Schlagworte: EZB

Das Geheimnis der verschwundenen Zinsen

„….Dass derzeit die Marktzinsen niedrig sind, mag man zunächst auf geringe Wachstums- und Inflationserwartungen zurückführen. Doch entscheidend ist etwas anderes: und das sind die Zinsmarktmanipulationen der Zentralbanken.

Man nehme nur einmal die Europäische Zentralbank (EZB). Sie kauft Staatsanleihen. Dadurch fällt die Nachfrage nach Anleihen logischerweise Weiterlesen

Kapitalismus statt Geld-Sozialismus!

(ANDREAS TÖGEL) Viele politische Analysten hatten nach der Entscheidung der Briten für den Austritt aus der EU den Eindruck erweckt, als würden jetzt schreckliche Hungersnöte über das Land hereinbrechen und die britischen Inseln umgehend im Atlantik versinken. Kommentar überflüssig. Außerdem hatten sie kritisiert, dass sich die Initiatoren des Austritts durch Flucht ins Privatleben ihrer Verantwortung entziehen würden. Nach Bekanntgabe ihrer Regierungsmannschaft durch die neue britische Kanzlerin Theresa May, kann auch davon keine Rede mehr sein. Immerhin fungiert der ehemalige Bürgermeister Londons, Weiterlesen

Die EZB darf schwarz zu weiss erklären

(ANDREAS UNTERBERGER) Jetzt ist also auch Karlsruhe umgefallen. Neuerlich. Das ist erwartbar gewesen, aber dennoch katastrophal. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat zwar wie schon in etlichen früheren Urteilen massive „Bedenken“ gegen europäische Entscheidungen und Machtanmaßung geäußert. Es fühlt sich aber offenbar hilflos gegen die verderblichen Handlungen der Europäischen Zentralbank, mit denen die Euro-Schuldnerstaaten auf Kosten der Sparer vor dem Bankrott bewahrt werden. Das Gericht knirscht zwar vernehmlich mit den Zähnen. Es wagt aber nicht die Kampfansage Weiterlesen

Dieser Juni kann die Welt verändern

„….Wenn der Juni vorüber ist, könnte die Welt nicht mehr dieselbe sein. Sechs Tage sind es, die womöglich alles verändern. Sechs Entscheidungen, die an sechs Orten des Planeten fallen: in Wien und Washington, in London und Madrid, in Frankfurt und Karlsruhe. Manche Ereignisse sind miteinander verwoben, andere singulär, aber jedes hat Folgen. Für Regierungen, Konzerne und uns, die Bürger. Volkswirte und Analysten sagen vier heiße Wochen an den Finanzmärkten voraus, manche warnen vor einem Börsencrash. Es werden die 30 wichtigsten Tage des Jahres. Ein Überblick….“ (hier)

Höchste Zeit, sein Erspartes zu retten…

„Nach wie vor kreieren die Notenbanken mit ihrer irrsinnigen Niedrigzinspolitik eine Finanzmarktblase nach der anderen, um das Geldkarussell weiterhin am Laufen zu halten und um einige wenige immer reicher und viele immer ärmer zu machen. Dies bedeutet für uns einerseits, dass die Blasen an den Aktien- und Immobilienmärkten weiter mit neuem zusätzlichem Geld aufgepumpt und andererseits Sparer mit null Prozent Zinsen enteignet werden. Und junge Menschen werden der Möglichkeit beraubt, Weiterlesen

Der Kampf zur Bargeld-Abschaffung beginnt

Der 500-Euro-Schein wird abgeschafft. Das entschied der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Die Ausgabe der größten Euro-Banknote werde „gegen Ende 2018“ eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt sollen die überarbeiteten 100- und 200-Euro-Scheine eingeführt sein. Die in Umlauf befindlichen 500er sollen gesetzliches Zahlungsmittel bleiben und unbegrenzt umtauschbar sein. (ORF)

Aus für den 500er: Auf dem Weg in den bargeldlosen Polizeistaat

(ANDREAS TÖGEL) Jetzt ist es amtlich: Die 500-Euro-Banknote ist ein Auslaufmodell. In der EZB wird lediglich noch über die technischen Details der Einziehung entschieden. Immerhin muss das im Umlauf befindliche Geldvolumen durch kleinere Scheine ersetzt werden. Für den deutschen Ökonomen Hans-Werner Sinn steht die Maßnahme im Zusammenhang mit der Durchsetzung negativer Zinsen. Denn die Lagerung großer Bargeldmengen verursacht höhere Kosten, wenn die Stückelung der Noten kleiner ist. Wollen die Geschäftsbanken Strafzinsen für die Haltung von Einlagen bei der EZB entgehen, müssen sie künftig mindestens zweieinhalbmal Weiterlesen

Dr. Draghis Schmerzmittel können die Operation nicht ersetzen

„….Dr. Draghi behandelt den schwer kranken Patienten Euro-Konjunktur ausschließlich mit immer höheren Dosen von Schmerzmitteln. Das bringt dem Patienten zwischendurch, wie jetzt, ein wenig Erleichterung, kann aber Operation und nachfolgende Therapie nicht ersetzen. Das kann man allerdings der EZB nicht vorwerfen, denn sie hat mit ihrer Geldpolitik nichts anderes zur Verfügung als diese Schmerzmittel. Das Skalpell muss die Wirtschaftspolitik führen. Draghi selbst hat das mehrmals angedeutet, indem er in seine Aussagen einfließen ließ, dass Geldpolitik ohne die dazugehörenden Strukturreformen in den Euroländern ziemlich sinn- und wirkungslos sei. Gerade bei diesen Strukturreformen hakt es aber, nicht nur in Österreich (wenngleich hier besonders), ganz gewaltig….“ (hier)

Die EZB legt den Keim der künftigen Katastrophe

„…Das Ende der monetären Manipulationen ist nahe. Seit 2008 taten die Zentralbanken alles, was sie für nötig hielten, um die Märkte wieder von den schmerzhaften Folgen des Crashs zu befreien. Das Problem dabei ist nur, dass Keynesianer und Monetaristen hohe Kurse an den Aktienmärkten als das Ziel ihrer „Politik“ ansahen und prosperierende Vermögenswerte mit Wirtschaftswachstum verwechselten.

Der Feind des Wohlstandes ist aus Sicht der globalen, wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger der Wunsch von Konsumenten zu sparen und dass Unternehmen von Investitionen absehen, selbst wenn dies nur für kurze Zeit der Fall sein sollte. Daher war die „Lösung“ dieser Leute genau jenes Gift, Weiterlesen