Schlagworte: Konjunktur

Draghis Bluff fliegt auf

“……Der Wind hat gedreht. Die Finanzmärkte bewerten die Aussichten für die Weltwirtschaft neu, das Vertrauen in die Allmacht der EZB schwindet. Die nächste Systemkrise geht von Europa aus…..” (hier)

“Schuldenmachen hat noch nie geholfen”

“……In Europa haben wir wahrlich keinen Mangel an neuen Schulden, sondern einen Mangel an Wettbewerbsfähigkeit. Eine überbordende Verschuldung hat uns in die Krise geführt, raushelfen wird sie uns nicht. Zumal schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme meist auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind, sie überdecken für eine kurze Zeit den tatsächlichen Reformbedarf….” (hier)

Die 1000.000.000.000 Euro der EZB

“Peter Praet, Chefökonom der EZB, hat  … das Programm erläutert, nach dem die EZB innerhalb der nächsten beiden Jahre eine Billion Euro in das Finanzsystem der Eurozone pumpen will. Dieses neue Programm war Anfang Juni verkündet worden, es wurde in der zurückliegenden Woche von 800 auf 1000 Mrd. Euro aufgestockt.” (hier)

Die EZB geht mutig in die falsche Richtung

(C.O.) Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins wie erwartet auf ein Rekordtief gesenkt und erstmals einen negativen Einlagensatz für Banken beschlossen.  Das soll die Banken dazu drängen, mehr Kredite an Unternehmen auszugeben. Doch warum die deshalb plötzlich kreditfinanzierte Investitionen vornehmen sollen, die sie für nicht sinnvoll erachten, kann uns leider niemand erklären. Zu vermuten ist eher: die Banken werden diese Zinsen einfach als Kosten an ihre Kunden weiterreichen, was Kredite eher verteuern wird. Und der Konjunktur nicht helfen wird. Den sicheren Schaden hingegen haben die Sparer, deren Enteignung munter voranschreitet. Ein weiterer Erfolg des “Europäischen Friedensprojektes” halt.