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Geld aus Luft, ganz schön teuer

(ANDREAS TÖGEL) „Mich interessiert nicht, wer die Gesetze macht, so lange ich das Geld kontrolliere.“ Dieses ebenso berühmte, wie denkwürdige Zitat des Bankiers Amschel Meyer Rothschild, bringt auf den Punkt, was sich leider nur den wenigsten Zeitgenossen erschließt. Wer das Geldsystem beherrscht, verfügt auch über die politische Herrschaft, oder besser: er steht über dieser. Die Aktivitäten der Europäischen Zentralbank EZB, Weiterlesen

IWF sieht Crash voraus

“ Der Internationale Währungsfonds (IWF) verschärfte am Mittwoch seine Warnungen vor einer Überhitzung an den Finanzmärkten. „Die Suche nach Rendite könnte zu weit gegangen sein“, sagte Tobias Adrian, oberster Finanzexperte des IWF in Washington…“ (hier)

Die teure EZB

„Im Dezember 2016 beschäftigte die EZB bereits 3.171 Vollzeitmitarbeiter. Von 1999 bis 2016 sind die Personalausgaben der EZB von 61 Millionen € auf 467 Millionen € gestiegen. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von stolzen 12,7%. Ein weiterer wichtiger Posten in den Büchern der EZB betrifft die administrativen Kosten, die im gleichen Zeitraum von 61 Millionen € auf 414 Millionen € gestiegen sind. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 12%. Unter den administrativen Kosten sind unter anderem Mietausgaben für Büroräume subsumiert….“ (hier)

Droht nun der Draghi-Crash?

(C.O.) Es ist jetzt schon wieder fast zehn Jahre her, dass sich die deutsche Bundeskanzlerin Merkel und ihr damaliger Finanzminister Steinbrück gezwungen sahen, an einem Sonntag öffentlich im Fernsehen für die Sicherheit der Spareinlagen zu bürgen, weil am Montag ein Run der Sparer auf die Banken drohte – und mit ihm schlimmstenfalls ein Kollaps der ganzen Volkswirtschaft. Heute ist das Vertrauen in die etwa 8000 Banken Europas weitgehend Weiterlesen

Notenbanken: Die Nerven liegen blank

„….Prominente Notenbanker trafen sich diese Woche in Sintra, um über geldpolitische Fragen zu diskutieren. Zwei von ihnen, die Chefs der EZB und der Bank of England, referierten über die schwierige Exit-Strategie aus der äusserst expansiven Geldpolitik und lösten an den Finanzmärkten ein mittleres Beben aus. Die Zinsen stiegen, Aktien- und Anleihenkurse fielen. Tags darauf informierte die EZB, dass die Märkte alles missverstanden hätten. Man werde sehr behutsam vorgehen. Die EZB brach damit ein Tabu, wonach sie nie Marktreaktionen kommentiere. Aber die Nerven liegen blank….“ (hier)

Zentralbanken und Krypto-Währungen

„…..Noch vor etwa zwei Jahren wurde Bitcoin als Randtechnologie für Libertäre und Computer-Freaks betrachtet. Inzwischen gewinnen Bitcoin und andere Kryptowährungen wie beispielsweise Ethereum auch im Mainstream immer mehr an Popularität. Allerdings wurde diese Popularität mehr durch Finanzspekulationen anstatt durch die Nachfrage nach einem privat erzeugten und deflationären Weiterlesen

Hurra, wir liquidieren uns!

(FRANK JORDAN)  Kann man ein Haus kaufen, ohne die künftige Finanzierbarkeit und die Wertenwicklung des Objekts zu prüfen? Kann man eine Firma gründen ohne eine Idee von Kosten und Erträgen zu haben? Kann man Firmenanteile kaufen, ohne nebst Management, Marktumfeld und Produkte-Pipeline die langfristigen Unternehmens-Kennzahlen zu berücksichtigen? Kann man sich in der Katar-Sache Weiterlesen

Jens Weidmann for President!

„….Noch dient Jens Weidmann als Bundesbankpräsident. Doch geht es nach dem Willen von Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble, soll er im nächsten Jahr zum Chef der Europäischen Zentralbank gekürt werden. Das wäre eine gute, eine wichtige Wahl, weil damit die Politik des hemmungslosen Gelddruckens beendet werden könnte. Die Geldmengen-Eskalation der EZB birgt inzwischen gewaltige Risiken und muss dringend eingedämmt werden. Weidmann wäre ein Garant dafür….“ (hier)

Nullzinsen – Wie lange können wir so leben?

„….Die Ökonomen liegen normalerweise falsch in ihren Prognosen. Die sind wie die Wetterfeen, die liegen auch meist falsch. Dann gibt es irgendeinen, der halt das Gegenteil von allen sagt und der ist dann für fünf Jahre der Star, bis auch er wieder falsch liegt. Natürlich läuft die Wirtschaft in Europa langsam besser. Der Grund dafür sind aber vor allem die Nullzinsen der EZB. Und hier stellt sich die Frage: Wie lange können wir so leben und was wird passieren, wenn diese Milliarden wieder aus dem Markt genommen werden? Dass das keinen Effekt haben wird, ist kaum zu glauben….“ (Borealis-Chef Mark Garrett, hier)