Schlagworte: EZB

Warum Griechenland nicht pleite gehen darf

“……Schäuble hat stets erklärt, die deutschen Steuerzahler würden ihr Geld zurückerhalten. Das Schlimmste, was ihm passieren kann, ist daher, dass sich die neue griechische Regierung für zahlungsunfähig erklärt – so, wie es viele Regierungen (auch griechische) vor ihr getan haben. Die Fiktion der Rückzahlbarkeit muss um jeden Preis aufrechterhalten werden. Hier ist Schäubles empfindlichste Stelle – seine Achillesferse.“ (hier)

Scheitert Mario Draghi?

“…Der Masterplan von Mario Draghi zur Rettung der Euro-Zone gerät in Gefahr: Anfang März will die EZB damit beginnen, monatlich Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro von allen Euroländern anzukaufen. Doch Banken, Versicherer und Vermögensfonds möchten ihre Bonds behalten. Sie brauchen ihre Bond-Bestände für die Liquidität und denken nicht daran, sie für einen negativen Einlagezins von 0,2 Prozent an die EZB abzugeben…” (hier)

“Dann sagen wir Österreich Auf Wiedersehen”

“…….Was aber sicher nicht funktioniert, ist dieser Versuch, allein über die Geld- und Finanzpolitik die Realwirtschaft in Europa wieder in Gang zu bringen. Die gesunden Unternehmen sind auf niedrige Zinsen nicht angewiesen, die Schwachen bekommen das Geld aber auch bei diesen Zinsen nicht. Für nachhaltige Investitionen sind ganz andere Dinge viel wichtiger: Es geht um langfristige Verlässlichkeit, langfristige Kalkulierbarkeit und konkurrenzfähige Kosten, also all das, was wir in Österreich und in Europa zurzeit nicht haben…..” (VOEST-Chef Wolfgang Eder, hier)

Nur die ganz Dummen zahlen ihre Schulden zurück

(C.O.) Sollten Sie, geneigte Leserin, geschätzter Leser, aus irgendeinem Grund keine rechte Lust mehr verspüren, ihre allfälligen Raten für das auf Kredit erworbene Eigenheim weiter Monat für Monat abzustottern, dann kann Ihnen sofort geholfen werden. Suchen Sie einfach Ihren Bankberater auf und teilen Sie ihm formlos mit, dass sie erstens den Rückzahlungszeitpunkt für das Ihnen gewährte Darlehen auf „nie“ zu erstrecken gedenken und zweitens auch weiterhin Zinsen zu zahlen bereit sind – aber nur in jenen Jahren, Weiterlesen

Dreht Athen den Geldhahn zu!

“……Für die Bürger der Eurozone bleiben also drei Szenarien. Erstens ein fauler Kompromiss, der Zeit gewinnt und die Entscheidung über die Entwicklung der Eurozone vertagt. Zweitens, ein schnelleres Abgleiten in eine Transfer- und Inflationsunion, für den Fall, dass sich die griechische Regierung durchsetzt. Drittens, eine kleine Wende zum Besseren, auch wenn dadurch Verluste realisiert werden, wenn Griechenland der Geldhahn zugedreht wird und es zu keinen weiteren Zugeständnissen mehr kommt….” (hier)

Krugman, Tsipras, Draghi und anderer Naturkatastrophen

(LUKE LAMETTA)  Na das klappt doch schon richtig gut mit SYRIZA und Alexis Tsipras, dem neuen Messias in Sachen Gesundung Griechenlands und ‘Friedensprojekt Europa’. Der Aktienkurs der Piraeus Bank, 9000 Mitarbeiter, in drei Tagen mal eben die halbe Marktkapitalisierung eingebüßt. Griechische Staatsanleihen fliegen gleich hinterher, Wasserstand von Papieren mit vier Jahren Restlaufzeit: Weiterlesen

Der Euro als Bedrohung der Altersvorsorge

Was die Europäische Zentralbank tut, schadet der Altersvorsorge“, sagt Maximilian Zimmerer, Vorstandsmitglied des Versicherungskonzerns Allianz, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. “Langfristiges Sparen lohnt kaum noch, und damit entsteht eine große Gefahr für künftige Rentner.

Wie die EZB Europa ruiniert

(ANDREAS UNTERBERGER) Die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, Staatsanleihen in der Höhe von mehr als einer Billion(!) Euro zu kaufen, ist schlicht eine Katastrophe. Damit ist nun endgültig das Stadium erreicht, in dem sich Notenbanken (=Staaten) selbst das benötigte Geld drucken. Die erhofften positiven Auswirkungen werden weitestgehend ausbleiben, zugleich Weiterlesen