Schlagwörter: Kern

Ein Fundstück

„Im Gespräch mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Feiertagsausgabe) beendet ÖBB-General Christian Kern alle Spekulationen, er würde als potenzieller Nachfolger von Kanzler Faymann zur Verfügung stehen. Kern zu ÖSTERREICH: „Es ist mir ein großes Anliegen, diese völlig absurde Diskussion zu beenden. Es gibt für diese Spekulationen keinerlei Anlass und sie entbehren jeder Grundlage! Ich habe keinerlei Ambition, politisch tätig zu sein!“ (24.12.2014, hier)

Eine Chance namens Kurz

(ANDREAS TÖGEL) Zur selben Zeit, da in Deutschland der „besser-als-Gold“-Scherzkandidat der Genossen gerade die Chancen der SPD gegen die Wand fährt, im Herbst eine Linkswende herbeizuführen (und damit die amtierende Kanzlerin einzementiert), kommen auch in Österreich die Dinge unerwartet rasch Weiterlesen

Kern ist jetzt nur noch Passagier

„…..Christian Kerns Zaudern war ein strategischer Fehler. Sebastian Kurz wird ihn in den nächsten Tagen auf offener Bühne abmontieren. Was Kern sich nämlich nicht traute, macht jetzt Kurz und bestätigt damit jenes Spiel, das seit Monaten aufgeführt wird: Kurz macht, Kern springt hinterher. Warum kommt Kurz bei den Wählern so gut an? Weil er Politik macht. Diese Politik kann man mögen oder nicht, aber er macht, was er sagt, und zieht durch, wofür er steht. Dieses Land ist führungslos, seit zu vielen Jahren wird nur noch vertagt, das haben die Wähler satt…..“ (hier)

Christian Kern, Jörg Haiders Erbe

„Habituell und phänotypisch ist der Universalerbe Jörg Haider jedenfalls nicht Heinz-Christian Strache, sondern Christian Kern. Haiders Kunst, der Zuhörerschaft genau das zu sagen, was sie hören will, ob es sich nun um hippe Jungunternehmer handelt oder um klassenkämpferisch gesinnte und gestimmte Sozialisten: Christian Kern beherrscht sie, und er macht von dieser Gabe ausgiebig Gebrauch, während Heinz-Christian Strache vor jedem Auditorium die gleiche hölzerne Show abzieht, die kaum noch jemand hören kann außerhalb des Kreises jener, die auch noch im Zustand der Universalanästhesie FPÖ wählen würden….“ (NZZ, hier)