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Der Bundesminister für Banalität & Blasmusik

(MARTIN VOTZI) Schon als Verteidigungsminister hat Gerald Klug durch seine Verhaltenskreativität geglänzt. Seine Kooperationsbereitschaft mit dem Finanzminister bleibt wohl unerreicht, denn kein Ministerium hat Sparvorgaben so brav umgesetzt wie er. Böse Zungen behaupten zwar, dass dadurch die Einsatzbereitschaft des Bundesheers nachhaltig beschädigt worden ist. Klar, er hätte diese Anfeindungen mit bekannt situationselastischer Bravour widerlegen können, aber da Weiterlesen

Die Sorgen von Minister Klug möchte man haben…

(KATHRIN NACHBAUER) Während sich unsere Soldaten ausgestattet mit löchrigen Stiefeln mit Militärfahrzeugen ohne Treibstoff herumschlagen müssen, löst man auf höchster Ebene offenbar „wichtigere“ Probleme. Gott sei Dank – endlich gibt es den Sprachleitfaden für einen geschlechter- und diversitätsgerechten Sprachgebrauch. Das Wort Mannschaft wird genauso aus dem Sprachschatz gestrichen, wie das Wort „man“ oder „jemand“. Da muss man sich ehrlich fragen – Geht’s noch?
Klar, Sprache schafft Bewusstsein, Weiterlesen

Der Minister als Masseverwalter

(ANDREAS TÖGEL) Unter dem Titel  „Aktuelle Herausforderungen des österreichischen Bundesheeres“ war Bundesverteidigungsminister Gerald  Klug zu Gast im Club Unabhängiger Liberaler.  Der Minister zieht zu Beginn seiner Ausführungen einen Vergleich zwischen dem Bundesheer und einem Konzern. Insgesamt 32.000 Mitarbeiter („20.000 Vollzeitbeschäftigungsäquivalente“) und ein Jahresbudget von rund zwei Mrd. Euro legten das nahe. 1,3 Mrd. des Budgets seien durch Personalkosten gebunden und 580 Mio. jährlich koste der laufende Betrieb. Für die nächsten Jahre seien insgesamt 616 Mio. an zusätzlichen Mitteln für Investitionen eingeplant. Derzeit gelte es, die Vorgaben im Rahmen der „Neuen Sicherheitsstrategie“ Weiterlesen

Ein liberaler Frühling im 21.Jahrhundert?

„……Die Unterstützung des politischen Mainstreams durch die öffentlichen Meinung erodiert. Auch die liberale Bewegung beginnt Anfang des 21. Jahrhunderts wieder lebendiger und attraktiver zu werden. Aber die Anfänge sind noch zart, und ihre geistigen Grundlagen heterogen. Typisch für junge Bewegungen sind die divergierenden Lager, die Zerklüftungen, die Durchmischung verschiedener, inkompatibler Ideologien…..“ (hier)

Willkommen im Nimby-Land!

„…….Im englischen Sprachraum kennt man das Nimby-Prinzip. Nimby steht für „not in my backyard“, zu Deutsch: „Nicht in meinem Hinterhof“, und es kennzeichnet eine politisches Haltung, die uns bei auch in Österreich wohlbekannt ist: Ja zur Aufnahme von Asylbewerbern, aber nicht in meiner Gemeinde. Ja zu spürbaren Strukturreformen, solange es nur die anderen sind, die sie spüren. Ja zur Streichung von Förderungen, solange nur meine Förderungen ungeschmälert bleiben. Ja zum Zu-Tode-Sparen des Bundesheeres, Weiterlesen

Lob für Herrn Faymann

(GEORG VETTER)  Heute nehme ich die durchaus seltene Gelegenheit wahr, Bundeskanzler Faymann und Verteidigungsminister Klug zu loben. Ich möchte sie dafür loben, dass sie zu den olympischen Spielen nach Sotschi gefahren sind. Die olympischen Spiele sollen gemäß ihrem antiken Vorbild als Treffen der Jugend Weiterlesen

Herr Klug schreibt einen unklugen Brief

(ANDREAS UNTERBERGER) Der von den Medien zum SP-Star hoch gejubelte Darabos-Nachfolger Gerald Klug will endlich in der Welt-Liga mitspielen – mit Briefen. Eine gute alte Tradition in seiner Partei. Immer anbiedern an die Mächtigen der kleinen (österreichischen) und der großen Welt. Werner Faymann und Alfred Gusenbauer wandten sich einst brieflich und untertänig an Hans Dichand. Das blieb wenigstens unter uns. Klug schreibt hingegen gleich an Barack Obama. Ob der Wichtigkeit Österreichs wird das dann wohl auch Weiterlesen