Schlagworte: Faymann

Denn sie wussten nicht, was sie da tun….

(C.O.) Historiker künftiger Generationen werden vor einer interessanten Frage stehen: Warum haben es die Regierungen Deutschlands und Österreichs am ersten Wochenende im September 2015 zugelassen, dass Zehntausende Personen aus der arabisch-islamischen Welt, aus Asien und Afrika unkontrolliert und illegal einreisen konnten? Und: Wieso durften dann weit über eine Million nachkommen, Weiterlesen

Die Kinder vom Bahnhofs-Zoo

(MARCUS FRANZ) Jeder von uns erinnert sich an den Willkommens-Herbst 2015. Und an die Bahnhöfe, wo die orientalischen und nordafrikanischen Ankömmlinge bestaunt und akklamiert wurden. Die Stimmung bei den Hiesigen war ein bisschen so wie im Zoo, wenn ein neugeborenes Elefanten-Baby begrüßt wird. Die Menschen standen auf den Bahnsteigen Spalier und winkten den Exoten voller Freude Weiterlesen

Werner wer?

(ANDREAS UNTERBERGER) Kennen Sie noch den Namen Werner Faymann? Acht Jahre hat der Mann zwei der mächtigsten Positionen Österreichs bekleidet. Seit seinem Abschuss als Bundeskanzler und SPÖ-Chef ist er jedoch absolut aus jeder Erwähnung im öffentlichen Leben verschwunden. Das erinnert lebhaft an das alte Rom, wo die Namen besonders verachteter oder verhasster Personen aus sämtlichen Annalen getilgt wurden, wo sämtliche Bildnisse und Inschriften Weiterlesen

Österreich verjausnet fröhlich seine Zukunft

„…..Das Erfolgsmodell Österreich – als vielgepriesene Insel der Seligen – ist weitgehend barocke Fassade, hinter der die Balken erschreckend morsch sind. Es handelt sich weniger um Täuschung als um Lebenslügen, die man sich immer krampfhafter selbst einzureden sucht. Das Programm des kürzlich abgetretenen Kanzlers Werner Faymann bestand einzig im Beschwören österreichischer Glückseligkeit, was angesichts wachsender Sorgen und Ängste, «obwohl es uns so gut geht», den Eindruck peinlicher Einfältigkeit verstärkte. In Österreich lebt es sich noch immer ganz gut – durch Kapitalkonsum in jeder Hinsicht. Das – insbesondere kulturelle – Kapital des Landes ist beeindruckend, aber nicht unendlich. Wie Deutschland weist Österreich Reste eines hohen Ethos von Leistungsbereitschaft und Vertrauenswürdigkeit auf, nur etwas gemildert durch Gemütlichkeit und Schlampigkeit. Letzteres macht einen wutgetriebenen Wandel in Österreich wahrscheinlicher als in Deutschland, denn die Vertrauensseligkeit ist eben ein wenig geringer, und die Verhältnisse sind etwas schlampiger….“ (hier)

Frau Merkel, von „Morbus Faymann“ befallen….

„Also, eines muss man der Kanzlerin lassen: sie kann lügen, ohne rot zu werden, und Schwarz für Weiß verkaufen, dass es eine Freude ist. Auf dem Europaforum des WDR in Berlin ließ sie in einem Podiumsgespräch mit Tom Buhrow folgenden Satz vom Stapel: „Wir müssen in Europa lernen, unsere Außengrenzen zu schützen und selbst zu entscheiden, wer zu uns kommen kann.“  – Über eine Million Neubürger und fast 100 Milliarden Integrationssteuergelder später fällt der Kanzlerin dann doch auf einmal ein, wie wichtig es sein könnte, die Außengrenzen zu schützen und selbst zu bestimmen, wen man ins Land lässt. Also genau das, was sie selbst und ihre Claqueure noch vor wenigen Wochen als rechtspopulistisch und voll Nazi brandmarkten, wird auf einmal – en passant – das neue alternativlose Merkel-Program.. (hier)

Was könnte Bundeskanzler Kernkurz schaffen?

(Christian ORTNER) Für Optimisten, die aus welchen Gründen auch immer einer allfälligen Kanzlerschaft von HC Strache eher skeptisch gegenüberstehen, stellt die im Augenblick doch recht bresthafte Situation der SPÖ eine echte Chance dar, Strache doch noch irgendwie zu verhindern, auch wenn es derzeit angesichts der Umfragedaten eher unwahrscheinlich Weiterlesen

Ich werde Balkon-Muppet in Brüssel!

„……Österreichs Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann tritt ab. Wer in beiden Rollen folgen soll, steht noch nicht fest. Was die SPÖ retten soll, auch nicht. Aber was aus Faymann wird, hat er schon mitgeteilt: “Ich werde sicher kein Balkon-Muppet und möchte nach Brüssel gehen!” Besser hätte er formuliert: Ich werde Balkon-Muppet in Brüssel.  Die Tageszeitung Kurier berichtet, dass Faymann durch das Netzwerk der EU-Sozialdemokraten Nachfolger von Donald Tusk als Ratspräsident werden, ja, dass solches am Sonntag in Stockholm schon eingefädelt worden sein könnte. Da können FPÖ und AfD und ihre Verbündeten in den anderen Ländern der EU ein Fass aufmachen. Der in Österreich an den dortigen Problemen gescheiterte Faymann soll die gleichen Probleme im EU-Format lösen. Das ist blutiger Hohn und die Verhöhner merken es nicht einmal…..“ (hier)

Werner F., ein Mann ohne Eigenschaften

„……Der wendige Politiker Faymann war ein Mann, der im Interesse der Machterhaltung auch vor faulen Kompromissen und abrupten Kehrtwenden nicht zurückschreckte. Seine Flexibilität war gleichzeitig Stärke und Schwäche: Sie erlaubte ihm einerseits, die immer grösser werdenden Risse bei den Sozialdemokraten und innerhalb der Regierungskoalition wiederholt, wenn auch notdürftig, zu kitten. Andererseits hatte Faymann zu wenig neue Ideen und war ein Verwalter jenes politischen Stillstands, der massgeblich für das schwindende Vertrauen der Österreicher in die beiden einstigen Grossparteien SPÖ und ÖVP verantwortlich ist….“ (NZZ, hier)

Nein, das ist kein Fake…

Gefunden auf „OE24„, der Website der Tageszeitung „Österreich“:  „Schon eine Stunde nach seinem Rücktritt, bevor er noch mit seinen Ministern und seiner Partei gesprochen hatte, wählte Werner Faymann die Telefonnummer von ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner, der gerade in Los Angeles ist. Es war halb fünf Uhr früh in Los Angeles, als Faymann dem ÖSTERREICH-Herausgeber ein erstes kurzes Interview zu seinem Rücktritt gab.

Faymann: Herr Fellner, ich wollte Ihnen nur als einem der Ersten auch persönlich sagen, dass ich heute zurück getreten bin und warum – und wie’s jetzt weitergehen soll.

ÖSTERREICH: Warum dieser plötzliche Rücktritt, Herr Bundeskanzler. Sie haben am Wochenende ja noch gesagt, Sie werden um Ihren Verbleib als SPÖ-Chef kämpfen und nicht freiwillig gehen?

Faymann: Richtig, ich habe auch gekämpft – wirklich mit all meinem Einsatz und ich konnte die Mehrheit der Partei überzeugen, dass wir gemeinsam in eine Strategie-Reform gehen sollen. Ich habe die Mehrheit der SPÖ hinter mir gehabt, wirklich. Aber es gibt Situationen im Leben, da reicht die Mehrheit nicht, da braucht man den Rückhalt der gesamten Partei, von allen. Und das war nicht mehr der Fall – das habe ich gespürt, das haben mir einige auch gesagt. Und ohne Rückhalt von allen ist die Aufgabe, die SPÖ erfolgreich zu führen, nicht zu machen…..“

Zieht Faymann Mitterlehner mit in den Abgrund?

(C.O.) Jetzt ist Reinhold Mitterlehner also doch noch so eine Art Bundeskanzler geworden. Halt nur interimistisch und als Stellvertreter für kurze Zeit, bis die SPÖ einen neuen Kanzler nominiert. Grund, Champagner zu öffnen, hat „Kanzler“ Mitterlehner freilich überhaupt nicht. Denn wird jemand wie Christian Kern oder, weniger wahrscheinlich, Gerhard Zeiler neuer SPÖ-Chef, dann sieht die ÖVP mit Mitterlehner an der Spitze plötzlich ziemlich alt aus. Dann dürften jene Kräfte in der Volkspartei, die Sebastian Kurz als Parteichef wollen, stark an Gewicht gewinnen. Gut möglich, dass Faymann im Untergang Mitterlehner mit in den Abgrund zieht.