Schlagworte: Griechenland

Entdeckt: Zinsen, die sich selber zahlen

Die ORF-Wirtschaftsexperten berichten: “Die Finanzlage in Griechenland hat sich nach Angaben der Regierung 2013 deutlich besser entwickelt als erwartet. Im Haushalt habe es einen Primärüberschuss von mehr als 1,5 Milliarden Euro gegeben, sagte Ministerpräsident Antonis Samaras der Zeitung „To Vima“ laut Vorab-Bericht. Dies sei rund dreimal so viel wie ursprünglich gedacht. Damit könne das Land nun wieder seine Sozialausgaben für von den Sparprogrammen der vergangenen Jahre betroffene Bürger anheben.” – Na klar, weil die Zinsen zahlen sich ja bekanntlich von selbst.

Das Eugen-Freund-Syndrom

Sparen allein führe, wie man in Griechenland und Spanien gesehen habe, nicht zum Erfolg, meinte Eugen Freund, der SPÖ – Spitzenkandidat für das EU-Parlament, gestern bei einer Diskussion. Wir verstehen: nachdem Griechenland aufgrund von Schuldenexzessen pleite gegangen ist, hätte es sich sanieren sollen, in dem es noch mehr Schulden macht. Dass Politiker, die so denken, letztlich über unser Steuergeld (siehe Hypo-Pleite) verfügen dürfen, ist nicht wirklich beruhigend.

Griechenland: Und ewig grüßt das Murmeltier….

“…..Das Euro-Krisenland Griechenland ist laut einem Bericht der Zeitung “Kathimerini” (Sonntag) mit 153 der mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Reformmaßnahmen im Rückstand. Die Zeitung beruft sich auf eine Liste des griechischen Finanzministeriums, die in Teilen veröffentlicht wird. Unter anderem sind beim Finanzministerium selbst 57 einzelne Aktionen noch nicht unter Dach und Fach….” (hier)

Was, bitte, raucht Herr Swoboda?

(von KLAUS KASTNER) Hannes Swoboda (MEP und Fraktionsvorsitzender der EU-Sozialdemokraten) wird in den Medien folgendermaßen zitiert: „Kein Bürger Europas verlor auch nur einen einzigen Cent bei der Hilfe für Griechenland“. Er sagte dies bei einem Vortrag in Thessaloniki, wo sich anschließend sicherlich viele Griechen fragten, ob sie denn auch zu den Bürgern Europas gehören. Immerhin Weiterlesen

Eine Erpressung mit Stil

Sollten sich unsere institutionellen Partner bürokratisch und obsessiv verhalten, bin ich nicht in der Lage, die Reaktionen der griechischen Gesellschaft vorherzusagen“, warnt der griechische Finanzminister Venizelos. Dann würde in Athen eine “breite Front antieuropäischer Kräfte von ganz links bis ganz rechts” die Politik dominieren. – So höflich werden erpresserische Geld-Forderungen nur selten formuliert.

Business as usual halt

“Griechenland fordert weitere finanzielle Erleichterungen von seinen Geldgebern. Die Zahlungsfristen könnten verlängert oder die Zinssätze gesenkt werden, schlug Außenminister Evangelos Venizelos im Gespräch mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” vor. (hier)”