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Die verpasste Lehre aus der Krise

„Alles ist gut. Neun Jahre nach dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise sind die Gewässer wieder ruhig. Weltweit herrscht ein zwar nicht rasanter, aber doch von den USA über Europa bis zu den meisten Schwellenländern breit abgestützter Konjunkturaufschwung. Die Erschütterungen der Europäischen Währungsunion, die Politik und Öffentlichkeit mehrere Jahre lang intensiv beschäftigt haben, sind – zumindest vordergründig – Vergangenheit.“ (Oder? weiter hier)

„Die Einkommenschere öffent sich nicht“

„…..Wer vielen gedruckten oder elektronischen Massenmedien vertraut, droht zu verzweifeln: Demnach nimmt die Armut breiter Kreise der Bevölkerung angeblich zu, die Ungleichheit zwischen Arm und Reich steigt – und das weltweit. Man fühlt sich unmittelbar an den Song von Donna Hightower von 1971 erinnert: «This World today is a Mess.»… „(hier)

„Protektionismus wird nirgends Arbeitsplätze sichern“

„……Die Politiker in den USA und in Europa sorgen sich derzeit über die Zukunft hochwertiger Arbeitsplätze. Dabei täten sie gut daran, sich die deutlich grösseren Probleme anzusehen, vor denen das sich entwickelnde Asien steht – Probleme, die drohen, die Löhne weltweit unter massiven Abwärtsdruck zu setzen. In Indien, wo das Pro-Kopf-Einkommen nur rund ein Zehntel des Pro-Kopf-Einkommens in den USA beträgt, verlassen jährlich mehr als zehn Millionen Menschen die ländlichen Regionen und strömen in die Ballungsräume….“ (hier)

„Unfähige durch Unsägliche zu ersetzen, bringt nichts“

„…..Viele der rein repräsentativen Demokratien Europas stecken in einer Systemkrise. Die Berufspolitiker sind ausserstande, ihre überzogenen Wahlversprechen einzulösen; die Basis erkennt frustriert, dass die Schecks ungedeckt sind und wendet sich prompt an Kurpfuscher – Farage, Grillo, Iglesias, Le Pen, Petry, Strache, Tsipras, in den USA an Trump. Unfähige durch Unsägliche zu ersetzen, bringt aber nichts – was es braucht, ist mehr direkte Demokratie und Dezentralisierung. Und das ist keine schweizerische Besserwisserei….“ (hier)

Am Weg in den Polizeistaat

„……Verwerflich ist die ausufernde staatliche Fürsorge vor allem darum, weil sie dem Einzelnen die Verantwortung für sein eigenes Handeln abnimmt. Genau diese Selbstverantwortung des Bürgers ist jedoch der Kern einer freiheitlichen Gesellschaft. Gerne wird mit den Kosten des Fehlverhaltens des Einzelnen argumentiert. Mit dieser Begründung müsste der Staat in immer mehr Bereichen lenkend und bevormundend eingreifen – was er leider auch tut. Das Geflecht an entsprechenden gesetzlichen und steuerlichen Vorschriften wird so immer enger, ohne dass die Probleme jedoch wirklich gelöst werden können. Der Weg in den Polizeistaat ist vorgezeichnet. Das Ziel einer suchtfreien Gesellschaft ist eine gefährliche Utopie….“ (hier)

Geldanlage 2016: „Die Risken sind heute erheblich“

Was ist 2016 bei Geldanlagen zu beachten? „Viele Anleger können nicht damit leben, dass die Renditen auf sicheren Staatsanleihen in den USA nur 1 bis 2% betragen und in Europa teilweise sogar negativ sind. Sie müssen deshalb mehr Risiko in Kauf nehmen, was zu gefährlichem Verhalten führt. Das ist für mich die wichtigste Entwicklung der letzten Jahre, und Ende 2015 hält dieser Trend weiter an…“ (weiter hier)