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Von wegen keine Inflation….

Glaubt man den offiziellen Statistiken, ist die Inflation sehr moderat. Aber es ist eben die Frage, was man mißt – und die offiziellen Daten messen im Grunde nur die Verbraucherpreise und Erzeugerpreise, das war´s. Schon die Frage der Gewichtung etwa innerhalb der Verbraucherpreise ist kontrovers, aber wer einen Blick auf die wirkliche Inflation werfen will, der muß auch die Vermögenspreise erfassen, sonst bleibt das alles unvollständig! (hier)

„Die tatsächliche Inflation in den USA ist bei fünf bis zehn Prozent“

Die US-Notenbank behauptet seit Jahren, die Inflation sei zu niedrig, weshalb die Fed seit langem versucht, die Verbraucherpreise mit massiven Gelddrucken anzuheizen. Der US-Finanzprofi Jim Quinn zeigt nicht nur auf, wie hoch die tatsächliche Inflation ist, sondern auch wie schwach seiner Meinung nach der US-Arbeitsmarkt ist…“ (hier)

Die Butter-Planwirtschaft der EU und ihre Folgen

„……Wer in Supermärkten einkaufen geht, wird es bemerkt haben: der Butterpreis ist explodiert. Vor einem Jahr lag der Preis für eine 250 Gramm-Packung noch durchschnittlich bei 0,79 Euro, im Juni diesen Jahres dann bei durchschnittlich 1,49, und nun, nur einen Monat später im Juli 2017 schon bei 1,79 Euro, eine Steigerung von 20% zum Vormonat. Und damit hat sich der Preis für Butter innerhalb nur eines Jahres mehr als verdoppelt!“ (warum? hier)

Warum Inflation unmoralisch ist

„….Wenn moderne Regierungen die Inflation anheizen, indem sie direkt oder indirekt die Geldmenge erhöhen, tun sie im Grunde dasselbe, was die Könige einst taten, als sie die Münzen beschnitten. Die Verwässerung der Geldmenge mit Papiergeld ist das moralische Äquivalent zur Verdünnung von Milch mit Wasser. Die Regierungen mögen behaupten, die Inflation sei eine von außen kommende Heimsuchung, aber in Wahrheit ist sie fast immer das Ergebnis einer bewusst betriebenen Politik der Regierung….“ (hier)

Der grosse Vermögenstransfer hat begonnen

„Staaten greifen typischerweise dann auf finanzielle Repression zurück, wenn die Regierungen zu hohe Schulden machen (was ziemlich oft vorkommt) und sich in einer Situation wiederfinden, aus der es wenig politisch akzeptable Auswege gibt. In einer solchen Lage schmieden sie sowohl öffentlich als auch hinter verschlossenen Türen Pläne, wie sie die Ersparnisse der Bevölkerung nutzen können, um die Regierung aus ihrem Schuldenloch zu befreien. Finanzielle Repression funktioniert nach dem folgendem Grundprinzip:…“ (hier)

Die unlauteren Methoden der EZB

„Da jetzt im Euro-Raum exakt diese 2 Prozent erreicht sind und ein weiterer Anstieg erst recht zuviel ist, wäre darauf zu bestehen, dass die EZB ihre Politik der Überschwemmung mit Geld zurückfährt und beendet, also damit aufhört, von überschuldeten Staaten und Banken Anleihen zu kaufen, dadurch diese mit Geld zu versorgen und mit dieser Geldschöpfung die Geldmenge noch mehr auszuweiten. Aufhören allerdings will sie nicht, weder mit den Aufkäufen noch mit der Null- und Negativzinspolitik.“ (weiter hier)

Inflation, die böse Überraschung im deutschen Wahljahr

„Das immer wunderlicher klingende Mantra der EZB, sie mache Geldpolitik für die gesamte Währungsunion und nicht für deren größtes Mitglied (Deutschland), könnte ohne weiteres einen sogenannten Black Swan in Form eines deutschen Wahlschocks im Herbst heraufbeschwören. Die Beamten der EZB in Frankfurt haben bisher die historische Beobachtung des mit dem Nobelpreis prämierten Ökonomen Robert Mundell ignoriert, dass Zentralbanken in einer föderalistischen Union intuitiv auf Anzeichen monetärer Instabilität in ihrem wirtschaftlich dominierenden Mitgliedsland achten würden, zum Beispiel Ontario in Kanada oder New South Wales in Australien. (Kalifornien, welches zirka 13% der US-amerikanischen Wirtschaft ausmacht, gilt hingegen nicht als “dominierend”.)….weiter hier.

Die Enteignung gewinnt an Tempo

„Wer nicht aufpasst, dessen Vermögen verringert sich in Österreich real um rund eineinhalb Prozent im Jahr. Und in Deutschland um zwei Prozent. Zwei Prozent Negativverzinsung bedeutet, dass aus einem Tausender innerhalb von fünf Jahren real 903 Euro und neunzig Cent werden. Ein doch recht herber Verlust. Der EZB sind die negativen Zinserträge der Sparer zwar definitiv egal, sie müsste wegen der dramatischen Inflationsentwicklung in wichtigen Mitgliedsländern jetzt aber trotzdem ihr (gerade erst bis Ende 2017 verlängertes) Anleihenkaufprogramm auslaufen lassen und die Zinswende einleiten. Das kann sie aber nicht: Ein rascher Anstieg der Leitzinsen hätte umgehend die Rückkehr der Eurokrise zur Folge….“ (Hier)