Schlagworte: Griechenland

Griechenland: Noch immer pleite, sorry….

“……Ohne die ungeheure Unterstützung, die Griechenland nach wie vor aus der übrigen Eurozone erhält, wäre es tatsächlich nicht in Lage, Zugang zu den Märkten zu haben. Trotz des Bankrotts (default) ist in diesem Jahr (2014) die öffentliche Verschuldung mit 175% sehr viel höher als vor der ersten Rettung. Diese Last wird nur durch Zugeständnisse von Seite der europäischen Gläubiger tragbar, Weiterlesen

“Geheimplan Z”: Wenn die Griechen den Euro aufgeben müssen…

“……Unbeknown to almost the entire Greek political establishment, however, a small group of EU and International Monetary Fund officials had been working clandestinely for months preparing for a collapse of Greece’s banks. Their secret blueprint, known as “Plan Z”, was a detailed script of how to reconstruct Greece’s economic and financial infrastructure if it were to leave the euro. The plan was drawn up by about two dozen officials in small teams at the European Commission in Brussels, the European Central Bank in Frankfurt and the IMF in Washington….” (hier)

Und wieder mal die Griechen…

“…..Die griechische Regierung will am 5. Mai mit den Europartnern über weitere Hilfen für das Krisenland sprechen. Dabei zielt Athen nach den Worten eines hohen Funktionärs des Finanzministeriums auf eine deutliche Verlängerung der Zahlungsfristen. “Wir hoffen auf eine Verlängerung von (heute) 30 auf 50 Jahre”, sagte er der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag…..” (hier)

Gratuliere, Sie haften gerade für 750 Millionen (mehr) !

(C.O.) Nach Griechenland ist nun auch Portugal zurück an den Kapitalmärkten und begibt eine Anleihe über 750 Millionen Euro. Das ist, entgegen dem ersten Eindruck, keine gute Nachricht für den Steuerzahler in Deutschland oder Österreich. Denn dass die Gläubiger diesen Staaten wieder Geld geben, hat einen einzigen Grund: dass die Märkte völlig davon überzeugt sind, dass die Schulden in der EU mittlerweile vergemeinschaftet sind und die solider wirtschaftenden Staaten für die anderen haften. Die Märkte wissen: für Portugals Schulden haftet der deutsche und der österreichische Steuerzahler, auch wenn das nirgendwo festgeschrieben ist. Und das sind keine guten Nachrichten.

Eurobonds, durch die Hintertür eingeführt

“….Besonders auffällig: selbst in Phasen schwacher Aktienmärkte – sonst eher Basis für die Flucht in sichere Häfen – greifen die Anleger bei Staatsanleihen der Euro-Peripherie beherzt zu. Stellt sich die Frage, warum das so ist. Und die Antwort ist: die Käufer dieser Anleihen halten offenkundig Staatsanleihen von Italien und Konsorten für einen sicheren Hafen. Die Logik: die Staatsanleihen werden durch die EZB garantiert, und die EZB wird durch Staaten wie Deutschland garantiert..” (Hier)

Und jetzt wird wieder um die Wette gezockt…

“Griechenland ist nach wie vor strukturell überschuldet. Wenn jetzt die Emission griechischer Staatsanleihen am Kapitalmarkt auf großes Interesse stößt, dann liegt das einzig und allein daran, dass die privaten Investoren sich darauf verlassen können, dass ESM und EZB für die Risiken geradestehen. Dafür streichen sie jetzt risikolose 4,75 % Zinsen ein, während die Eurostaaten sich mit durchschnittlich 1,5% Zinsen für ihre Hilfskredite begnügen. Finanzpolitisch ist die Anleiheemission ein Alarmsignal: Die Marktteilnehmer haben schon wieder jedes Risikobewusstsein verloren….” (hier)