Schlagworte: EZB

Das Ende der Geld-Planwirtschaft

“…….Nach dem Untergang des Sowjetimperiums schienen die Tage der Planwirtschaft vorbei zu sein. Doch im wohl wichtigsten Bereich hat die Planung überlebt und gewinnt noch an Bedeutung: bei der Steuerung von Zinsen, Geldmengen und Preisen durch die Zentralbanken…..” (lesenswert, hier)

Eurobonds, durch die Hintertür eingeführt

“….Besonders auffällig: selbst in Phasen schwacher Aktienmärkte – sonst eher Basis für die Flucht in sichere Häfen – greifen die Anleger bei Staatsanleihen der Euro-Peripherie beherzt zu. Stellt sich die Frage, warum das so ist. Und die Antwort ist: die Käufer dieser Anleihen halten offenkundig Staatsanleihen von Italien und Konsorten für einen sicheren Hafen. Die Logik: die Staatsanleihen werden durch die EZB garantiert, und die EZB wird durch Staaten wie Deutschland garantiert..” (Hier)

Wie die EZB langsam die Marktwirtschaft zerstört

“…..Es scheint (EZB-Boss) Draghi nicht zu jucken, was ein regionales Verfassungsgericht in einem der Euro-Staaten beschließt. Er will sich tatsächlich darüber hinwegsetzen. Er will sich nicht von dem Grundsatz abbringen lassen, dass die Not jedes Gebot bricht. Nach der letzten Sitzung des EZB-Rates wurde verlautet, dass die EZB Anleihenkäufe von einer Billion Euro pro Jahr prüfe, Weiterlesen

“Das Ganze endet mit einem großen Knall….”

“……Wenn die Zinsen weiterhin künstlich niedrig gehalten werden, verlieren sie ihre Lenkungsfunktion – insbesondere in den Krisenstaaten. Deren Schulden werden weiter wachsen. Und am Ende gibt es nur zwei Wege: Das Ganze endet mit einem großen Knall und dem Auseinanderbrechen der Eurozone, weil die Schulden nicht mehr beherrschbar sind. Oder Länder wie Deutschland stimmen einer Transferunion zu, bei der sie dauerhaft Teile ihrer Einkommen und Vermögen auf andere Länder übertragen….” (Hans-Werner Sinn, hier)

Und jetzt wird wieder um die Wette gezockt…

“Griechenland ist nach wie vor strukturell überschuldet. Wenn jetzt die Emission griechischer Staatsanleihen am Kapitalmarkt auf großes Interesse stößt, dann liegt das einzig und allein daran, dass die privaten Investoren sich darauf verlassen können, dass ESM und EZB für die Risiken geradestehen. Dafür streichen sie jetzt risikolose 4,75 % Zinsen ein, während die Eurostaaten sich mit durchschnittlich 1,5% Zinsen für ihre Hilfskredite begnügen. Finanzpolitisch ist die Anleiheemission ein Alarmsignal: Die Marktteilnehmer haben schon wieder jedes Risikobewusstsein verloren….” (hier)

Das Delirium der Milliarden

“……Die Politik der tiefen Zinsen beraubt die Volkswirtschaften ihres wohl wichtigsten Kompasses: dem Zinssignal. Sparen, Konsum und Investieren geraten so zum Blindflug. Es kommt zu Fehleinschätzungen („Spekulationsblasen“) und Fehlinvestitionen auf breiter Front. Aus künstlich tief gedrückten Zinsen folgt bestenfalls ein konjunktureller „Scheinaufschwung“, der jedoch früher oder später wieder in sich zusammenbricht….” (hier)

Ökonom Sedlacek : “Schulden bringen Sie um!”

“…….Schulden haben Europa beinahe zerstört. Manche Leute sagen, das schwache Wachstum ist schuld. Aber das stimmt doch nicht. Schwaches Wachstum bringt sie nicht um. Wenn Ihr Einkommen nächstes Jahr nur um 0,5 Prozent steigt, bringt Sie das nicht um. Schulden bringen Sie um. Die jetzige Krise entfaltete sich ja nicht so sehr wegen schwachen Wachstum, sondern weil man in einer Phase ordentlichen Wachstums an die Schuldenmauer gerast ist – mit voller Geschwindigkeit. Das Problem unserer Ökonomie ist nicht so sehr Depression, sondern dass sie manisch-depressiv ist. Die Manias sind viel gefährlicher als die Depressionen….” (Der tschechische Starökonom Thomas Sedlacek im “Falter”)

Die üblen Tricks der staatlichen Falschspieler

“…..Für Anleger ist darüber hinaus der Umstand fatal, dass Kapitalmarktpreise mittlerweile nicht mehr die relativen Knappheiten der realen Welt und somit die subjektiven Wertschätzungen der Menschen widerspiegeln. Und wenn jegliche Art von wirklicher Information fehlt, kommt es zwangsläufig immer häufiger zu Fehlinvestitionen. Es bedarf keiner Kristallkugel für die Prognose, dass die nächste Rezession die Finanzkrise von 2008 und 2009 in den Schatten stellen wird….” (hier)

Österreicher vertrauen dem Euro nicht so recht

“….Vor vier Jahren vertrauten noch 70 Prozent der Österreicher dem Euro. Doch 2011 und 2012 – auf dem Höhepunkt der Eurokrise – brachen die Werte massiv ein. Im vergangenen Jahr hat sich das Vertrauen stabilisiert – allerdings auf niedrigem Niveau: 49 Prozent der 598 Befragten sagten, dass sie der Gemeinschaftswährung vertrauen….” (hier)

Gestatten, mein Name ist Hase, ich bin Chef der Nationalbank

(C.O.)  Wer in Ländern wie Aserbaidschan oder Syrien mit dem Staat Geschäfte machen will, der kommt um die Zahlung nützlicher Abgaben, wie die Schweizer das so nett umschreiben, unter keinen – und zwar wirklich keinen – Umständen herum. Um das nicht zu wissen, muss man die vergangenen 50 Jahre schockgefroren in einer fest verschlossenen Tiefkühltruhe verbracht haben. Der einzige Mensch im bewohnbaren Teil des Sonnensystems, dem das so nicht klar sein dürfte, ist Österreichs Notenbankchef Ewald Nowotny. Vor Gericht gab er an, Weiterlesen