Schlagworte: Inflation

Das Elend des staatlichen Schwundgeldes

(A.TÖGEL)  Die Eurozone gleicht seit der Einführung der ungeliebten Gemeinschaftswährung einer Versuchsstation für geldpolitische Experimente. Josef Urschitz von der Wirtschaftsredaktion der Wiener Tageszeitung „Die Presse“, vergleicht die Bürger der Eurozone in seinem Beitrag vom 30. 5. folgerichtig mit Laborratten. Es geht um das nun bereits seit vielen Jahren währende Euro-Projekt, das nach dem Willen der EZB ab sofort in eine neue Runde gehen wird. Nachdem die europäischen „Südstaaten“ (dank zahlreich vorangegangener Vertragsbrüche) um ihre Konkurrenzfähigkeit gebracht und die „Nordstaaten“ im Gegenzug Weiterlesen

USA: So wird die Inflation wegretuschiert

“….In den vergangenen Jahren haben Ben Bernanke und Janet Yellen wiederholt erklärt, dass sie die ultra laxe Geldpolitik fortsetzen müssten, weil die Inflation angeblich zu niedrig sei. Die Zeiten, in denen die Notenbank Verbraucher vor einer höheren Inflation geschützt haben, sind offensichtlich lange vorbei. Wenn man sich die Zahlen der vergangenen Jahre genau anschaut, ist von niedriger Inflation allerdings keine Spur…” (Warum das so ist, hier)

Die Massen dürsten nach höheren Preisen im Supermarkt

Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die Inflation zu lange auf zu niedrigem Niveau bleibt“, erklärte EZB-Präsident Mario Draghi gestern im portugiesischen Sintra. “Es ist unsere Verantwortung, die Risiken für dieses Szenario zu sehen und bereit zu sein zum Eingreifen, falls notwendig” – Das wird die Konsumenten, die ja bekanntlich nichts mehr fürchten als zu geringe Inflation oder gar konstant bleibende Preise, ganz sicher beruhigen. Vor allem die sozial Schwächeren, die ihr ganzes Einkommen ausgeben müssen, sehnen sich ja schon ganz stark danach, dass Draghi endlich höhere Preise bewirken kann.

Wir sind süchtig nach immer mehr Geld

“…..Die Entmaterialisierung des globalen Geldsystems Anfang der 1970er Jahre entfesselte die Geldpolitik und ermöglichte ein überproportionales Kredit- und Schuldenwachstum. Generell profitierte davon das Finanzwesen auf Kosten der produktiven Bevölkerung. Ein auf Sparen und realen Investitionen aufgebautes Wachstum wurde von kreditinduziertem Wachstum abgelöst. Kreditinduziertes Wachstum wird im heutigen Schuldgeldsystem in erster Linie dadurch „geschaffen“, dass mehr Geld über gesteigerte Kreditschöpfung des Bankensystems, oder über eine steigende Staatsverschuldung, in die Wirtschaft gepumpt wird. Diese exponentielle Kredit- und Schuldenausweitung Weiterlesen

Wien: Achtung, Immobilienblase voraus!

“……Zumindest in Wien scheint sich eine recht ordentliche Immobilienblase aufzubauen. Einen sehr starken Hinweis darauf haben in der vorigen Woche die Immobilienmakler mit ihrem Immobilienpreisspiegel geliefert. Demzufolge sind im Vorjahr in Wien die Eigentumswohnungspreise im Schnitt um 7,2 Prozent gestiegen, die Mieten aber nur noch um 0,11 Prozent….” (hier)

Warum uns die Euro-Krise noch lange erhalten bleiben wird

“……Die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Euro-Krise sind eine Illusion. Wird die bisher praktizierte Rettungspolitik fortgeführt, ist es wahrscheinlich, dass die Krise noch Jahre währt. Zudem ist ein glimpflicher Ausgang nicht in Sicht. Die Große Depression in Amerika dauerte von 1929 bis 1945. Die Stagnation Japans währt seit 1990. Alle drei Krisen verbindet eine verfehlte Geld- und Rettungspolitik. Aus Furcht vor der erforderlichen scharfen Bereinigungskrise wird diese verschleppt und endemisch…” (hier)

“Massive Umverteilung von Sparern zu Schuldnern”

“…..Der Ökonom Philipp Bagus glaubt, dass das Deflations-Gespenst in Europa vor allem im Interesse der Schulden-Staaten geschürt wird: In einer echten Deflation verlieren nämlich die Schuldner – sie wünschen sich daher eine Inflation. Nun soll in der Euro-Zone mehr Geld gedruckt werden, um die Umverteilung zu beschleunigen. Bagus glaubt, dass die Euro-Staaten den nächsten Schub der Krise nutzen werden, um die Schulden-Union durchzusetzen…” (hier)