Schlagworte: Krise

Die Sparer sind unser Unglück!

(C.O.) Darüber, was die Finanzkrise verursacht hat, gibt es bekanntlich unterschiedliche Ansichten. Eine  wirklich neue und originelle Theorie steuert im “Falter” dessen Herausgeber Armin Thurnher bei: “An der Finanzkrise mit Sparen herumzudoktern heisst, sie mit dem zu bekämpfen, was sie verursacht hat….” Dass also übermäßige Sparsamkeit den Crash von 2008 ff. verursacht hat – das hat schon was. Aber Thurnher spinnt den Gedanken konsequent weiter: “Spare in der Not, dann hast Du niemals Zeit, denkt der Weise Spindi (Finanzminister Spindelegger, Anm.)  und spart die staatliche Industrieholding ÖIAG kaputt…”. Der mangelt es zwar jetzt nicht wirklich an Kohle, aber man soll ja bekanntlich nicht Faktenhubern. Hauptsache, die schreckliche Sparerei hört auf. Und das ist angesichts der jüngst publizierten, höchsten Staatsschuld seit die Republik Österreich existiert, ja mehr als notwendig.

EU: Aufschwung? Welcher Aufschwung, bitte?

“……Vor der EU-Wahl beeilen sich die Regierungen und die EU-Bürokraten, die Lage in den Euro-Krisenstaaten schönzufärben. Doch die nackten Zahlen zeigen: Es gibt keinen Aufschwung. Nach der Wahl müsste drastische Maßnahmen folgen, um die Euro-Zone vor der Implosion zu bewahren….” (hier)

Ein eher schlechtes Zeichen….

“….If you listen very carefully, you will still hear absolutely nothing from any talking-heads of the utter collapse that the last few weeks have witnessed in the Baltic Dry shipping index. The Baltic Dry has dropped 12 days in a row and plunged back to $1061 – its lowest since August 2013. This is the worst start to a year on record… (hier)”

Frau Merkels französisches Dilemma

“Die deutsche Bundesregierung steckt in einem Dilemma: Gibt sie Präsident Hollande finanziellen Spielraum für Steuersenkungen, ruft das andere Länder auf den Plan. Hilft sie Frankreich nicht, könnte die Euro-Krise mit größerer Wucht als je zuvor zurückkehren….” (hier)