersparnisse: Deutsche Sparer verlieren einem Zeitungsbericht zufolge jedes Jahr rund 14 Milliarden Euro, weil die Zinsen unter der Inflationsrate liegen. Weltweit belaufen sich die Einbußen auf über hundert Milliarden.” (SpOn) – In Österreich dürften sich die Einbußen der Sparer bei etwa 1.5 Milliarden Euro p.a. bewegen; dank an die EZB dafür.
“Das fehlende Vertrauen in die Staatsfinanzen hat Europa an den Rand des Abgrunds geführt, so Weidmann. Probleme wie die Rezession, die Arbeitslosigkeit und die zu schnell alternden Gesellschaften müssen daher schnell gelöst werden.” (DWN)
Jean Claude Trichet, damals noch Präsident der Europäischen Zentralbank, bereitet sich an jenem 9. August 2007 auf eine Bootspartie mit seinen Enkelkindern in der Bretagne vor; französischer Tradition Lesen Sie hier weiter…
“…Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sagte, die Bundesbank wolle den Euro nur als stabile Währung erhalten. Die aktuelle Politik der EZB schwäche jedoch den Euro. Wird diese Politik fortgesetzt, ist es nach Einschätzung der Bundesbank auch mit dem Euro vorbei….” (DWN)
“….Sparer bekommen fast keine Zinsen mehr. An der Börse werden derweil Rekorde gefeiert. Doch die Rekordjagd könnte jäh zum Ende kommen, wenn Notenbanken ihren Kurs wechseln. Geldpolitiker beteuern, sie hätten alles unter Kontrolle. Wenn das nur so einfach wäre.” Eine Analyse der FAZ
“Die billige Liquidität von der Zentralbank ist nicht gesund….Wir sollten möglichst schnell dahin kommen, dass die Realzinsen positiv werden.” (Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank)