Schlagworte: Griechenland

Neues von der südlichen Front

“It isn’t a good idea to let the bill of Eurozone taxpayers grow even bigger, to burden an economy already crippled by debt with even more debt and to intervene deeply into domestic Greek policy choices. Opting for Grexit may have been the wisest choice for everyone. The opportunity was there, given that many Greeks had already taken their savings out of banks anyway. Also, many of the reasons to think Greece still may leave the Eurozone, like the difficulty to unwind capital controls, remain in place. We have come close, but Grexit seems to have been avoided for now. But it’s unlikely to have been referred “ad kalendas Graecas”- “until pigs can fly”….” (hier)

Und noch ein Referendum in Griechenland?

“Anyone who thought Greece’s third bailout program was a done deal or that, at the very least, the market would get a few months of respite before having to grapple with daily Grexit headlines again, got a rude awakening late last week when reports of a secret plot (hatched by ex-Energy Minister Panayiotis Lafazanis along with several Left Platform co-conspirators) to storm the Greek mint and seize the country’s currency reserves underscored the deep divisions within Syriza and betrayed the extent to which passing a third set of prior actions and sealing the deal on an ESM program would prove to be anything but simple….” (hier)

Griechenlands Problem ist seine antikapitalistische Kultur

“……Eine Kultur zu kritisieren mag zwar heutzutage als politisch inkorrekt gelten, aber egal ob Griechenland den Euro oder die Drachme hat, ob es zur EU gehört oder nicht, irgendwie muss es seine kulturelle Dysfunktion überwinden. Es geht hier nicht um die dortigen Gebräuche, Traditionen, um Architektur oder Musik, und definitiv nicht um das griechische Essen. Es geht um die antikapitalistische Kultur. Alle Verhandlungen, Weiterlesen

Griechische Chuzpe

(A. UNTERBERGER) Die griechische Dauerkrise wird von der dortigen Regierung mit einer ganzen Reihe von Geschichtslügen begleitet, die im Rest Europas erstaunlich oft geglaubt werden. Eine besonders häufig verbreitete Unwahrheit: Griechenland sei erst durch die Hilfe in den letzten fünf Jahren ruiniert worden, also durch das Diktat der Troika und nicht durch eigene Schuld.
Nichts ist falscher als das. Nicht nur weil kein europäisches Land…. (Hier)

Pleite, aber antisemitisch

“……According to the ADL poll, 90 percent of Greeks agreed with the statement that “Jews have too much power in the business world” and 85 percent agreed “Jews have too much power in international finance markets.” In addition, 70 percent said that “Jews still talk too much about what happened to them in the Holocaust” and 51 percent said “Jews don’t care about what happens to anyone but their own kind.” (hier)

Mit Vollgas am Holzweg

“….Interessanterweise machen inzwischen auch die Gläubiger kaum mehr ein Hehl daraus, dass sie in Griechenland einen Holzweg eingeschlagen haben. Sie setzen ihn aber trotzdem fort, weil sie keine Abzweigung finden….” (hier)

Auch diese 86 Milliarden werden nicht reichen

(A. UNTERBERGER) In der griechischen Schuldenkatastrophe jagt auch nach dem „Durchbruch“ und der „Lösung“ eine Kalamität und Katastrophe die andere. Dabei sind der Zerfall der griechischen Syriza-Partei und Straßenschlachten in Athen noch das geringste Problem Europas. Viel schlimmer ist: In dem großen rund 86 (neue) Milliarden Euro schweren Hilfspaket hat man im nächtlichen Huschpfusch Weiterlesen