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Hollandes Ex packt aus

In ihrem überraschend erschienenen Buch „Merci pour ce moment“ rechnet Valerie Trierweiler, die Ex-Lebensgefährtin von Präsident François Hollande, mit diesem ab. Dabei erfahren wir, dass der Sozialist Arme als “Zahnlose” verhöhnt. – So haben wir uns das schon immer vorgestellt. (hier)

“Frankreich braucht eine Thatcher-Sekunde”

“……France needs a Thatcher moment, with a new leader brave enough to get elected on a mandate for change. It needs a leader brave enough to tear down a political system that generates macro- rather than micro-scaled policies, an elitist society with too many incentives for bad behaviour and disincentives for private initiative, innovation and hard work. With or without Hollande, France just doesn’t seem ready to change yet. That is why we need a deep recession and even a depression before we see real change. Real changes can only emerge from a true crisis…” (Gute Analyse, hier)

Frankreich ist pleite, die Wirtschaft liegt am Boden

„Es gibt keine Investitionen und keine Neueinstellungen mehr. Ich sehe bei den Unternehmen vor allem Abwarten und Misstrauen. Die Wirtschaftslage des Landes ist katastrophal“   ( der französische Industrielle Pierre Gattaz in einem Interview mit Le Figaro. Gattaz ist Vorstand des französischen Unternehmerverbandes MEDEF)

Frankreich: Hollande kann nicht den Schröder

“….Es sollte eine große Arbeitsmarktreform werden, eine Art französische Version der deutschen Agenda 2010. Doch rund zwei Jahre nach seinem Amtsantritt schafft es Präsident François Hollande offenbar nicht mehr, Gewerkschaften und Arbeitgeber auch nur an einen Tisch zu bekommen….” (hier)

Frankreich: Der Staat ist nun mal der bessere Unternehmer….

(C.O.) Der französische Staat will sich mit 20% am angeschlagenen Alstom-Konzern beteiligen und damit dort maßgeblicher Aktionär werden. Damit ist die Zukunft des französischen Pendants zu Siemens und GE ganz sicher gerettet, dass der Staat nun mal der bessere Unternmehmer ist, hat er in der Wirtschaftsgeschichte ja hinlänglich bewiesen, man denke nur an die Verstaatlichte Industrie Österreichs im 20.Jahrhundert. Das wird in Frankreich sicher auch ganz super funktionieren, ganz sicher.

Wer erinnert sich noch an die Maastricht-Kriterien?

“……Welcher Politiker kann sich eigentlich noch an die Maastricht-Kriterien erinnern, ohne rot zu werden? (Vor zehn Jahren wurden diese erstmals erfolgreich und nachhaltig torpediert – von den Sozialdemokratien Deutschland und Frankreich.) Und was bewirkt dieser sogenannte Stabilitätspakt in den europäischen Ländern? Budgetüberschüsse? Schuldenabbau? Auch das viel zitierte Kaputtsparen ist keine echte Stabilitätskursfolge….”(hier)