Schlagworte: EZB

Herr Draghi macht die Banken noch wackeliger

Deutsche-Bank-Chef John Cryan hat den Glauben an die magischen Kräfte von EZB-Präsident Mario Draghi verloren. „Inzwischen wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen“, schreibt Cryan in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Die Banken würden angehalten, sich höhere Finanzpolster zuzulegen, gleichzeitig kassiere die EZB Negativzinsen für geparktes Geld. Cryan: „Sicherheit wird damit bestraft.“

„Die EU wird von einer ökonomischen Krise in die nächste taumeln“

„Alle politischen Großparteien in Westeuropa, egal wie sie sich nennen und welches Parteiprogramm sie im Einzelnen haben, bekennen sich heutzutage zu derselben fundamentalen Idee eines demokratischen Sozialismus. Sie benutzen demokratische Wahlen, um die Besteuerung produktiver Menschen zu Gunsten unproduktiver Menschen zu legitimieren. Sie besteuern Menschen, die sich ihr Einkommen verdient und ihr Vermögen aufgebaut haben, indem sie Güter und Dienstleistungen produzierten, welche anschließend von Konsumenten freiwillig erworben wurden (und natürlich speziell die „Reichen“ unter ihnen), und verteilen dann ihre konfiszierte Beute zu sich selbst um, d.h. hin zum demokratischen Staat, den sie kontrollieren oder hoffen zu kontrollieren, sowie zu ihren zahlreichen Freunden in der Politik, zu ihren Unterstützern und potentiellen Wählern.“ (Hans-Hermann Hoppe, hier)

Das Geheimnis der verschwundenen Zinsen

„….Dass derzeit die Marktzinsen niedrig sind, mag man zunächst auf geringe Wachstums- und Inflationserwartungen zurückführen. Doch entscheidend ist etwas anderes: und das sind die Zinsmarktmanipulationen der Zentralbanken.

Man nehme nur einmal die Europäische Zentralbank (EZB). Sie kauft Staatsanleihen. Dadurch fällt die Nachfrage nach Anleihen logischerweise Weiterlesen

Kapitalismus statt Geld-Sozialismus!

(ANDREAS TÖGEL) Viele politische Analysten hatten nach der Entscheidung der Briten für den Austritt aus der EU den Eindruck erweckt, als würden jetzt schreckliche Hungersnöte über das Land hereinbrechen und die britischen Inseln umgehend im Atlantik versinken. Kommentar überflüssig. Außerdem hatten sie kritisiert, dass sich die Initiatoren des Austritts durch Flucht ins Privatleben ihrer Verantwortung entziehen würden. Nach Bekanntgabe ihrer Regierungsmannschaft durch die neue britische Kanzlerin Theresa May, kann auch davon keine Rede mehr sein. Immerhin fungiert der ehemalige Bürgermeister Londons, Weiterlesen

Die EZB darf schwarz zu weiss erklären

(ANDREAS UNTERBERGER) Jetzt ist also auch Karlsruhe umgefallen. Neuerlich. Das ist erwartbar gewesen, aber dennoch katastrophal. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat zwar wie schon in etlichen früheren Urteilen massive „Bedenken“ gegen europäische Entscheidungen und Machtanmaßung geäußert. Es fühlt sich aber offenbar hilflos gegen die verderblichen Handlungen der Europäischen Zentralbank, mit denen die Euro-Schuldnerstaaten auf Kosten der Sparer vor dem Bankrott bewahrt werden. Das Gericht knirscht zwar vernehmlich mit den Zähnen. Es wagt aber nicht die Kampfansage Weiterlesen

Dieser Juni kann die Welt verändern

„….Wenn der Juni vorüber ist, könnte die Welt nicht mehr dieselbe sein. Sechs Tage sind es, die womöglich alles verändern. Sechs Entscheidungen, die an sechs Orten des Planeten fallen: in Wien und Washington, in London und Madrid, in Frankfurt und Karlsruhe. Manche Ereignisse sind miteinander verwoben, andere singulär, aber jedes hat Folgen. Für Regierungen, Konzerne und uns, die Bürger. Volkswirte und Analysten sagen vier heiße Wochen an den Finanzmärkten voraus, manche warnen vor einem Börsencrash. Es werden die 30 wichtigsten Tage des Jahres. Ein Überblick….“ (hier)

Höchste Zeit, sein Erspartes zu retten…

„Nach wie vor kreieren die Notenbanken mit ihrer irrsinnigen Niedrigzinspolitik eine Finanzmarktblase nach der anderen, um das Geldkarussell weiterhin am Laufen zu halten und um einige wenige immer reicher und viele immer ärmer zu machen. Dies bedeutet für uns einerseits, dass die Blasen an den Aktien- und Immobilienmärkten weiter mit neuem zusätzlichem Geld aufgepumpt und andererseits Sparer mit null Prozent Zinsen enteignet werden. Und junge Menschen werden der Möglichkeit beraubt, Weiterlesen

Der Kampf zur Bargeld-Abschaffung beginnt

Der 500-Euro-Schein wird abgeschafft. Das entschied der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Die Ausgabe der größten Euro-Banknote werde „gegen Ende 2018“ eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt sollen die überarbeiteten 100- und 200-Euro-Scheine eingeführt sein. Die in Umlauf befindlichen 500er sollen gesetzliches Zahlungsmittel bleiben und unbegrenzt umtauschbar sein. (ORF)

Aus für den 500er: Auf dem Weg in den bargeldlosen Polizeistaat

(ANDREAS TÖGEL) Jetzt ist es amtlich: Die 500-Euro-Banknote ist ein Auslaufmodell. In der EZB wird lediglich noch über die technischen Details der Einziehung entschieden. Immerhin muss das im Umlauf befindliche Geldvolumen durch kleinere Scheine ersetzt werden. Für den deutschen Ökonomen Hans-Werner Sinn steht die Maßnahme im Zusammenhang mit der Durchsetzung negativer Zinsen. Denn die Lagerung großer Bargeldmengen verursacht höhere Kosten, wenn die Stückelung der Noten kleiner ist. Wollen die Geschäftsbanken Strafzinsen für die Haltung von Einlagen bei der EZB entgehen, müssen sie künftig mindestens zweieinhalbmal Weiterlesen