Schlagworte: Inflation

Wirft Japan schon bald Helikopter-Geld ab?

„……Die japanische Wirtschaft ist mit Vollgas auf dem Weg in den Abgrund: Ministerpräsident Shinzo Abe will mit immer neuen Konjunkturprogrammen, ein erneutes Abrutschen der Volkswirtschaft in die Rezession verhindern. Das hat aber einen sehr hohen Preis. Das Haushaltsdefizit beläuft sich ständig auf sechs bis acht Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Entsprechend schießen die Staatsschulden im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt immer weiter nach oben. Zuletzt lagen die Schulden bei knapp 250 Prozent der Wirtschaftsleistung – das ist der mit weitem Abstand schlechteste Wert weltweit. Zum Vergleich: Der Wert für die USA liegt bereits bei horrenden 102 Prozent und für Deutschland bei hohen 72 Prozent. Finanziert wird die Staatsschuldensause in Japan durch die Notenbank. Durch das gigantische Gelddrucken der japanischen Notenbank ist die Bilanzsumme der Notenbank auf rund 80 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung gestiegen. Das ist der mit weitem Abstand schlechteste Wert. Zum Vergleich: der Wert für die US-Notenbank und die EZB liegen bei jeweils rund 25 Prozent…..“ (weiter hier)

Warum ist eigentlich die Inflation nicht viel höher?

„…..Die Anhänger der Österreichischen Geld- und Konjunkturtheorie durchleben eine scheinbar schwere Zeit. Die Notenbanken haben mit Beginn der Finanzkrise die Volkswirtschaften mit Liquidität geradezu überflutet und die Leitzinsen immer weiter reduziert. Die Bemühungen der Notenbanken, eine Preisinflation in Gang zu setzen, sind nicht zu übersehen; nur die amerikanische Notenbank stellt derzeit in Aussicht, bald eine Leitzinsanhebung vorzunehmen. Und dennoch: die große Preisinflation und der vielbeschworene Zusammenbruch, die dem Kreditboom doch unweigerlich zu folgen haben, ist bisher ausgeblieben…“ (hier)

Die Immo-Inflation und ihre Folgen

„……..schließlich handelt es sich bei Immobilien um ein grundlegendes Gut. Wenn die Lebensmittelpreise mit einer Rate von 7 % oder 8 %  p.a. stiegen (wie es auf vielen Immobilienmärkten in den letzten Jahren geschah), würden wir uns dann gegenseitig auf die Schultern klopfen wegen der wunderbaren Wirtschaftsentwicklung? Oder wären wir nicht eher besorgt, sofern die Einkommen nicht in gleichem Maße stiegen? Oder wie wäre es bei den Preisen für Schuhe, Kleidung oder Ausbildung?……“ (hier)

„Wir haben keine Inflation“ und andere Lügen

„….Jüngst befürchteten die Mainstream-Ökonomen erneut, es gäbe nicht genug Inflation. Wieder haben sie eine übergroße Furcht vor der Deflation. Für sie ist die Angst eine Rechtfertigung für die Nullzins-Politik und quantitative Lockerung (QE), aber ihnen gelingt es nicht, zu erklären, warum genau wir steigende Preise brauchen. Wenn es um die Lebenskosten geht, bevorzugen die meisten Menschen fallende Preise – das charakterisiert typischerweise eine wirklich freie Marktwirtschaft…“ (hier)

Keine Angst vor Deflation!

„…..Die Geschichte lehrt, dass Gruppen von Verlierern im Verlauf einer Inflation schlechter organisiert sind als solche, die in einer Deflation geschädigt werden. Gruppen mit relativ fixem Einkommen wie Rentner und Gläubiger verlieren während einer Inflation….“ (hier)

Die Geldflut wirkt schon (leider)

„…..Soeben veröffentlichte Daten der EZB zeigen erste zarte Ansätze zu einem Anziehen der Inflation: so stieg die Geldmenge M1, die sofort verfügbares Bargeld und Ersparnisse (von Nichtbanken) beinhaltet, im März um +10% gegenüber dem Vorjahresmonat (im Februar waren es noch +9,1% zum Vorjahresmonat). Die Geldmenge M3, die praktisch alles verfügbare Geld inklusive Wertpapieren und Schulden umfaßt, stieg um 4,6% und damit stärker als erwartet (Prognose war 4,3%). Seit März letzten Jahres (damals +1,0%) steigt die Geldmenge M3 nun Monat für Monat weiter an.“ (hier)

Machen Sie Schulden bis über beide Ohren!

„…Wer noch jung ist, sollte sich kräftig verschulden – machen Sie es wie der Staat! Zu niedrigen Konditionen Geld aufnehmen, sich sein eigenes Häuschen bauen oder in das eigene Unternehmen investieren und den Kredit später mit schlechterem Geld wieder zurückzahlen, so wie der Staat es machen wird. Wenn die Zinsen wieder anziehen, wird die Inflationsrate mit anziehen, sie müssen also weniger zurückzahlen….“ (Der deutsche Ökonom Wolfgang Gerke, hier)

Die Angst der Regierung vor der stabilen Währung

„……Mit der neuen Geldschwemme sorgt die Europäische Zentralbank für alles andere als eine Geldwertstabilität. Ihr Auftrag scheint es spätestens seit Montag einzig und allein zu sein, die Verschuldung der Euro-Staaten zu erleichtern. Denn keine Regierung der Welt profitiert von einem stabilen Geld. Regierungen profitieren stets von der Preisinflation, die den in der Zukunft zu zahlenden Preis für in der Gegenwart aufgenommene Kredite senkt. In diesem Sinne agiert die EZB als Büttel der Machthaber, nicht als Hüter von wahren Werten….“ (hier)