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Der nächste Crash wird blutig…

(C.O.) Wenn auf dem Höhepunkt einer ausgelassenen und alkoholschwangeren Party einer aufsteht und vor dem schmerzhaften Kater am nächsten Tag warnt, nicht ohne dabei sauertöpfisch auf die Gefahren des Alkoholkonsums an sich hinzuweisen, wird dieser Spaßverderber sich damit wohl eher wenig neue Freunde schaffen. Was freilich nicht heißen muss, dass die Warnungen nicht eine gewisse Berechtigung haben. Europas wirtschaftliche Lage ähnelt derzeit, was die wichtigsten Kennzahlen anlangt, einer solchen Party: Wachstum, Jobs, Konsumlaune – alles total im grünen Bereich, und zwar so deutlich wie schon lange nicht.

Deshalb ist es auch nicht sonderlich beliebt, besonders unter Ökonomen, auf den möglicherweise ziemlich unerfreulichen und schmerzhaften „Morgen danach“ hinzuweisen, der möglicherweise immer näherkommt.  (weiter hier)

Der größte Diebstahl aller Zeiten

(C.O.) Stellen wir uns einmal kurz vor, der österreichische Nationalrat oder der deutsche Bundestag würden ein Sozialstaat-Sicherungsgesetz beschließen, mit dem über Nacht alle Sparguthaben und ähnliche Anlageformen einer einmaligen Steuer von 20 Prozent unterworfen würden, völlig unabhängig davon, ob sich jemand ein paar tausend oder ein paar hunderttausend Euro erspart hat. Man braucht keine überbordende Fantasie, um sich vorzustellen, welcher Volksaufstand dann losbräche; und durchaus aus gutem Grund.So was ist kaum vorstellbar? Ganz im Gegenteil. Im Verlauf des vergangenen Jahrzehntes ist, jedenfalls vom Ergebnis her, etwas durchaus Vergleichbares passiert…..weiter hier.

Die verbotene Staatsfinanzierung der EZB

„Ende 2017 hielten die Eurostaaten schon 17,4 Prozent ihrer gesamten Staatsverschuldung bei der eigenen Notenbank.Anders gesagt: Die Euroländer benötigten zur Finanzierung ihrer Defizite in den vergangenen zwei Jahren nur einen Geldgeber: die EZB. Was soll denn das, auch wenn Geschäftsbanken dazwischengeschaltet sind, sonst als Staatsfinanzierung aus der Notenpresse sein? Und sie ist der EZB aus gutem Grund verboten.“ (weiter hier)

FAZ: EZB kauft immer mehr Südländer-Anleihen

„Die Käufe von südeuropäischen Staatsanleihen überwiegen immer mehr, besonders von italienischen und spanischen Staatspapieren – dabei werde immer stärker vom vorgegebenen Kapitalschlüssel der Europäischen Zentralbank (EZB) abgewichen. Das zeigt eine Studie des Finanzwissenschaftlers Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und der Universität Heidelberg, die der Frankfurter Allgemeine Zeitung vorliegt.“ (spannend, hier)

Wer sind hier die wahren Barbaren?

Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles Rund 200 Jahre ist es her, dass der deutsche Dichterfürst Goethe in seinem Faust, der Tragödie erstem Teil, Margarete diesen Satz in den Mund legte. Goethe geht in seinem grandiosen Stück aber noch weiter, indem er Papiergeld als das vorführt, was es in Wahrheit ist: Ein probates Mittel zur Ausplünderung der Untertanen durch die Regierenden. Ungedecktes Papiergeld bedeutet eine Fortsetzung und das Produkt magischer Alchemie. Aus Wertlosem,

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Die italienische Bankenkrise bestätigt die EZB-Kritiker

Die europäische Bankenunion soll nach dem Wunsch ihrer Architekten Ordnung und Stabilität ins europäische Bankwesen bringen und die Eurozone sicherer machen. Die erste Säule der Bankenunion sieht eine einheitliche Bankenaufsicht vor, die zweite Säule einen gemeinsamen Mechanismus zur Abwicklung von gescheiterten Banken. Umstritten ist die geplante Weiterentwicklung der dritten Säule in Form einer gemeinsamen Einlagensicherung namens EDIS: European Deposit Insurance Scheme. Groß ist die Sorge der Deutschen, dass Deutschland Weiterlesen

Kehrt der 500-Euro-Schein zurück?

„In der Bevölkerung gibt es durchaus die Sorge, dass das Bargeld abgeschafft wird“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele in Frankfurt. „Die Entscheidung des EZB-Rates, den 500er nicht mehr auszugeben, bezieht sich nur auf die zweite Banknotenserie mit neuen Sicherheitsmerkmalen“, sagte Thiele. „Wahrscheinlich wird eine neue Banknotenserie im Euroraum im Laufe des nächsten Jahrzehnts kommen.“ (hier)

Wie Euro, EZB und Politik Deutschland ruinieren

Deutschland droht eine massive Altersarmut, nicht nur, weil die individuelle Vorsorge unzureichend ist, sondern weil wir als Land von der Hand in den Mund leben und uns an der irrigen Vorstellung beseelen, reich zu sein. Wir sind es nicht! Es droht ein Albtraumszenario, wenn die demografische Entwicklung mit voller Wucht einsetzt und wir aus unseren Träumen erwachen. Zeitgleich mit dem Eintritt in das Rentenalter werden wir feststellen, dass unsere Ersparnisse verloren sind und wir um die Früchte unserer Arbeit gebracht wurden. Schuld daran ist eine Kombination verschiedener Faktoren: vor allem des Euros, der EZB-Politik und der Unfähigkeit unser Politiker. (weiter hier)