Schlagworte: Konjunktur

Die 1000.000.000.000 Euro der EZB

“Peter Praet, Chefökonom der EZB, hat  … das Programm erläutert, nach dem die EZB innerhalb der nächsten beiden Jahre eine Billion Euro in das Finanzsystem der Eurozone pumpen will. Dieses neue Programm war Anfang Juni verkündet worden, es wurde in der zurückliegenden Woche von 800 auf 1000 Mrd. Euro aufgestockt.” (hier)

Die EZB geht mutig in die falsche Richtung

(C.O.) Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins wie erwartet auf ein Rekordtief gesenkt und erstmals einen negativen Einlagensatz für Banken beschlossen.  Das soll die Banken dazu drängen, mehr Kredite an Unternehmen auszugeben. Doch warum die deshalb plötzlich kreditfinanzierte Investitionen vornehmen sollen, die sie für nicht sinnvoll erachten, kann uns leider niemand erklären. Zu vermuten ist eher: die Banken werden diese Zinsen einfach als Kosten an ihre Kunden weiterreichen, was Kredite eher verteuern wird. Und der Konjunktur nicht helfen wird. Den sicheren Schaden hingegen haben die Sparer, deren Enteignung munter voranschreitet. Ein weiterer Erfolg des “Europäischen Friedensprojektes” halt.

Von wegen Erholung: Welthandel schrumpft weiter

“…..Based on preliminary data, the volume of world trade declined 0.5% in March from the previous month, following a 0.7% decrease in February (same as initial estimate). The decline in import volume is concentrated in the emerging economies, with falls both in Asia and Central and Eastern Europe. A remarkable increase is visible for Japan, whereas the United States also shows a positive number. On the export side the picture was more negative. Export volume fell in advanced economies as a whole, with a decline in both Japan and the Euro Area. Export volume in emerging economies registered a decline for a fourth month in a row, despite of a remarkable recovery in Central and Eastern Europe…..” (hier)

EU: Aufschwung? Welcher Aufschwung, bitte?

“……Vor der EU-Wahl beeilen sich die Regierungen und die EU-Bürokraten, die Lage in den Euro-Krisenstaaten schönzufärben. Doch die nackten Zahlen zeigen: Es gibt keinen Aufschwung. Nach der Wahl müsste drastische Maßnahmen folgen, um die Euro-Zone vor der Implosion zu bewahren….” (hier)

Deflation, warum nicht?

“….Preisdeflation hat eine schlechte Presse. Spätestens seit der Großen Depression werden fallende Preise mit Stagnation oder Rezession gleichgesetzt. Zentralbanken versuchen alles, um eine Preisdeflation zu vermeiden. Offiziell ist der Auftrag der meisten Zentralbanken – so der Europäischen Zentralbank und der Schweizerischen Nationalbank – Preisstabilität, also auch eine Verhinderung der Preisinflation. Man sollte meinen, dass Zentralbanken eine Teuerungsrate von „Null“ als Preisstabilität ansehen. Dem ist jedoch nicht so……..” (hier)

Ein eher schlechtes Zeichen….

“….If you listen very carefully, you will still hear absolutely nothing from any talking-heads of the utter collapse that the last few weeks have witnessed in the Baltic Dry shipping index. The Baltic Dry has dropped 12 days in a row and plunged back to $1061 – its lowest since August 2013. This is the worst start to a year on record… (hier)”

Kiffen für die Konjunktur

“Drogenhandel schafft Werte – das ist jetzt offiziell. Denn nach einer neuen EU-Richtlinie zählen die Umsätze mit Hasch und Kokain künftig zum Bruttoinlandsprodukt. Genauso wie Panzer und Raketen: die gelten jetzt als ʺInvestitionenʺ (hier)