Schlagworte: Inflation

“Wir werden Inflation erzeugen”

“…..Die entscheidende Botschaft der EZB vom Donnerstag ist: wir werden Inflation erzeugen! Und diese Inflation wird einerseits ausgelöst durch die beabsichtige Ausweitung der Bilanzsummme der EZB, andererseits – noch entscheidender – durch eine stärkere Abwertung des Euro, die auch von der europäischen Politik gewollt ist, insbesondere der Politiker der Euro-Peripherie….” (hier)

Der monetäre Hochseilakt der EZB (Teil 1)

“….Die EZB definiert als Preisstabilität eine jährliche Geldentwertung (gemessen am Konsumentenpreisindex) von nahe zwei Prozent. Es scheint grundsätzlich paradox einen stabilen Zustand mittels einer Exponentialfunktion zu definieren, welche sich alle 70 Jahre vervierfacht. Gemäß herrschender Lehre ist ein wirklich stabiles Preisniveau (also etwa 0% Teuerung) nachteilhaft, weil unter solchen Umständen die Wirtschaft nicht prosperieren kann. Diese Aussage erweist sich im historischen Kontext eindeutig als falsch….” (hier)

“Am Ende wird das Vermögen vieler Sparer weniger wert sein….”

“….Fakt ist jedoch, dass die Schuldenstände der Industriestaaten immer weiter steigen und die politische Realität offensichtlich keine substanziellen Kürzungen des Staatshaushaltes zulässt. Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzt, wird das Vermögen vieler Sparer und Anleger am Ende deutlich weniger wert sein. Langfristig läuft es darauf hinaus, dass entweder Schulden gestrichen werden, was im Gegenzug zur Streichung von Sparvermögen und Deflation führt, oder Vermögen direkt per Besteuerung oder indirekt durch Inflation enteignet werden…..” (Der österreichische Fondsmanager Ronald Stöferle, hier)

Wie man jetzt richtig spart

“……Abnehmende Sparneigung und Zunahme unmoralischen Verhaltens zeigen eine historisch interessante Korrelation. Sparen ist, insbesondere in einem inflationären Umfeld, Selbstbeschränkung – Mises spricht von einem „Scheinopfer“……” (Hier)

Stabile Preise machen den Schweizern keine Sorgen

“…..Dabei fällt immer stärker auf, dass in den USA und der Euro-Zone etliche Marktteilnehmer, Ökonomen und sonstige Experten angesichts von niedrigen Inflationsraten von deutlich unter 1% aus realer oder vorgegebener Angst vor Deflation nervös hyperventilieren. In der Schweiz hingegen, wo die Inflation gemessen an den Konsumentenpreisen seit rund sechs Jahren tatsächlich zwischen 1% und –1% schwankt, regt sich darüber kaum jemand auf, sondern man freut sich weitherum über die Preisstabilität….” (guter Hinweis der NZZ)

Die Nazis, die Inflation und der Euro

“……Die Inflationspolitik der Nationalsozialisten ist ein Lehrstück der Österreichischen Konjunktur- und Kapitaltheorie und der Instrumentalisierung des Geldwesens für etatistische Zwecke. Eine stetig wachsende Diskrepanz zwischen Geld- und Gütermenge führte auch in NS-Deutschland zu einem künstlichen Boom, begleitet von Währungskrisen; ein bereinigender Bust wurde nicht zugelassen. Als Transmissionsriemen wirkten die Politik des billigen Geldes und eine „sozialistische“, genauer interventionistische Wirtschaftspolitik.[1] Rationierungen, Preis- und Lohnstopps sorgten dafür, dass bis weit in den Krieg hinein, Inflation und Teuerung verborgen bleiben. Gerade weil der Nationalsozialismus auch ökonomisch eine extreme Zeit war, lohnt sich eine genauere Betrachtung…..” (lesenswert, hier)