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Frankreich ist pleite, die Wirtschaft liegt am Boden

„Es gibt keine Investitionen und keine Neueinstellungen mehr. Ich sehe bei den Unternehmen vor allem Abwarten und Misstrauen. Die Wirtschaftslage des Landes ist katastrophal“   ( der französische Industrielle Pierre Gattaz in einem Interview mit Le Figaro. Gattaz ist Vorstand des französischen Unternehmerverbandes MEDEF)

Frankreich: Hollande kann nicht den Schröder

“….Es sollte eine große Arbeitsmarktreform werden, eine Art französische Version der deutschen Agenda 2010. Doch rund zwei Jahre nach seinem Amtsantritt schafft es Präsident François Hollande offenbar nicht mehr, Gewerkschaften und Arbeitgeber auch nur an einen Tisch zu bekommen….” (hier)

Frankreich: Der Staat ist nun mal der bessere Unternehmer….

(C.O.) Der französische Staat will sich mit 20% am angeschlagenen Alstom-Konzern beteiligen und damit dort maßgeblicher Aktionär werden. Damit ist die Zukunft des französischen Pendants zu Siemens und GE ganz sicher gerettet, dass der Staat nun mal der bessere Unternmehmer ist, hat er in der Wirtschaftsgeschichte ja hinlänglich bewiesen, man denke nur an die Verstaatlichte Industrie Österreichs im 20.Jahrhundert. Das wird in Frankreich sicher auch ganz super funktionieren, ganz sicher.

Wer erinnert sich noch an die Maastricht-Kriterien?

“……Welcher Politiker kann sich eigentlich noch an die Maastricht-Kriterien erinnern, ohne rot zu werden? (Vor zehn Jahren wurden diese erstmals erfolgreich und nachhaltig torpediert – von den Sozialdemokratien Deutschland und Frankreich.) Und was bewirkt dieser sogenannte Stabilitätspakt in den europäischen Ländern? Budgetüberschüsse? Schuldenabbau? Auch das viel zitierte Kaputtsparen ist keine echte Stabilitätskursfolge….”(hier)

EU: Die Entmerkelung Europas

(C.O.) Nicht wenige Menschen – nicht nur in Frankreich – werden Präsident François Hollande wohl eher freundlich zustimmen, wenn er jetzt “einen Kurswechsel in Europa” fordert: Die EU müsse “Wachstum, Beschäftigung und Investitionen” an die Stelle der berüchtigten “Sparpolitik” Angela Merkels stellen, forderte er am Tag nach seiner spektakulären EU-Wahlniederlage. Klingt ja auch irgendwie gut, “Wachstum, Beschäftigung, Investitionen”, wer könnte da schon dagegen Weiterlesen