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Der Staat verschafft sich Milliarden auf Kosten der Sparer

Die öffentlichen Haushalte in Deutschland sparen aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB Milliardensummen: Im vergangenen Jahr mussten Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen 43 Milliarden Euro weniger für Zinszahlungen ausgeben verglichen mit dem Zinsniveau vor Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007, wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf Berechnungen der Deutschen Bundesbank berichtete. Insgesamt sparten die deutschen öffentlichen Haushalte seit 2008 rund 193 Milliarden Euro an Zinsausgaben. Doch die Einsparungen gehen zulasten der Sparer. Damit der Schulden-Haushalt eingedämmt werden kann, müssen sie Verluste in Milliardenhöhe hinnehmen. Der österreichische Banken-Chef Andreas Treichel nannte die Niedrigzinspolitik der EZB sogar eine „Enteignung aller Sparer in Europa“. (hier)

Die betrogene Generation

(Christian ORTNER) Andreas Treichl, der intellektuell rauflustige Chef der Erste-Bank Group, nahm auch dieser Tage wieder mal kein Blatt vor den Mund. Die seit Jahren betriebene Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) , die Zinsen unnatürlich niedrig – nämlich bei null – zu halten, nannte er „eine Enteignung der Sparer in Europa“. Selbst Menschen, die gut verdienen, so Treichl, schafften es heute nicht mehr, sich ein kleines Vermögen aufzubauen. Das sei „extrem problematisch“. Weiterlesen

Das Erwachen aus dem EZB-Albtraum wird schmerzen

„Nichts illustriert schöner die Hilflosigkeit, in die sich die Euro-Notenbank manövriert hat: Sie macht ihre Geldschleusen immer mehr auf, um einen ökonomischen Crash zu verhindern – und erreicht damit das Gegenteil. Das Gefahrenpotenzial erhöht sich mit jedem Schritt. Auf den eigentlichen Patienten, die lahmende Wirtschaft, wirkt das Medikament Gelddrucken aber schon lang nicht mehr.“ (hier)

Die EZB als Bailout-Maschine für Pleitiers

„…….Es stärkt den Verdacht, dass es der EZB statt um Preisstabilität um die Rettung maroder Staaten und Banken geht.“ Das indes sei eine wirtschaftspolitische Zielsetzung, die nicht durch das Mandat der EZB gedeckt sei. Die EZB habe sich zu einer Bail-Out-Maschinerie entwickelt, die ihre geldpolitischen Ziele vorschiebe, um den Eindruck zu erwecken, sie bewege sich im Rahmen ihres Mandats….“ (hier)

Pleitenserie, Rekordarbeitslosigkeit und Sparerenteignung

(ANDREAS TÖGEL) Derzeit vergeht hierzulande kaum ein Tag ohne Hiobsbotschaften von der Pleitenfront. Der viel diskutierte Konkurs der Handelskette Zielpunkt, steht keineswegs alleine da. Mit dem steirischen Wurstfabrikanten Schirnhofer (ein enger Zielpunkt-Kooperationspartner) ist auch schon das erste Folgeopfer zu beklagen. Wie viele andere kleine und mittelständische Betriebe Weiterlesen

Der Geldfälscher als Held und Vorbild

(LUKE LAMETTA) Künden will ich von meiner progressiven Idee, deren ungeahntes Potenzial, emanzipatorische Anmut und animalische Geilheit mich als lupenreinen Demokraten ein bissi wuschig machen. Das Beste: Sie erfordert legistisch nur minimale Adaptionen im Strafrecht und schlägt unzählige Fliegen mit einer Klappe. Da der EZB-Rat heute schlanken 1140 Milliarden brandneuer EZB-Euros, erzeugt durch Staatsanleihekäufe mit Phantasiegeld Weiterlesen

Das Geld-Vodoo geht munter weiter

(ANDREAS TÖGEL) Für die neoklassische Ökonomie stellt eine möglichst großzügige Kreditvergabe den Schlüssel zur Prosperität dar. Kaum schwächelt die Konjunktur – schon erschallt der Ruf nach „billigem Geld“. Seitdem Maynard Keynes den Sparer in seiner „General Theory of Employment, Interest and Money“ (1936) zum Schädling erklärt hat, der durch sein ruchloses Verhalten („Unterkonsumption“) Weiterlesen