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Der nächste üble Trick der Notenbanken

„Eine Abkehr von der Politik der nominalen Null- oder Negativzinsen ist unausweichlich. Das neue Experiment, das nun vermutlich gestartet wird, lautet: Das Regime der nominalen Null- oder Negativzinsen mit moderater Inflation wird gewandelt zu einem der positiven Nominalzinsen mit höherer Inflation. Wenn die Inflation den Nominalzins übersteigt, wird der Realzins negativ. Das ist für überdehnte Schuldner höchst willkommen. Ihre Altschulden werden auf diese Weise entwertet. Dieser „Trick“ funktioniert aber nur, wenn die Zentralbank den Nominalzins kontrolliert und künstlich niedrig hält…..“ (hier)

Wo bitte bleibt das Wirtschaftswachstum?

(C.O.) Daran, dass es auch in Österreich Jahre gab, in denen die Wirtschaft um satte drei Prozent oder gar noch mehr wuchs, werden sich bald nur noch die Betagteren unter uns erinnern können; denn derart robust war das Wachstum zuletzt vor fast schon einem Jahrzehnt. Dass sich daran so bald etwas substanziell ändern wird, ist derzeit nicht zu erwarten. Mickrige Wachstumsraten zwischen ein und zwei Prozent Weiterlesen

Herr Draghi macht die Banken noch wackeliger

Deutsche-Bank-Chef John Cryan hat den Glauben an die magischen Kräfte von EZB-Präsident Mario Draghi verloren. „Inzwischen wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen“, schreibt Cryan in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Die Banken würden angehalten, sich höhere Finanzpolster zuzulegen, gleichzeitig kassiere die EZB Negativzinsen für geparktes Geld. Cryan: „Sicherheit wird damit bestraft.“

„Die EU wird von einer ökonomischen Krise in die nächste taumeln“

„Alle politischen Großparteien in Westeuropa, egal wie sie sich nennen und welches Parteiprogramm sie im Einzelnen haben, bekennen sich heutzutage zu derselben fundamentalen Idee eines demokratischen Sozialismus. Sie benutzen demokratische Wahlen, um die Besteuerung produktiver Menschen zu Gunsten unproduktiver Menschen zu legitimieren. Sie besteuern Menschen, die sich ihr Einkommen verdient und ihr Vermögen aufgebaut haben, indem sie Güter und Dienstleistungen produzierten, welche anschließend von Konsumenten freiwillig erworben wurden (und natürlich speziell die „Reichen“ unter ihnen), und verteilen dann ihre konfiszierte Beute zu sich selbst um, d.h. hin zum demokratischen Staat, den sie kontrollieren oder hoffen zu kontrollieren, sowie zu ihren zahlreichen Freunden in der Politik, zu ihren Unterstützern und potentiellen Wählern.“ (Hans-Hermann Hoppe, hier)

Das Geheimnis der verschwundenen Zinsen

„….Dass derzeit die Marktzinsen niedrig sind, mag man zunächst auf geringe Wachstums- und Inflationserwartungen zurückführen. Doch entscheidend ist etwas anderes: und das sind die Zinsmarktmanipulationen der Zentralbanken.

Man nehme nur einmal die Europäische Zentralbank (EZB). Sie kauft Staatsanleihen. Dadurch fällt die Nachfrage nach Anleihen logischerweise Weiterlesen

Kapitalismus statt Geld-Sozialismus!

(ANDREAS TÖGEL) Viele politische Analysten hatten nach der Entscheidung der Briten für den Austritt aus der EU den Eindruck erweckt, als würden jetzt schreckliche Hungersnöte über das Land hereinbrechen und die britischen Inseln umgehend im Atlantik versinken. Kommentar überflüssig. Außerdem hatten sie kritisiert, dass sich die Initiatoren des Austritts durch Flucht ins Privatleben ihrer Verantwortung entziehen würden. Nach Bekanntgabe ihrer Regierungsmannschaft durch die neue britische Kanzlerin Theresa May, kann auch davon keine Rede mehr sein. Immerhin fungiert der ehemalige Bürgermeister Londons, Weiterlesen

Die EZB darf schwarz zu weiss erklären

(ANDREAS UNTERBERGER) Jetzt ist also auch Karlsruhe umgefallen. Neuerlich. Das ist erwartbar gewesen, aber dennoch katastrophal. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat zwar wie schon in etlichen früheren Urteilen massive „Bedenken“ gegen europäische Entscheidungen und Machtanmaßung geäußert. Es fühlt sich aber offenbar hilflos gegen die verderblichen Handlungen der Europäischen Zentralbank, mit denen die Euro-Schuldnerstaaten auf Kosten der Sparer vor dem Bankrott bewahrt werden. Das Gericht knirscht zwar vernehmlich mit den Zähnen. Es wagt aber nicht die Kampfansage Weiterlesen

Dieser Juni kann die Welt verändern

„….Wenn der Juni vorüber ist, könnte die Welt nicht mehr dieselbe sein. Sechs Tage sind es, die womöglich alles verändern. Sechs Entscheidungen, die an sechs Orten des Planeten fallen: in Wien und Washington, in London und Madrid, in Frankfurt und Karlsruhe. Manche Ereignisse sind miteinander verwoben, andere singulär, aber jedes hat Folgen. Für Regierungen, Konzerne und uns, die Bürger. Volkswirte und Analysten sagen vier heiße Wochen an den Finanzmärkten voraus, manche warnen vor einem Börsencrash. Es werden die 30 wichtigsten Tage des Jahres. Ein Überblick….“ (hier)