Schlagworte: Inflation

Die Nazis, die Inflation und der Euro

“……Die Inflationspolitik der Nationalsozialisten ist ein Lehrstück der Österreichischen Konjunktur- und Kapitaltheorie und der Instrumentalisierung des Geldwesens für etatistische Zwecke. Eine stetig wachsende Diskrepanz zwischen Geld- und Gütermenge führte auch in NS-Deutschland zu einem künstlichen Boom, begleitet von Währungskrisen; ein bereinigender Bust wurde nicht zugelassen. Als Transmissionsriemen wirkten die Politik des billigen Geldes und eine „sozialistische“, genauer interventionistische Wirtschaftspolitik.[1] Rationierungen, Preis- und Lohnstopps sorgten dafür, dass bis weit in den Krieg hinein, Inflation und Teuerung verborgen bleiben. Gerade weil der Nationalsozialismus auch ökonomisch eine extreme Zeit war, lohnt sich eine genauere Betrachtung…..” (lesenswert, hier)

EZB: Willkommen im Raubtiersozialismus

“……..Die Schwundgeldanhänger diverser Denkrichtungen werden jetzt Zeuge ihres erhofften Experiments. Ein Experiment, dass von Millionen Sparern (das ist diese komische Spezies, die der Meinung ist, dass man für etwas, das man sich nicht sofort leisten kann, für eine gewisse Zeit Verzicht über muss!) nun am eigenen Leib ausprobiert werden muss. Sicherlich wird man am Ende, wenn wieder einmal alles in Schutt und Asche liegt, behaupten, dass der Sozialismus nur nicht richtig umgesetzt wurde und dass er grundsätzlich „gut“ sei….” (lesenswert, hier)

Das Elend des staatlichen Schwundgeldes

(A.TÖGEL)  Die Eurozone gleicht seit der Einführung der ungeliebten Gemeinschaftswährung einer Versuchsstation für geldpolitische Experimente. Josef Urschitz von der Wirtschaftsredaktion der Wiener Tageszeitung „Die Presse“, vergleicht die Bürger der Eurozone in seinem Beitrag vom 30. 5. folgerichtig mit Laborratten. Es geht um das nun bereits seit vielen Jahren währende Euro-Projekt, das nach dem Willen der EZB ab sofort in eine neue Runde gehen wird. Nachdem die europäischen „Südstaaten“ (dank zahlreich vorangegangener Vertragsbrüche) um ihre Konkurrenzfähigkeit gebracht und die „Nordstaaten“ im Gegenzug Weiterlesen

USA: So wird die Inflation wegretuschiert

“….In den vergangenen Jahren haben Ben Bernanke und Janet Yellen wiederholt erklärt, dass sie die ultra laxe Geldpolitik fortsetzen müssten, weil die Inflation angeblich zu niedrig sei. Die Zeiten, in denen die Notenbank Verbraucher vor einer höheren Inflation geschützt haben, sind offensichtlich lange vorbei. Wenn man sich die Zahlen der vergangenen Jahre genau anschaut, ist von niedriger Inflation allerdings keine Spur…” (Warum das so ist, hier)

Die Massen dürsten nach höheren Preisen im Supermarkt

Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die Inflation zu lange auf zu niedrigem Niveau bleibt“, erklärte EZB-Präsident Mario Draghi gestern im portugiesischen Sintra. “Es ist unsere Verantwortung, die Risiken für dieses Szenario zu sehen und bereit zu sein zum Eingreifen, falls notwendig” – Das wird die Konsumenten, die ja bekanntlich nichts mehr fürchten als zu geringe Inflation oder gar konstant bleibende Preise, ganz sicher beruhigen. Vor allem die sozial Schwächeren, die ihr ganzes Einkommen ausgeben müssen, sehnen sich ja schon ganz stark danach, dass Draghi endlich höhere Preise bewirken kann.

Wir sind süchtig nach immer mehr Geld

“…..Die Entmaterialisierung des globalen Geldsystems Anfang der 1970er Jahre entfesselte die Geldpolitik und ermöglichte ein überproportionales Kredit- und Schuldenwachstum. Generell profitierte davon das Finanzwesen auf Kosten der produktiven Bevölkerung. Ein auf Sparen und realen Investitionen aufgebautes Wachstum wurde von kreditinduziertem Wachstum abgelöst. Kreditinduziertes Wachstum wird im heutigen Schuldgeldsystem in erster Linie dadurch „geschaffen“, dass mehr Geld über gesteigerte Kreditschöpfung des Bankensystems, oder über eine steigende Staatsverschuldung, in die Wirtschaft gepumpt wird. Diese exponentielle Kredit- und Schuldenausweitung Weiterlesen