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Noch höhere Not-Kredite für Griechenbanken

Das Vertrauen der Griechen in ihre neue sozialistisch-nationalistische Regierung ist offenbar so groß, daß sie nach wie vor ihr Erspartes von den Banken abziehen, was diese natürlich in Schräglage bringt – so sehr dass die EZB der Athener Notenbank schon wieder helfen muß. (hier)

Die Welt des Yanis Varoufakis

Der griechische Finanzminister Varoufakis hat gestern eine wirtschaftspolitische Grundsatzrede gehalten, die interessante Einblicke in seine Gedankenwelt bietet. Hier der vollständige Text im Wortlaut:   Back in March 1971, as Europe was preparing itself for the Nixon Shock and beginning to plan for a European monetary union closer to the Gold Standard than to the Bretton Woods system that was unravelling, Cambridge economist Nicholas Kaldor wrote the following lines in an article published Weiterlesen

Die nächste Finanz-Blase platzt bestimmt

“Das EZB-Anleihenankaufsprogramm hat schon im Vorfeld gewaltige Inflation ausgelöst. Allerdings nur auf dem Anleihen- und Aktienmarkt. Man muss sich nur die schwindelerregenden Kursanstiege der europäischen Börsen anschauen. Mit fundamentalen Daten ist eine 40-prozentige Steigerung des deutschen Leitindex DAX seit vergangenem Oktober jedenfalls nicht zu erklären.
Das sieht jetzt schon sehr besorgniserregend aus, regt aber niemanden auf.” (hier)

Stürzt der Euro noch mal um 20% ab?

“……Die Talfahrt des Euro wird Goldman Sachs zufolge anhalten und die europäische Gemeinschaftswährung bis Ende 2017 auf ein Rekordtief von 0,80 Dollar drücken
Immer mehr Anleger würden der Eurozone den Rücken kehren, erklärte die US-Investmentbank am Freitag. Die Gemeinschaftswährung steht seit Monaten unter Druck und kostet aktuell nur noch knapp 1,06 Dollar – nach rund 1,40 Dollar im Mai 2014….” (hier)

Die Angst der Regierung vor der stabilen Währung

“……Mit der neuen Geldschwemme sorgt die Europäische Zentralbank für alles andere als eine Geldwertstabilität. Ihr Auftrag scheint es spätestens seit Montag einzig und allein zu sein, die Verschuldung der Euro-Staaten zu erleichtern. Denn keine Regierung der Welt profitiert von einem stabilen Geld. Regierungen profitieren stets von der Preisinflation, die den in der Zukunft zu zahlenden Preis für in der Gegenwart aufgenommene Kredite senkt. In diesem Sinne agiert die EZB als Büttel der Machthaber, nicht als Hüter von wahren Werten….” (hier)

Die EZB macht den Euro kaputt

„Was die EZB tatsächlich schafft, ist ein hohes Risiko für Spekulationen und neue Blasen. Mit der Manipulation der Märkte durch massive Anleihekäufe kompensiert Mario Draghi fehlerhafte Regulierungen und schafft lediglich neue Unsicherheit.“ (hier)