Schlagworte: Inflation

Der Kampf des Mittelstandes gegen den Absturz

(C.O.) Ein Gefühl geht um in diesem Land, und es ist ein ungutes Gefühl. Es ist das Gefühl, sich für immer mehr Arbeit und Einsatz immer weniger leisten zu können, immer schneller im Hamsterrad des Erwerbslebens laufen zu müssen und dabei immer langsamer voranzukommen, immer weniger Sicherheit und immer mehr Ungewissheit zu verspüren und, vor allem, dieser Entwicklung zum Schlechteren Weiterlesen

Wer spart, ist selber schuld

“…….Heute ist es nicht ratsam, zuerst Geld zurückzulegen, um dann Vermögenswerte, wie eine Wohnung, zu erwerben. Selbst bei einer Teuerungsrate von nur zwei Prozent im Jahr – ein Wert, bei dem die Europäische Zentralbank Preisstabilität als gegeben sieht – verliert Bargeld in nur zwanzig Jahren die Hälfte seiner Kaufkraft….” (hier)

Herrn Nowotnys Logik: Schwache Währung, gute Währung

(C.O.) Der schwächere Euro lässt nach Einschätzung von OeNB-Chef Ewald Nowotny auf ein stärkeres Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone im kommenden Jahr hoffen. Außerdem trage er dazu bei, die Gefahr einer zu niedrigen Inflation zu dämmen, sagte er in Washington am Rande der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. – Na klar, schwache Währungen haben schon immer für Wohlstand gesorgt, deshalb sind ja jahrzehntelang Italien oder Frankreich mit ihren schwachen Währungen steinreich geworden, während die Deutschen mit ihrer starken D-Mark immer mehr verarmten und schließlich hungern mussten. Und sehr beruhigend ist, dass die Notenbank nicht etwa auf die Stabilität des Geldes achtet, sondern vor den Gefahren “einer zu geringen Inflation” warnt. Wäre ja noch schöner, wenn der Wert der Ersparnisse der Menschen erhalten bliebe.

Ist die Inflation wirklich tot?

“…..Viele der Experten, die sich nie vorstellen konnten, dass es in den Industriestaaten zu einer ernsten Krise kommen könnte, sind heute sicher, dass dort die Inflationskrisen ein für alle Mal vorbei sind…..” (Kenneth Rogoff, hier)

“Die Blase wird platzen”

“……Es ist doch seit Jahrzehnten das gleiche. Wir kriegen eine Krise und pumpen Geld ins System, um die Krise zu lindern. So geschehen nach der Dotcom-Blase, und erneut nach dem 11. September. Das billige Geld löste erst die Immobilienkrise und später die Euro-Schuldenkrise aus. Und was passiert? Wir pumpen erneut Geld nach. Wir tun immer das gleiche, erwarten aber ein anderes Ergebnis: Das ist doch Wahnsinn!…” (Der deutsche Ökonom Hanno Beck, hier)

“Wir werden Inflation erzeugen”

“…..Die entscheidende Botschaft der EZB vom Donnerstag ist: wir werden Inflation erzeugen! Und diese Inflation wird einerseits ausgelöst durch die beabsichtige Ausweitung der Bilanzsummme der EZB, andererseits – noch entscheidender – durch eine stärkere Abwertung des Euro, die auch von der europäischen Politik gewollt ist, insbesondere der Politiker der Euro-Peripherie….” (hier)

Der monetäre Hochseilakt der EZB (Teil 1)

“….Die EZB definiert als Preisstabilität eine jährliche Geldentwertung (gemessen am Konsumentenpreisindex) von nahe zwei Prozent. Es scheint grundsätzlich paradox einen stabilen Zustand mittels einer Exponentialfunktion zu definieren, welche sich alle 70 Jahre vervierfacht. Gemäß herrschender Lehre ist ein wirklich stabiles Preisniveau (also etwa 0% Teuerung) nachteilhaft, weil unter solchen Umständen die Wirtschaft nicht prosperieren kann. Diese Aussage erweist sich im historischen Kontext eindeutig als falsch….” (hier)