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Der Bargeld-Schwarzmarkt in Griechenland

Infolge der seit Mitte 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland hat sich ein eigentümlicher Schwarzmarkt für Bargeld entwickelt. In einem Bericht der Wochenendausgabe der griechischen Zeitung „Vima tis Kyriakis“ ergeht die Rede von einem eigentümlichen „Schwarzmarkt“ für Bargeld, der ab dem Moment der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland im Sommer 2015 entstanden ist….“ (weiter hier)

Erster EU-Staat bereitet Zwangsabgabe auf allen Besitz vor

„…Die griechische Regierung fordert einen vollständige Offenlegung aller Vermögen der privaten Haushalte. Die Griechen sollen ihr gesamtes Vermögen anmelden – Bargeld, Schmuck, Immobilien, Gemälde und Möbel. Die Maßnahme dient offenbar der Vorbereitung einer Zwangsabgabe, um die Schulden abzubauen….“ (hier)

Was passiert, wenn der Staat echt pleite ist….

„….The state is carrying out a blitz of confiscations, with tax authorities and social security funds targeting the small amounts left in Greeks’ bank accounts, as well as their real estate assets, to cover taxpayers’ expired debts. Data seen by Kathimerini show that money was confiscated from 151,000 bank accounts in the first half of 2016, against 136,000 in the whole of 2015. The average amount taken per confiscation in January-June 2016 was 530 euros. Tax authorities managed to collect no more than 80 million euros in the process, as 97 percent of the confiscations concerned amounts below 3,000 euros each….“ (hier)

Greenspan: „Griechen bleiben nicht mehr lang im Euro“

Wie der ehemalige Präsident der FED äußerte, sei die schlimmste Beunruhigung nicht die Rezession, sondern die Stagnation. „Die Eurozone … scheitert“ laut Greenspan, der weiter meinte: „Griechenland ist mit einem ernsthaften Problem konfrontiert und wird unabhängig von dem, was derzeit geschieht, nicht mehr lange im Euro verbleiben.„ Wie Greenspan einschätzte, wurde die Ablehnung des Status Quo in Europa durch die britischen Wähler von der sich in ganz Europa ausbreitende „massenhaften Verlangsamung“ des Rhythmus der Entwicklung der realen Einkommen gezündet. Dies – meinte er – schaffe ernsthafte politische Probleme, die nicht leicht zu lösen sind. Auf die Frage, was er tun würde, wenn er noch immer Leiter der US-Notenbank wäre, antwortete Alan Greenspan: „Ich würde mir Sorgen machen.“ (hier)

Der geheime Plan des Yanis Varoufakis

„…..The Plan B for Greece that was drafted by former Greek Finance Minister Yanis Varoufakis foresaw the declaring of a state of emergency, the immediate nationalization of the Bank of Greece, the transformation of bank deposits into a New Drachma and emergency public order measures, according to a book by American economist James Galbraith, Varoufakis’s chief coordinator for the plan….“ (aufschlussreich, hier)

Schutzsuchende verbrennen EU-Flagge – welcome!

„….Auch am Mittwochabend gerieten afghanische und syrische Flüchtlinge in Piräus aneinander. 6000 Menschen leben in dem dortigen Übergangslager. Auf Fotos ist zu sehen, wie sie sich mit Steinen bewerfen, mindestens acht Menschen wurden verletzt. Der Auslöser scheint nebensächlich zu sein: Einige berichten von einer syrischen Frau, die von einem Afghanen belästigt wurde, andere von einem Streit zwischen Kindern. Zuvor hatten etwa 2000 Flüchtlinge in Athen demonstriert. Sie forderten offene Grenzen, einige von ihnen verbrannten die europäische Flagge….“ (hier)

Griechenland rennen die Griechen davon…

„…..Zur Stunde, wo Griechenland unter den großen Immigrationsströmen „versinkt“, verlassen die Griechen – hauptsächlich die jungen, die bei dem Ausgang aus der Krise helfen könnten – massenhaft das Land. Ärzte, Ingenieure, Rechtsanwälte, Ökonomen, Akademiker und Forscher – also die Crème de la Crème des wissenschaftlichen Arbeitskräftepotentials – werden zu tausenden aus dem Land „vertrieben“, da sie wegen der Krisenumstände keinerlei berufliche Optionen haben. Griechenlands Wirtschaft und Gesellschaft „investierten“ in die Flucht
Laut einer jüngst erstellten Studie der Griechischen Bank verließen seit 2008 bis 2013 fast 223.000 junge Leute im Alter von 25 – 39 Jahren Griechenland auf der Suche nach besseren Perspektiven in mehr entwickelten Ländern. Die Daten zeigen, dass die griechische Wirtschaft und Gesellschaft Weiterlesen

Italien ist nicht Griechenland – es ist schlimmer….

„…..Shares of Italy’s largest financial institutions have plummeted in the opening months of 2016 as piles of bad debt on their balance sheets become too high to ignore. Amid all of the risks facing European Union members in 2016, the risk of contagion from Italy’s troubled banks poses the greatest threat to the world’s already burdened financial system….“ (weiter hier)