Schlagworte: Griechenland

Die Griechen am Weg in das rote, goldene Morgen

“…….Um die Spaltung Europas zu verhindern und das Herumfummeln am Geldbeutel des Nachbarn zu vermeiden sollten Griechenlands Schulden gestrichen werden – die Rückzahlung ist ohnehin nur noch eine Fiktion, die niemals Realität wird. Allerdings sollte im Gegenzug Griechenland aus dem Euro austreten und damit jede Notwendigkeit einer weiteren Finanzierung des griechischen Kurses von vornherein ausgeschlossen werden. Dann kann Griechenland seinen eigenen Weg in eine hoffentlich goldenen, roten Morgen antreten, nicht mehr länger behindert von den “Deutschen” und anderen bösen Menschen. Diese Austrittsordnung gilt dann als Muster, falls auch weitere Länder die von ihnen als teutonische Zwangsgemeinschaft empfundene Eurozone verlassen wollen. Nur so ist der Friede auf Dauer in Europa zu bewahren…..” (hier)

Das wirkliche Problem der Griechen

“…….Der griechische Konsum liegt mittlerweile um 21 Prozent höher als das verfügbare Einkommen. Mit anderen Worten: Für jeden Euro, den die Griechen verdienen, geben sie 1,21 € aus. Diese Lücke wird durch immer neue Schulden geschlossen. Nun kann man Schulden streichen – aber sie werden sich sofort wieder aufbauen…..” (hier)

Die Lügenpolitik kommt an ihr Ende

(C.O.) Es hat schon damals, vor vier Jahren, einer ganz besonderen Glaubensfestigkeit bedurft, um nicht von ganz argen Zweifeln befallen zu werden angesichts der kecken Behauptung der damaligen Finanzministerin Maria Fekter, die österreichischen Hilfskredite an Griechenland in Milliardenhöhe würden nicht nur zurückgezahlt werden, sondern auch noch „ein Geschäft“ für die Republik werden. Tatsächlich, und das ist die gute Nachricht, hat die Republik Österreich Weiterlesen

Die schizophrene EZB

“…….Mit ihrem milliardenschweren Depot an griechischen Staatsanleihen wird die EZB zur Gefangenen ihrer Aufkaufpolitik. Dem geldpolitischen Mandat und der Aufgabe in der Troika stehen immer größere Risiken in den ihren Büchern gegenüber. Durch den massiven Ankauf gefährdet sie ihre Neutralität. Ich befürchte, dass die EZB dadurch weniger die dauerhafte Sanierung der griechischen Staatsfinanzen im Auge hat als die kurzfristige Sorge um einen Ausfall ihrer Griechenland-Papiere, was ein tiefes Loch in die EZB-Bilanz reißen würde. Deshalb könnte die EZB in der Troika versuchen, die klare Haltung der Troika bei der Erfüllung der Rettungsauflagen weichzuspülen….” (hier)

“Das kann ganz Europa zerstören…..”

“….Europa versinkt in einer Schuldenlawine, weil das Schuldenmachen immer der einfachere Weg ist – zu Lasten künftiger Generationen bzw. zu Lasten der Steuerzahler der noch gesunden Länder. Wird dieses Schuldenmachen unterstützt durch gegenseitiges Bürgen, dann findet das kein Ende. Diese Schuldenlawine kann ganz Europa zerstören…” (H.-W. Sinn, hier)

Der Nationalbanker als Blüten-Experte

Als “Scheinblüte” bezeichnete OeNB-Chef Ewald Nowotny gestern Abend (bei einer Diskussion der NZZ.at) jenen Boom, der nach der Einführung des Euro und der damit verbundenen (zu) niedrigen Zinsen in Griechenland ausgebrochen war. Damit hat Nowotny recht, aber jetzt stellt sich natürlich die Fragen: wie ist dann bitte jenes Wirtschaftswachstum zu qualifizieren, dass die EZB mit (zu) niedrigen Zinsen in der Eurozone herbeiführen will? Kleiner Tip: die richtige Antwort beginnt mit “S”.