Schlagwörter: Kredite

Die Abschaffung der Verantwortung

(C. ORTNER) Gewiss: Wer sich vor ein paar Jahren einen Kredit in Schweizer Franken aufgenommen hat, der ist nun nach dessen massiver Aufwertung ein ziemlich armer Hund und im Normalfall schlagartig um ein paar zehntausend Euro ärmer. Deshalb wird bei nicht wenigen Mitbürgern eine gewisse Sympathie ausgelöst haben, dass nun etwa ein Kärntner Landespolitiker fordert, der Staat möge die Opfer des knallharten Frankens durch entsprechende Beihilfen schadlos halten, grad als handelte es sich bei den Kreditnehmern um Opfer einer Naturkatastrophe – und nicht einer schiefgegangenen Währungsspekulation.
Der gleichen Logik folgt eine geplante juristische Attacke Weiterlesen

Dreht Athen den Geldhahn zu!

„……Für die Bürger der Eurozone bleiben also drei Szenarien. Erstens ein fauler Kompromiss, der Zeit gewinnt und die Entscheidung über die Entwicklung der Eurozone vertagt. Zweitens, ein schnelleres Abgleiten in eine Transfer- und Inflationsunion, für den Fall, dass sich die griechische Regierung durchsetzt. Drittens, eine kleine Wende zum Besseren, auch wenn dadurch Verluste realisiert werden, wenn Griechenland der Geldhahn zugedreht wird und es zu keinen weiteren Zugeständnissen mehr kommt….“ (hier)

Der real existierende EZB-Sozialismus

„……Aber in der Praxis ist es so, dass die Banken völlig ausreichend Liquidität hätten, um neue Krediten zu vergeben. Dass das nicht passiert, liegt vorwiegend an zwei Gründen: erstens befinden sich die Ökonomien der Euro-Peripherie in einem Prozeß des “Deleveraging”, also des Schuldenabbaus. Wer Schulden abbauen muss, die er einst in sonnigen Zeiten im Übermaß angehäuft hatte, nimmt nun mal keine neuen Kredite auf. Der zweite Grund ist, dass die Banken die Risiken Weiterlesen

EU. Der Gipfel der neuen Schulden

„….Die EU-Staatschefs werden beim Gipfel weitere Schulden vereinbaren. „Wachstumsfreundliche“, „flexible“ und „differenzierte“ Maßnahmen sollen anstelle des bisher angestrebten Sparsamkeit treten. Einfacher ausgedrückt: In der Euro-Zone wird nun sogar das Lippenbekenntnis zum Sparen aufgegeben. Italien und Frankreich haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt….“ (hier)

Griechenland: Noch immer pleite, sorry….

„……Ohne die ungeheure Unterstützung, die Griechenland nach wie vor aus der übrigen Eurozone erhält, wäre es tatsächlich nicht in Lage, Zugang zu den Märkten zu haben. Trotz des Bankrotts (default) ist in diesem Jahr (2014) die öffentliche Verschuldung mit 175% sehr viel höher als vor der ersten Rettung. Diese Last wird nur durch Zugeständnisse von Seite der europäischen Gläubiger tragbar, Weiterlesen

Wer die Wirtschaftskrise wirklich ausgelöst hat

„……Denn es war der amerikanische Staat, der die Wirtschaftskrise angezettelt hat. Er war es, der mit künstlich verbilligten Hypothekenzinsen Legionen von Subprime-Eigenheimkäufern verführte und alsbald in den Ruin trieb. Als deshalb die halbstaatlichen Hypothekeninstitute und einige unvorsichtige Banken in Schieflage gerieten und der freie Markt daran war, seine gerechten Gesetze spielen zu lassen (nämlich den Konkurs), durchkreuzte dies der amerikanische Staat. Zu peinlich wäre es geworden, zuzusehen, was er mit seinen populistischen Marktverzerrungen angerichtet hatte. Also spielte er sich als Retter auf……“ (hier)

Die Lüge von der wirtschaftlichen Genesung der Griechen

„…..Wenn man unseren politischen Führern zuhört, in der EU und in Athen, wie sie über die griechische Wirtschaft sprechen, ist es leicht, sich (speziell, wenn man nicht in Griechenland lebt) zu der Täuschung mitreißen zu lassen, es sei die Stabilisierung eingetreten und der ersehnte Aufschwung stehe unmittelbar bevor. Wie auch Altmeister Joseph Goebbels sagte, beruht jede große Lüge auf vielen kleinen Wahrheiten. Auf Erdichtungen, die jedoch in ihrem Kern reale Fakten enthalten. Hier die fünf Wahrheiten über Griechenland, die eine große Lüge ergeben:“ weiterlesen