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Die Psychologie der EZB

Jeder in der EZB sitzende Exponent eines besonders stark von Schulden geplagten Landes weiß: Wenn die Zinsen anziehen, dann stürzt mein Land ebenso in die offene Krise wie vor einigen Jahren Griechenland. Und wenn man aus Italien kommt, weiß man das ganz besonders gut. weiter hier

Alles Bestens, theoretisch

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 haben die internationalen Notenbanken die Zinsen auf den tiefsten Stand seit 5.000 Jahren abgesenkt, und finanzieren die inzwischen weltweit exponentiell wachsenden Schuldenberge auch noch per Inflationspolitik…weiter hier

Der Fluch des billigen Geldes

(ANDREAS TÖGEL)  In einem kürzlich publizierten Papier weist die „Agenda Austria“ darauf hin, dass die von der Republik zu tragende Zinslast, trotz steigender Verschuldung seit vielen Jahren sinkt. Von 1995 bis 2016 sind die Staatsschulden um beachtliche 170 Milliarden Euro gewachsen und belaufen sich gegenwärtig auf rund 290 Mrd. Euro; Die Zinslast ist aber dennoch, nach einem im Jahr 2009 erreichten Weiterlesen

Rauf mit den Zinsen, bitte!

Weil das vorsichtige Anheben der Leitzinsen durch die Zentralbanken also viel Gutes bewirken könnte, sollten sich die Zentralbanken schon morgen dem Ausstieg aus den ultra-lockeren Geldpolitiken zuwenden. Die US-amerikanische Fed hat bereits den Anfang gemacht. Die Europäische Zentralbank sollte schnell folgen. Die Zentralbanken sollten nur eines beachten: Sich bitte nicht von möglichen Turbulenzen auf den Finanzmärkten beeindrucken lassen! (weiter hier)

Der nächste Crash wird blutig…

(C.O.) Wenn auf dem Höhepunkt einer ausgelassenen und alkoholschwangeren Party einer aufsteht und vor dem schmerzhaften Kater am nächsten Tag warnt, nicht ohne dabei sauertöpfisch auf die Gefahren des Alkoholkonsums an sich hinzuweisen, wird dieser Spaßverderber sich damit wohl eher wenig neue Freunde schaffen. Was freilich nicht heißen muss, dass die Warnungen nicht eine gewisse Berechtigung haben. Europas wirtschaftliche Lage ähnelt derzeit, was die wichtigsten Kennzahlen anlangt, einer solchen Party: Wachstum, Jobs, Konsumlaune – alles total im grünen Bereich, und zwar so deutlich wie schon lange nicht.

Deshalb ist es auch nicht sonderlich beliebt, besonders unter Ökonomen, auf den möglicherweise ziemlich unerfreulichen und schmerzhaften „Morgen danach“ hinzuweisen, der möglicherweise immer näherkommt.  (weiter hier)

Der größte Diebstahl aller Zeiten

(C.O.) Stellen wir uns einmal kurz vor, der österreichische Nationalrat oder der deutsche Bundestag würden ein Sozialstaat-Sicherungsgesetz beschließen, mit dem über Nacht alle Sparguthaben und ähnliche Anlageformen einer einmaligen Steuer von 20 Prozent unterworfen würden, völlig unabhängig davon, ob sich jemand ein paar tausend oder ein paar hunderttausend Euro erspart hat. Man braucht keine überbordende Fantasie, um sich vorzustellen, welcher Volksaufstand dann losbräche; und durchaus aus gutem Grund.So was ist kaum vorstellbar? Ganz im Gegenteil. Im Verlauf des vergangenen Jahrzehntes ist, jedenfalls vom Ergebnis her, etwas durchaus Vergleichbares passiert…..weiter hier.

Die verbotene Staatsfinanzierung der EZB

„Ende 2017 hielten die Eurostaaten schon 17,4 Prozent ihrer gesamten Staatsverschuldung bei der eigenen Notenbank.Anders gesagt: Die Euroländer benötigten zur Finanzierung ihrer Defizite in den vergangenen zwei Jahren nur einen Geldgeber: die EZB. Was soll denn das, auch wenn Geschäftsbanken dazwischengeschaltet sind, sonst als Staatsfinanzierung aus der Notenpresse sein? Und sie ist der EZB aus gutem Grund verboten.“ (weiter hier)

FAZ: EZB kauft immer mehr Südländer-Anleihen

„Die Käufe von südeuropäischen Staatsanleihen überwiegen immer mehr, besonders von italienischen und spanischen Staatspapieren – dabei werde immer stärker vom vorgegebenen Kapitalschlüssel der Europäischen Zentralbank (EZB) abgewichen. Das zeigt eine Studie des Finanzwissenschaftlers Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und der Universität Heidelberg, die der Frankfurter Allgemeine Zeitung vorliegt.“ (spannend, hier)

Wer sind hier die wahren Barbaren?

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles Rund 200 Jahre ist es her, dass der deutsche Dichterfürst Goethe in seinem Faust, der Tragödie erstem Teil, Margarete diesen Satz in den Mund legte. Goethe geht in seinem grandiosen Stück aber noch weiter, indem er Papiergeld als das vorführt, was es in Wahrheit ist: Ein probates Mittel zur Ausplünderung der Untertanen durch die Regierenden. Ungedecktes Papiergeld bedeutet eine Fortsetzung und das Produkt magischer Alchemie. Aus Wertlosem,

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Die italienische Bankenkrise bestätigt die EZB-Kritiker

Die europäische Bankenunion soll nach dem Wunsch ihrer Architekten Ordnung und Stabilität ins europäische Bankwesen bringen und die Eurozone sicherer machen. Die erste Säule der Bankenunion sieht eine einheitliche Bankenaufsicht vor, die zweite Säule einen gemeinsamen Mechanismus zur Abwicklung von gescheiterten Banken. Umstritten ist die geplante Weiterentwicklung der dritten Säule in Form einer gemeinsamen Einlagensicherung namens EDIS: European Deposit Insurance Scheme. Groß ist die Sorge der Deutschen, dass Deutschland Weiterlesen